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Warum sich niemand als Influencer bezeichnen sollte

Influencer Marketing ist ein bedeutender ökonomischer Faktor im Marketing. Doch nicht jeder Influencer ist auch einer. Immer mehr Menschen wollen die öffentliche Aufmerksamkeit auf sich lenken und zur Personenmarke werden und nicht wenige bezeichnen sich selbst als Influencer. Das mag legitim sein, gefällt jedoch längst nicht jedem.

Viele sehen in den Bloggern, Instagram- und Youtube-Stars große Narzissten und begleiten sie mit viel Skepsis. Einer der bekanntesten Narzissten macht es uns leicht, dieses zu verurteilen, weil er in seiner Hybris und gestörten Selbstwahrnehmung sehr weit geht.

Was macht Influencer aus?

Twitternde Genies am Rande des Wahnsinns?

Der US-Präsident Donald Trump schreibt auf Twitter in einer Reaktion auf die Veröffentlichung des Skandalbuchs „Fire and Fury“:

„In meinem Leben haben mich stets meine beiden stärksten Eigenschaften ausgezeichnet: meine mentale Stabilität und die Tatsache, dass ich richtig schlau bin. … Ich habe mich vom SEHR erfolgreichen Geschäftsmann, zum Top-TV-Star… zum Präsidenten der USA (im ersten Anlauf) entwickelt. Ich denke, das zeigt nicht nur, dass ich clever bin, sondern ein Genie…. Und ein mental gefestigtes Genie obendrein.“ (Spiegel Online)

Wer sich selbst lobt als Genie, Held oder Influencer, muss nicht lange auf Kritik warten. Eigenlob stinkt, heißt es schon im Volksmund. Jede Expertise leitet sich aus der persönlichen Kompetenz ab. Selbst ernannte Genies wie Trump stoßen hingegen auf gesundes Misstrauen. In „Fire and Fury“ sprechen viele ehemalige Weggefährten Donald Trump die mentale Eignung für die Position eines Regierungschefs ab.

Was Trump in seiner Maßlosigkeit twittert, das ist im Netz gar nicht so selten. Immer wieder bezeichnen sich dort Einzelne als Experte, Thought Leader, Influencer oder Ähnliches. Wer derlei in seinem persönlichen Profil von sich selbst behauptet, tut sich keinen Gefallen und ist im Trumpschen Sinne nicht besonders schlau. Schließlich ist beispielsweise der Influencer keine selbst gewählte Berufsbezeichnung und auch nicht durch eine Ausbildung zu erwerben, selbst wenn einzelne „Fortbildungen“ diesen Anschein erwecken mögen.

Je limitierter jemand in der Wirklichkeit ist, desto talentierter glaubt er zu sein. Trump leidet unter dem Dunning-Kruger Effekt. Demnach führt Unwissenheit oft zu mehr Selbstvertrauen als Wissen. Dunning und Kruger zeigten in ihrer Forschung, dass schwache Leistungen mit größerer Selbstüberschätzung einhergehen als stärkere Leistungen:

„Wenn jemand inkompetent ist, dann kann er nicht wissen, dass er inkompetent ist. … Die Fähigkeiten, die man braucht, um eine richtige Lösung zu finden, (sind) genau jene Fähigkeiten, die man braucht, um eine Lösung als richtig zu erkennen.“ (David Dunning in der “New York Times” 2010)

Echte Influencer überzeugen durch ihre Leistung

Karla Paul

Karla Paul hatte bis Ende Dezember 2017 die Verlagsleitung von Edel Elements sowie dem literarischen Digitalverlag edel & electric inne. Davor war sie unter anderem Redaktionsleiterin beim Literaturnetzwerk LovelyBooks.de. Als Literaturlobbyistin gibt sie mehrmals jährlich Buchtipps in der Sendung ARD Mittagsbuffet sowie weiteren Medien und bloggt unter Buchkolumne.de. Der Berufswunsch Influencerin stand bei ihr nie auf dem Plan. Aber es ist ein Teil ihrer beruflichen und privaten Entwicklung, weil sie Menschen an ihrer Erfahrung teilhaben lässt und sich sehr professionell in der Social Media und Verlagswelt bewegt. Zur Influencerin hat sie sich nicht selbst ernannt, sondern “all diejenigen, die meine Inhalte gern lesen, hören, teilen, weitertragen.“ (Karla Paul)

Dem können so ziemlich alle Influencer, die ich für den PR-Blogger jemals interviewt habe, zustimmen. Viele Personal Brands reagieren auf die Bezeichnung Influencer mit Verwunderung. Die Begriffe Influencer, Genie oder gar Held sind in der Regel bloße Zuschreibungen Dritter und sollten dieses auch bleiben. Sie büßen an Glaubwürdigkeit ein, wenn wir sie selbst inflationär verwenden. Deshalb rate ich hierbei zur Vorsicht und Bescheidenheit. Hingegen kann jeder eine Personenmarke oder gar Influencer werden, wenn er sich beim Selfmarketing an bestimmten Regeln orientiert. Dazu gehört es, die eigene Sichtbarkeit durch passende Maßnahmen gezielt zu verbessern.

Reputation Management: Worauf Personenmarken achten sollten

Wer zum Influencer oder Markenbotschafter seines Unternehmens werden will, kann dieses dadurch unterstützen, dass er folgende Reputationstipps beherzigt:

    1. Zeigen Sie anderen, wer Sie sind und wofür Sie stehen: Beantworten Sie diese Frage, indem Sie Ihre Social Networking Profile auf Xing, Facebook, LinkedIn etc. regelmäßig mit aktuellen Inhalten bestücken. Dabei wird Originalität in der Aufmerksamkeitsökonomie belohnt. Nur wer regelmäßig schreibt oder etwas veröffentlicht, kann sein Personal Branding ausbauen. So meint der Serviceplan-Mitarbeiter und Buchautor Frank Behrendt: “Wenn sich keine Sau für dich und das was du schreibst interessiert, gibt es dich faktisch im Netz nicht.”
    2. Eine eigene Meinung lohnt sich: Haben Sie keine Scheu davor, für etwas einzustehen und Ihre Meinung deutlich zu sagen. Dadurch erzielen Sie eine öffentliche Aufmerksamkeit. Seien Sie mutig und vermeiden Sie die langweilige Neutralität oder Passivität. Es macht viel mehr Spaß, sich an Ihnen zu reiben, wenn Sie eine klare Botschaft haben. Mit Ihren Ansichten können Sie anderen Orientierung geben und erzielen Aufmerksamkeit. Meinungsmacher bzw. Influencer sind gefragt. Oder wie Mr. Media Thomas Koch, Unternehmer und Blogger, sogar empfiehlt: “Du musst „Du“ sein und besser sein als die meisten oder dir mehr Mühe geben als andere. Deine Meinung, Haltung oder Qualität muss einzigartig sein. Und du musst stets wiedererkennbar sein (Schnurrbart, Irokesenfrisur, rote Krawatte, Fliege). Du musst also eine Marke werden mit allen ihren typischen Attributen.”
    3. Personal Brands müssen viel Zeit investieren: Das Influencertum ist nicht umsonst. Bevor Sie eine wahrnehmbare Personal Brand werden, müssen Sie viel Zeit und Leidenschaft investieren, um sich selbst erkennbar und findbar zu machen. Das setzt ein großes Durchhaltevermögen voraus. Nicht jedermann nimmt sich die Zeit dafür, in Social Networks aktiv zu sein, schreibt Blogartikel oder Bücher, um seine Expertise zu unterstreichen, oder twittert jeden Tag. Je stärker Ihre Online- wie Offline-Aktivitäten sichtbar werden, desto mehr Relevanz können Sie mit Ihren Themen entfalten und letztlich auch Agenda Setting in eigener Sache betreiben. Es erfordert eine gewisse Hartnäckigkeit, nicht bei ausbleibendem sofortigem Erfolg wieder auszusteigen. Je mehr Sie in Ihr Personal Branding investieren, desto eher werden Sie mit dieser Strategie auch Erfolg haben.
    4. Die Selbstwahrnehmung ist wichtig: Je besser Sie Ihre persönlichen Talente einschätzen können, desto leichter tun Sie sich auch bei Ihrer Selbstdarstellung online. Zunächst sollten Sie sich immer fragen, für welche Themen Sie persönlich stehen wollen. Wie würden Sie sich selbst taggen? Falls Sie damit wenig anfangen können, dann googeln Sie sich doch einfach jetzt. Eine einfache Recherche zeigt Ihnen, wie Dritte Sie wahrnehmen und was diese eventuell bereits über Sie online publiziert haben. Überlegen Sie sich Keywords für Ihre Personenmarke und nutzen Sie diese konsequent für Ihr Personal Branding, damit jeder erkennen kann, wofür Sie stehen.
    5. Die Persönlichkeit prägt die Wahrnehmung: Jeder Mensch legt Wert auf seine Identität und möchte von anderen als eigenständig wahrgenommen werden können, ein Gesicht haben, das aus der Masse herausragt und nicht in der Unauffälligkeit untergeht. Deshalb trauen Sie sich ruhig und schreiben Sie auf Twitter, Facebook, LinkedIn oder in einem Blog ab und zu auch über etwas Banales oder ein persönliches Erlebnis. Wenn dieses Ihren Charakter verdeutlicht und Ihnen dabei hilft, sich von anderen zu unterscheiden, ist es erst einmal wünschenswert. Wer Angst davor hat, Narzisst genannt zu werden, darf sich gerne in sein Schneckenhaus zurückziehen, wird allerdings auch in der Öffentlichkeit kaum oder gar nicht wahrgenommen. Personal Brands müssen auftreten und zeigen, wie und wer sie sind, ansonsten werden sie ignoriert.
    6. Arbeiten Sie an Ihrem Expertenstatus: Beziehen Sie Stellung zu Branchenthemen, in denen Sie sich wirklich auskennen. Sie sollten hierbei möglichst nur über Dinge sprechen und publizieren, von denen Sie wirklich etwas verstehen, ansonsten werden Sie sehr schnell als plappernder Scharlatan entlarvt und müssen mit unliebsamen Folgen leben. Den Status eines Experten kann man in so einem Fall nur zeitweise aufrechterhalten. Außerdem lebt es sich unbeschwerter, wenn Sie Ihr persönliches Thema gefunden haben und mit Leidenschaft über Ihre Agenda sprechen. Am besten publizieren Sie zu Ihren Fachthemen in passenden Zeitschriften oder Blogs, um darüber einen Expertenstatus aufzubauen. Darüber hinaus eignen sich Vorträge, Podcasts und Videos sehr gut, um sich einen Namen zu machen.

Worauf Influencer in der digitalen Öffentlichkeit achten sollten

Frank Behrendt

Doch es ist nicht immer leicht, als Influencer aufzutreten. Jede Personenmarke steht ständig unter Beobachtung. Jeder einzelne Text, Tweet oder anderes Posting in Social Media verspricht Reaktionen. Darunter ist viel Lob, aber mitunter auch Kritik. Als Influencer muss man mit den Kommentaren leben und sollte möglichst darauf reagieren, solange es sich nicht um den Angriff von Trollen handelt.

Wer nur sendet und auf jegliche Interaktion in Social Media verzichtet, verliert sehr schnell seine Resonanz. Deshalb achten gute Personenmarken darauf, ihre Community ernst zu nehmen. Sie fragen, loben, kuratieren und helfen oder diskutieren mit ihren Kontakten, statt nur die eigenen tollen Beiträge zu versenden. Wer sein Umfeld nicht wertschätzt, sondern wie Trump sogar herabwürdigt, darf sich nicht wundern, wenn daraus viel Abstand entsteht. Jedwedes asoziales Verhalten führt etwa bei Stars zu harschen Fanreaktionen und zerstört langfristig jede Personenmarke. Ich habe dazu einige Stimmen von bekannten Markenbotschaftern und Influencern eingefangen:

„Kritikfähigkeit ist aus meiner Sicht eine Eigenschaft, die jeder Mensch lernen sollte. Und Kritik ist auch immer eine Chance, Dinge zu reflektieren und eventuell zu ändern.“ (Magdalena Rogl, Head of Digital Channels, Microsoft Deutschland)

„Ich bekomme sehr viel direktes Feedback, das gefällt mir. Ich bin sehr schnell am Smartphone, viele die mich kennen sagen, ich benutze es wie einen Colt (lacht). Ich antworte auch immer, außer bei Beleidigungen von irgendwelchen Hatern. Die lösche und blockiere ich immer sofort, da bin ich eisenhart.“ (Frank Behrendt, Serviceplan (Foto oben))

„Berechtigte und sachliche Kritik ist wichtig. Während meiner grössten “Online-Aufreger” fehlte diese jedoch zum größten Teil. Ich stelle mich jeder Diskussion und setze mich mit jedem Kritiker auf ein Panel. Umgehend! Es ist nun einmal ein riesiger Unterschied zwischen einer direkten Konfrontation und dem, was uns das Netz als kontroverse Diskussionsplattform vorgaukelt. In meinen wichtigsten Analysten und Enthüllungen während meiner Zeit als Blogger lag ich faktisch richtig. Die Themen wurden aber zum Teil so emotionalisiert, dass viele die Sachebene verließen. Aber auch damit muss man leben können.“ (Sascha Pallenberg, Mobilegeeks-Gründer und Daimler-Markenbotschafter)

„Hilfreiche Kritik nehme ich gern entgegen, Neid oder andere negative Emotionen stehen auf der Mute- & Blockliste. Ich habe gute Filter eingerichtet, so dass mir sehr viele Reaktionen zugespielt werden, mit denen ich inzwischen recht sachlich umgehen kann: Positives bereichert Herz & Kopf, Negatives den Erfahrungsschatz.” (Karla Paul)

Digitale Empathie ist somit entscheidend für den Aufbau einer erfolgreichen Personenmarke. Es geht bei Influencern eben nicht nur um Pushkommunikation, es geht um den Aufbau von (digitalen) Beziehungen.

Influencer-Tipps für das erfolgreiche Personal Branding

Zum Schluss gibt es noch einige persönliche Empfehlungen für diejenigen, die gerne Influencer werden wollen. Dabei hat jeder seinen eigenen Zugang zum Thema:

Frank Behrendt: „Sei du selbst. Sei besonders. Sei kreativ. Höre auf dein Bauchgefühl. Bleib dir treu. Das ist eigentlich das Geheimnis meines Erfolges im Netz. Ich mache da keine große Strategie, sondern bin eher wie Pippi Langstrumpf unterwegs — „Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt“.“

Philipp Steuer (Digitaler Berater): „Niemand wird dir bei deinem Glück helfen. Musiker Macklemore wurde von allen Labels abgelehnt, heute ist er ein Weltstar. E.L. James, die Autorin von Shades of Grey, verkaufte lange vor dem großen Welterfolg schon ihre Geschichten auf Amazon. Mach dich dabei nicht von einer Plattform abhängig. Bau dir deine Basis via Blog, Website oder Newsletter auf. Achte dabei nicht zu sehr auf die Zahlen. Die ganzen Like und View Metriken sind Gift für jeden, der mit Seele publizieren will. Hau es einfach raus, bleib dir treu und glaub an dich.“

Magdalena Rogl: „Ich halte es für keinen verfolgenswerten Traum einfach plump Influencer zu werden. Und ich glaube, wenn es einem nur darum geht, ist man auch schon auf dem falschen Weg. Es geht darum eine Leidenschaft für Themen zu haben, sich für diese Themen einzusetzen und darüber zu kommunizieren, dabei authentisch zu sein und vor allem Empathie zu entwickeln und zu lernen, wie man Menschen erreicht.“

Tijen Onaran (Gründerin von Global Digital Women: „Werde Dir zunächst bewusst für was Du (ein-) stehen möchtest. Influencer um des Influencer-willens werden zu wollen, ist keine gute Idee. Verfolge Deine Themen mit nachhaltiger Leidenschaft und setze auf ein Netzwerk das auch dann da ist, wenn es mal nicht gut läuft! Wenn Du dann noch eine Mischung aus gesundem Selbstbewusstsein, guter Portion Humor und Sinn für Spontanität mitbringst, bist Du gut vorbereitet!“

Tijen Onaran

Sascha Pallenberg: „Ich wünsche mir Influencer und Lobbyisten mit Geschichten. Mit einer Mission. Influencer gegen Plastikbesteck, die dann neueste Messer aus Solingen oder Japan auf ihrem Kanal vorstellen. Lobbyisten für ökologisches Reisen und gegen Massentourismus, die zeigen wie man mit dem Rad Deutschland/Europa, die Welt ganz anders entdecken kann. Werbung zu machen ist so einfach. Sich dadurch einfach nur als Produktpüppchen zu offenbaren, leider auch. Träumt davon die Welt zu einem besseren und lebenswerteren Ort zu machen und versucht andere davon zu überzeugen, dass dies möglich ist. DAS wären Influencer, von denen wir viel mehr benötigen!“

Fazit: Jeder ist eine Personenmarke

Doch zum Influencer werden wir erst, wenn andere uns als solche einordnen und unseren Ratschlägen folgen. Aus dem eigenen Willen heraus ist niemand Influencer oder Experte. Das werden Personenmarken erst, wenn sie in der Wahrnehmung Dritter als solche gesehen werden.

Abschließend dazu ein Robert-Musil-Zitat, das für Personal Brands einiges auf den Punkt bringt: „Eine Persönlichkeit ist der Ausgangspunkt und Fluchtpunkt alles dessen, was gesagt wird, und dessen, wie es gesagt wird.“

 

Bildquellen: Pexels.comRaimund Verspohl, Frank Behrendt, Urban Zintel

  • Das ist wunderbar zusammengetragen und präsentiert – herzlichen Dank dafür!

    Das Wort Influencer allein wirkt schon sehr gestelzt, es wäre nachgerade grotesk, sich dies selber als Stempel aufzudrücken.

    Was die Außenwahrnehmung des eigenen Tuns anbelangt, hängt halt auch sehr viel vom gerade herrschenden Umfeld ab. Aktuelles Beispiel: Man kann jahrelang über Kryptowährungen gebloggt haben; solange das Thema nicht hochsprudelt so wie in den letzten Monaten, wird man nur eine Nische ausfüllen. Erst wenn der öffentliche Fokus auf dieses Thema umschwenkt, könnte sich ein Expertenstatus ergeben, aber selbst dann ist es fraglich, ob das alleine ausreicht, einen solchen fundiert zu begründen. Jedenfalls aber spürte man eine gestiegene Nachfrage zur eigenen Meinung, eventuell auch in Form von Einladungen, Gastartikeln und dgl., was ja auch schon erfreulich ist und einen wohl weiterbringt.

    Danke nochmals für die gelungene Zusammenstellung! :o)

  • Herr U. aus L.

    Danke, danke, danke. Ich feiere diesen Text sehr. Viele Dinge kann man als Blogger, der das seit fast 9 Jahren tut, unterstreichen. Vieles hat man selbst erlebt. Ein ganz wunderbarer Artikel.

    Und nein, ich will nicht Influencer genannt werden. Wollte ich nie. Ohne dieses Streben bloggt es sich viel besser.

  • Ein schöner Artikel, Klaus … klasse recherchiert und mit tollen Interviewbeiträgen.
    Menschen, die unbedingt „Influencer“ sein wollen, sind für mich die, die sich das Klout-Zeichen mit ihrem hohen Score ans Profil heften.
    Schöne Grüße an Dich.

  • Wilfried Große-Berg

    Danke, Klaus, gut geschrieben und gute Beispiele geliefert.

    Vielleicht noch eins: Influencer muss sich niemand nennen. Influencer ist, wer Einfluss hat. Er muss nicht unbedingt hunderttausende von Followern haben. Wenn wir mit unserem Influencer-Monitoring-Tool ins Netz sehen, erkennen wir, dass zu spezifischen Themen Blogger, YouTuber oder Instagrammer mit einigen 100 oder 1000 Abonennten überproportional viele Reaktionen auslösen und damit zeigen, welchen Einfluss sie zu diesem Themenkomplex ausüben.