Klaus Eck Klaus Eck ist freier Kommunikationsberater und einer der führenden Corporate-Influencer-Experten in Deutschland. Er ist Social-Media-Pionier, Buchautor und Content-Marketing-Profi. Zu seinen Hauptaufgaben gehört die strategische Begleitung von Corporate-Influencer-Programmen. Seit Februar 2020 moderiert er regelmäßig das Corporate Influencer Breakfast und hat mehr als 60 Talks mit Gästen initiiert, in denen diese über ihre Erfahrungen mit Personal Branding, Corporate Influencern und CEO-Kommunikation berichten.

Einladung zum Berliner Business Breakfast am 14. März

2 Minuten Lesedauer

Am 14. März 2007 feiert das erste Social Web Breakfast seine Premiere in der Hauptstadt. In Berlin werden wir uns erneut mit dem Thema "Journalismus & Blogger" befassen, so wie wir es bereits in Hamburg und München diskutiert haben. Jeden Tag
entstehen viele neue Online-Journale, die spannend zu lesen sind. Aus
welchem Grunde sollen die Leser weiterhin auf die Konzepte von Medienhäusern setzen, wenn
es interessante Alternativen im Web gibt, die informieren und unterhalten? Was ändert sich dadurch in der Unternehmenskommunikation? Verlieren dadurch die Medien zunehmen die Aufmerksamkeit an die Blogger? Oder stellen diese überhaupt keine "Gefahr" in der Aufmerksamkeitsökonomie dar?

Diesmal stehen uns gleich zwei renommierte Journalisten/Blogger für die Diskusion zur Verfügung: Don Dahlmann ( http://don.antville.org/)
gilt einigen als Bloggerurgestein. Er gehört zu den bekanntesten
deutschen Bloggern und wird in seinem Impulsvortrag erklären, was
Blogger den Journalisten voraushaben (siehe Don Dahlmanns Thesen). Für
die Gegenrede haben wir den Journalisten Frank Lassak eingeladen, der sich ebenfalls
sehr gut in der Online-Welt auskennt und die Journalisten sicherlich
verteidigen wird.

Das Social Web Breakfast wird veranstaltet von der Kongress Media
GmbH im Rahmen der Veranstaltungsinitiative „Social Web WORLD". Sie
findet in enger Kooperation mit Klaus Eck und der Nextperts-Initiative
statt und fördert so ein Experten-Netzwerk zum Thema Internet, dass
branchenübergreifend einen qualitativ hochwertigen Erfahrungsaustausch
ermöglicht.

Wer sich für die neue Rolle der Journalisten im Vergleich zu den
Bloggern interessiert, ist herzlichst dazu eingeladen an einer
kontroversen Diskussion am 14. März 2007 von 08:30 Uhr bis 10:00 Uhr
teilzunehmen. Sie können sich direkt online unter Socialweb-world für unsere Veranstaltung
anmelden und sollten sich möglichst auch noch via Xing als Teilnehmer
eintragen.

Don Dahlmanns Thesen für die Diskussion:

1. Blogger sind unabhängiger!
Blogger haben keine Anzeigenabteilung, keinen Chefredakteur, der
gerade während des Mittagessens vom Verlagschef zusammengestaucht
wurde, keinen Ressortleiter, der danach vom Chefredakteur
zusammengestaucht wurde und keine Zeitung, die sie jeden Tag aufs Neue
befüllen müssen. Sie müssen keine Rücksicht nehmen, sich können
subjektiv schreiben und so manchmal der Wahrheit näher kommen, als
jeder angestellte Journalist.

2. Blogger haben die bessere Ausbildung!
Blogger sind häufig Menschen, die aus der Medienbranche stammen,
oder mit ihr lange zu tun hatten. Sie haben auf beiden Seiten
gearbeitet, sie kennen die schmutzigen Tricks. Sie sind selten
festgelegt auf ein Fachgebiet wie "Politik" oder das Auto Ressort.
Durch die Vielzahl ihrer Jobs gelingt es Ihnen oft, auch Zusammenhänge
schneller zu erfassen und einem Publikum vorzustellen.

3. Blogger haben die besseren Netzwerke!
Bis heute vermeiden es die meisten Verlage, nach außen zu
verlinken. Für die meisten ist der eigene Internetauftritt eine
Sackgasse. Man stellt die Inhalte rein und damit ist die Sache
erledigt. Das Internet hört am Ende des eigenen Webauftrittes auf.
Blogger machen genau das Gegenteil. Sie vernetzen sich, sie verlinken
jede brauchbare Information in ihrem Blog. Zum einen werden so Inhalte
durch eine Gemeinschaft noch einmal überprüft, zum anderen werden sie
überhaupt erst interessant. Nicht eine Meinung alleine zählt, sondern
die gesammelte Meinung der Netzintelligenz.

4. Blogger fördern die Wahrheit!

Eben weil Blogger subjektiv sind, sagen sie auch Wahrheiten, die
sich ein Journalist häufig verkneifen muss. Ein Journalist arbeitet
immer im Auftrag eines Verlages. Sagt er also "Produkt XYZ" ist der
letzte Mist, ist diese Aussage juristisch heutzutage viel leichter
angreifbar, als wenn ein Blogger seine private Meinung in seinem Blog
äußert.

Sehen Sie das auch so wie Don Dahlmann?

>> PR Blogger: Blogs – die Zukunft des Journalismus?
>> PR Blogger: Nextperts 9.0: Qualitätsjournalismus & Blogs
>>  Einfach Persönlich: Nextperts – ein Business-Frühstück mit Inspiration & kreativem (Weitere-)Denken
>> Nachhaltigkeits Blog: Nextperts Februar 2007
>> Kongress Media Blog: Social Web WORLD und Nextperts Breakfast gehen zusammen

Klaus Eck

Klaus Eck Klaus Eck ist freier Kommunikationsberater und einer der führenden Corporate-Influencer-Experten in Deutschland. Er ist Social-Media-Pionier, Buchautor und Content-Marketing-Profi. Zu seinen Hauptaufgaben gehört die strategische Begleitung von Corporate-Influencer-Programmen. Seit Februar 2020 moderiert er regelmäßig das Corporate Influencer Breakfast und hat mehr als 60 Talks mit Gästen initiiert, in denen diese über ihre Erfahrungen mit Personal Branding, Corporate Influencern und CEO-Kommunikation berichten.

7 Replies to “Einladung zum Berliner Business Breakfast am 14. März”

  1. Herrn Dahlmann kennt man. Aber wer bitte ist Frank Lassak? Für welche Medien arbeitet/e der Herr? Weder finde ich ihn bei XING noch auf den ersten zwei Google-Seiten, wenn man seinen Namen eingibt.

  2. Frank Lassak ist ebenfalls ein gestandener Journalist, der unter anderem für die Berliner Zeitung, Financial Times Deutschland, Frankfurter Rundschau, werben & verkaufen und Global Online (Computerwoche Verlag) gerarbeitet hat. Darüber hinaus hat er Kommunikationskampagnen für die Bundeszentrale für politische Bildung und die Deutsche Telekom entwickelt. Via Google-Suche gibt es schon einige Hinweise auf seine Arbeit, schon der erste Treffer passt. In Kürze wird er seine Sicht der Dinge auch noch im PR Blogger ausbreiten.

  3. „Sagt er also „Produkt XYZ“ ist der letzte Mist, ist diese Aussage juristisch heutzutage viel leichter angreifbar, als wenn ein Blogger seine private Meinung in seinem Blog äußert.“
    Ich bin mir nicht so ganz sicher, ob das im Hinblick auf das neue TMG noch ganz stimmig ist, mit Verbot von Schleichwerbung usw. … aber ich bin kein Jurist, um das beurteilen zu können.

  4. Social Web Breakfast in Berlin

    Heute fand das erste Social Web Breakfast in Berlin statt. Klaus Eck lud gemeinsam mit dem Veranstalter KongressMedia GmbH zum gemeinsamen Frühstück mit kurzer Podiumsdiskussion und Networking. Das Thema diesmal: Journalismus Blogger. Neben Klau

  5. Gibt es eigentlich auch einen Bericht / Zusammenfassung des Business Breakfast? Mich würde die Diskussion um Herrn Lassaks Thesen interessieren. Die ich für recht provokativ halte. Dass beispielsweie Blogger die bessere Ausbildung haben würde ich bestreiten – in Einzelfällen mag das durchaus zutreffen, aber eine fundierte journalistische Ausbildung ist etwas anderes, als „aus der Medienbranche“ zu stammen. Das zeigt sich, wenn es z.B. um die Qualität von Recherche geht.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.