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Weekly PR Blogger: Zuckerberg plant Messenger-Imperium

Diese Woche freuen wir uns über die posthume Auszeichnung für Robert Basic und sind schockiert über die Klischees mit denen Instagramerinnen zu kämpfen haben. Zu Zuckerbergs geplantem Messenger-Imperium werden wir zukünftig wohl noch öfter berichten. Positives gibt es auch von der „Held der Steine“-Affäre zu berichten:

PR Blogger Weekly

Zuckerberg will WhatsApp, Instagram und Facebook Messenger miteinander verschmelzen?

 

Facebook

Am 25. Januar berichtete die New York Times, dass Mark Zuckberg plant, die Messaging-Dienste, WhatsApp, Instagram und Facebook Messenger miteinander zu verknüpfen. Die New Yorker Zeitung geht davon aus, dass er versucht seine Kontrolle über die unterschiedlichen Unternehmensbereiche zu stärken. Kein Wunder in Anbetracht der vielen Skandale. Gleichzeitig baut Zuckerburg seine Macht am Markt weiter aus. Der größte Vorteil für den Nutzer: Er müsste nicht länger alle sozialen Netzwerke auf seinem Smartphone verwenden. Auch eine bessere Ende-zu-Ende-Verschlüsselung und ein nahtloses Zusammenarbeiten der unterschiedlichen Messengerdiensten sind eine gute Sache. Doch was bedeutet das für den Datenschutz und die Konkurrenz? [Stephanie]

Bildquelle: Photo by Glen Carrie on Unsplash


You’ll never blog alone

 

goldene Blogger
Am Montag wurden in Berlin wieder die Goldenen Blogger  ausgezeichnet. Ein Preis für „die besten Blogs und Social-Media-Accounts des Jahres“. In 18 Kategorien gab es Ehrungen, unter anderem für Jasmin Schreiber und ihrem Blog „Sterben üben“ als Bloggerin des Jahres. Besonders schön fand ich die Auszeichnung für Robert, der posthum für sein Lebenswerk geehrt wurde. Ja, er fehlt. [Jochen]

 

–> Beitrag auf Basic Thinking

 

–> Laudatio für Robert von Don

Bildquelle: Goldene Blogger on Twitter


Klischeehaftes Frauenbild in den sozialen Medien

 

Instagram Selfie

Eine Studie der Malisa-Stiftung von Schauspielerin Maria Furtwengler und ihrer Tochter Lisa zeigt, dass unser heutiges Frauenbild in den sozialen Medien noch immer nicht angekommen ist. In YouTube und Instagram bedienen Influencerinnen hauptsächlich klischeehafte Themen wie Schminken, Basteln und Kochen. Auch sehen mehr als die Hälfte der befragten Influencerinnen ihre Social-Media-Aktivitäten als Hobby, statt als berufliches Können an. Negative Auswirkungen hat das gezeigte Frauenbild auch auf die meist jungen Nutzerinnen, die Social-Media-Promis folgen. Sie ahmen deren sexy Posen nach, sind kritischer bei der Bearbeitung ihrer eigenen Bilder und auch mit ihrem Körper. Bei männlichen Influencern zeigt sich, im Gegensatz zu den Frauen, meist ein komplett anderes Bild. [Julia]

Bildquelle: Photo by Ed Gregory on Stokpic


Lego entschuldigt sich beim Held der Steine

 

Lego

Lego-Deutschlandchef Frédéric Lehmann entschuldigte sich diese Woche öffentlich und räumte einen Fehler im Umgang mit dem Influencer und Legohändler Thomas Panke ein. Der Youtuber besuchte daraufhin den Stand des Unternehmens auf der Nürnberger Spielwarenmesse. Der Eklat zwischen den beiden Parteien dürfte damit vorläufig beendet sein.
Wie kam es dazu? Thomas Panke, aka der ‚Held der Steine‘, präsentiert auf seinem Youtube-Kanal seinen über 200.000 Followern alles zum Thema Klemmbausteine (so nennt man die Bausteine tatsächlich). Lego fühlte sich dabei von Pankes Logo, einem einzelnen Stein mit Noppen, gestört und vermutete eine Verwechslungsgefahr bzw. Schädigung der Marke. Der Influencer wurde durch ein Anwaltsschreiben abgemahnt, was er auf seinem Kanal veröffentlichte. Der nachfolgende Shitstorm, dem der dänische Konzern über Social Media ausgesetzt war, hat das Unternehmen schlussendlich doch umschwenken lassen, so versuchte Lehmann mit seiner Entschuldigung, sich als offen für den Dialog mit Fans zu zeigen. Das Vorgehen von Lego hat seinem Image am Ende selbst wohl am Meisten geschadet und die Beziehung zu einem seiner einflussreichsten Markenbotschafter geschwächt. Vor allem zeigt dieses Beispiel aber, welche Rolle Influencer heute für die Unternehmenskommunikation spielen. [Frieda]

Bildquelle: Photo by Hello I’m Nik on Unsplash


Collection #2-5

 

Collection Leads

Zum Jahresanfang wurde ein riesiger Datenleak namens Collection #1 mit 773 Millionen Zugängen zu Onlinekonten entdeckt. Jetzt sind Collection #2 bis #5 aufgetaucht, die insgesamt 2,2 Milliarden Accounts enthalten. Dass eine solche Masse an geklauten Zugangsdaten relativ frei verfügbar durchs Netz fließt ist bisher einmalig. Was heißt das aber für den normalen User? Erstmal: sichere Passwörter nutzen. Tipps dazu gibt z.B. beim BSI. Ob auch die eigenen Accounts vom Collection Leak betroffen sind kann ganz einfach auf Have I been pwned eingesehen werden. Falls ja, sollten natürlich sofort die Zugänge zu allen Nutzerkonten geändert werden, die diese Mail-Passwort-Kombination haben.

–> Übersicht und Einschätzung zu den Collection Leaks:

Bildquelle: Photo by Micah Williams on Unsplash


7 Hacks für den Kundenservice über WhatsApp und Co.

 

Wer Kunden an sich binden will, sollte sehr viel Wert auf den persönlichen Service legen. Denn 60 Prozent der Kunden halten diesen für wichtiger als die Produktqualität. Das ergab die PIDAS-Benchmark-Studie zu „Kundenservice im digitalen Zeitalter“. Ist der Service schlecht, sind zwei Drittel aller Kunden bereit, die Kundenbeziehung zu beenden. Eine gute Möglichkeit für einen besseren Kundenservice bieten Messenger. Diese sind inzwischen sogar beliebter als die Nutzung von Social Media Kanälen. Die Marktanalysten von Gartner sagen voraus, dass die Relevanz der Messenger im Kundenservice bis 2022 enorm zunehmen wird. Demgegenüber werde die Bedeutung von Telefon und E-Mail als Kundenservice-Kanal stark zurückgehen. MessengerPeople hat einige Tipps für die Einführung von WhatsApp, Facebook Messenger & Co. als Kundenservice-Kanal in einer Infografik zusammengefasst, die ganz hilfreich sind. [Klaus]

Bildquelle: Photo by Friederike Hansmann on Statista