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Next08: Social Media effektiv fürs Marketing nutzen

Nate Elliott von JupiterResearch sprach in seinem Vortrag über die richtige Nutzung von Social Media als Marketing Instrument. Zunächst konstatierte er: "We have more influence in the world then we ever had before". Schuld daran sind die zahlreichen Social Media Tools, die es dem Einzelnen enorm erleichtern zu publizieren und damit zu einem potentiellen Influencer zu werden.

Für Unternehmen und Marken bedeute dies, dass diese Teil der Onlinekonversation werden müssen, da sie ohnehin in den Dialogen vorkämen. Gleichgültig ob sie es aktiv beeinflussen oder nicht. Allerdings ergab eine Studie von JupiterResearch, dass auch jene Marketiers, die mit Social Media Instrumenten arbeiten, dies oftmals nicht sonderlich gut täten. Zu dieser Erkenntnis kam JupiterResaerch nach der Analyse einer Vielzahl von praktisch durchgeführten Kampagnen im Social Media Kontext.

Im Rahmen der Untersuchung wurde in der Folge analysiert, wie eine eine Social Media Kampagne erfolgreich zu gestalten sei. Daraus liesen sich laut Elliott drei Regeln ableiten:

1. Your messages aren’t going to promote itself
Auch wenn Marketing mit Hilfe von Social Tools darauf abzielt, virale Effekte auslösen, entstehen diese nicht von selbst. Stattdessen muss eine Grundaufmerksamkeit geschaffen werden. Dazu eigne sich vor Allem der Einsatz von bezahlten Onlineanzeigen. Erst wenn mit deren Hilfe eine kritische Masse erreicht wurde, verbreitet sich die Kampagne im Anschluss viral von alleine.

2. Focusing on engagement can double your ROI

Ein einfaches Profil bei MySpace oder einem anderen Social Network anzulegen macht noch keine effektive Social Media Kampagne. Stattdessen sollte diese das Engagement der User und die Interaktion mit diesen beflügeln. Dazu bieten sich beispielsweise Widgets oder kleine Spiele an. Einerseits beschäftigen sich die Nutzer auf diese Weise über einen längeren Zeitraum mit der Maßnahme, auf der anderen Seite verleiten interessante Inhalte auch verstärkt zum Abgeben einer Empfehlung.

3. If your not measuring results, you’re wasting your money
Was eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein sollte, ist es laut der Studie allerdings nicht: Nur 24% der Befragten Marketiers messen nach eigenen Angaben das Engagement der User. Elliott empfahl, eine Mischung aus technischer und emotionaler Messung vorzunehmen, um den Erfolg der eigenen Kampagne nachvollziehen und Fehler bei Folgeprojekten vermeiden zu können.

Thomas Euler


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