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Weekly PR Blogger: Mut und Haltung in der Kommunikation

Mit „Mut“ und „Haltung“ blicken wir auf die vergangene Woche zurück: Was steckt hinter dem Thema „Frauen in Führungspositionen“ und was macht einen Social CEO aus? Social Media erleidet außerdem einen massiven Vertrauensverlust und die Werbekennzeichnungspflicht ist nur eine von vielen Herausforderungen für Influencer.

PR Blogger Weekly

Wir sind alle gleich – oder doch gleicher?

 

Mehr Frauen in Führungspositionen

Wir sind alle gleich – oder doch gleicher? „Mut“ und „Haltung“ scheinen sich zu den Buzzwords unserer Zeit entwickelt zu haben. Aber nicht unberechtigt! Impulse zu neuen Denkansätzen und die Motivation zu Veränderung, fördern Stärke und bekämpfen die oft gleichzeitig auftretenden Unsicherheiten. In diesem Zusammenhang beschäftigt sich Annette von Wedel diese Woche mit einem Thema, das (leider) immer noch nicht veraltet ist: Frauen in Führungspositionen (noch mehr Buzzwords?). Ja, es gibt sie, Frauen in diesen Jobs. Aber haben sie die gleichen Chancen darauf? Werden sie gleichberechtigt bezahlt? Und warum nicht? Im Blogbeitrag stellt die Autorin die ganze Kultur hinter dem System in Frage und bezieht klar Stellung zu ihrer Vision einer Arbeitswelt auf Augenhöhe. Mit Mut. Und Haltung. [Frieda]

–> Mehr Möglichkeiten, sich über die moderne Arbeitswelt und deren Zukunft auszutauschen, zu diskutieren und Gleichgesinnte zu treffen, bietet übrigens dieses Jahr auch das Camp Q. Teilnehmen lohnt sich 😉

Bildquelle: Photo by Brooke Lark on Unsplash

Disclaimer: Die Bertelsmann Stiftung ist Veranstalter des Camp Q und ein Kunde von d.Tales.


Vodafone-Chef glaubt an den Social CEO

 

Social CEO

Wer als CEO die Möglichkeiten von Social Media nicht nutzt, der verpasst einige Chancen in der Kommunikation. Im Podcast „Behind The Screens“ diskutiert Panos Meyer, Geschäftsführer der Hamburger Digital-Agentur Cellular, mit dem Vodafone Deutschland-CEO Hannes Ametsreiter über die Digitalisierung, Innovationen und die Rolle eines Social CEOs. Dabei meint Ametsreiter: „Eine Führungskraft, die nicht kommuniziert, kann auch nicht führen. Je mehr ich als CEO die Klaviatur der Kommunikation mit samt der Tools verstehe und beherrsche, desto mehr Töne kann ich erzeugen.“ Für ihn gehört Social Media ganz selbstverständlich zu seinem Alltag als Führungskraft. [Klaus]

Bildquelle: Photo by Charlz Gutiérrez De Piñeres on Unsplash


Social Media ist unglaubwürdig

 

Social Media unglaubwürdigDie neue Studie von Allensbach zeigt das wahre Informationsverhalten der Deutschen. Demnach haben Social-Media-Kanäle ein extremes Glaubwürdigkeitsproblem. Facebook trifft es dabei besonders hart: 70% der Befragten sagen, dass das Risiko dort besonders groß ist, falsche Informationen zu erhalten. Deshalb wird es hauptsächlich für persönliche Kommunikation und Interaktion genutzt. Überregionalen Tageszeitungen, öffentlich-rechtlichen Radiosendern, Nachrichtensendern- und Magazinen werden hingegen sehr viel Vertrauen geschenkt. Das Thema „Lügenpresse“ scheint also wohl vom Tisch zu sein. Anzumerken ist allerdings, dass nur knapp die Hälfte der Befragten darüber nachdenkt, ob ihre genutzten Informationsquellen vertrauensvoll sind. [Julia]

Bildquelle: Rawpixel.com from Pexels


Die vier größten Herausforderungen für Marketer im Influencer Marketing

 

Herausforderungen beim Influencer Marketing

Gemäß einer Umfrage des BVDW setzen 29 Prozent aller deutschen Online-Nutzer auf Produktempfehlungen durch Influencer. Influencer Marketing ist also längst aus seinen Kinderschuhen gewachsen. Doch bevor Marketer und Werbetreibende mit auf den Zug springen, sollte ihnen bewusst sein, dass die Umsetzung nicht so einfach ist. Chris Jungjohann von der Influencer-Marketing-Agentur Takumi beschreibt die vier größten Herausforderungen dieser Disziplin und wie Marketer mit fehlender Authentizität, Werbekennzeichnung, mangelnder Brand Fit umgehen und gegen falsche Influencer vorgehen. [Stephanie]

Bildquelle: Photo by Ben White on Unsplash


Werbemöglichkeiten bei TikTok

 

Werbemöglichkeiten in TikTok

Es gibt eine neue (die gar nicht mal so neu ist) Sau, die durch das Social-Media-Dorf getrieben wird: TikTok. Vorher hieß die App Musical.ly (genau, die App, mit der die Influencer-Zwillinge Lisa und Lena groß wurden). 2017 wurde sie vom chinesischen Unternehmen Bytedance für rund eine Milliarde Dollar gekauft und Ende letzten Jahres dann schließlich mit dem asiatischen Pendant TikTok verschmolzen. Wie jedes andere große Netzwerk, lebt natürlich auch TikTok von Werbung. Welche Werbemöglichkeiten es in der „Mini-Playback-Show der Neuzeit“ gibt, hat Futurebiz jetzt für euch zusammengefasst. [Jochen]

Bildquelle: Photo by Jochen Hencke

 

 


Wann ist #Werbung auf Instagram Pflicht?

 

Werbung auf Instagram kennzeichnen
Es ist nicht leicht seine Beiträge auf Instagram korrekt als Werbung (oder eben nicht) zu kennzeichnen. In letzter Zeit gab es mehrere Verfahren zum Thema, woraufhin viele User einfach jedes Bild mit #Werbung versehen haben, was natürlich nicht wirklich Sinn macht.
Generell gilt, dass jeder Beitrag, für den eine Gegenleistung erfolgt, gekennzeichnet werden muss. Wenn jedoch keine Absprachen getroffen wurden (z.B. bei Rezensionsexemplaren) muss man den Post nicht kennzeichnen. Da bleibt natürlich eine rechtliche Unschärfe, im Zweifelsfall sollte man sich Rat vom Anwalt holen. Eigene Produkte muss man in Posts nicht als Werbung kennzeichnen, solange ersichtlich ist, dass es das eigene Produkt ist. Korrekt wird mit #Werbung oder #Anzeige am Beginn des Textes gekennzeichnet, dass es sich um selbige handelt. [Michael]

 

–> Zitieren, verlinken, Bilder veröffentlichen: Was ist erlaubt?

 

Bildquelle: Photo by Elena Koycheva on Unsplash

Den Weekly PR-Blogger gibt’s jetzt auch in einer Kurzfassung auf Instagram!