Klaus Eck FolgenKlaus Eck ist freier Kommunikationsberater und einer der führenden Corporate-Influencer-Experten in Deutschland. Der Gründer einiger Agenturen ist Social-Media-Pionier, Keynote Speaker und Content-Marketing-Profi. Zu seinen Hauptaufgaben gehört die strategische Begleitung von Corporate-Influencer-Programmen.
Als Berater begleitet er seit mehr als 25 Jahren Marken bei der Digitalisierung ihrer Unternehmens-, Marketing- und Kommunikationsprozesse. Er hat fünf Fachbücher und zahlreiche Publikationen in Zeitschriften über Content Marketing, Corporate Influencer und Reputation Management veröffentlicht. Zu seinen Publikationen zählen die Bücher “Corporate Blogs”, “Karrierefalle Internet”, “Transparent und glaubwürdig”, “Die Content-Revolution im Unternehmen” und “Die neue Macht der Corporate Influencer”.
2023 hat er die Initiative Corporate Influencer Club für engagierte Menschen gegründet, die den digitalen Wandel in ihrer Organisation mitgestalten wollen. Seit Mai 2022 betreibt er gemeinsam mit Alex Wunschel, Sophie Rickmann und Winfried Ebner den Corporate Influencer Podcast.
Social Media Club München: TV und Verlage tun sich mit Social Media schwer
50 Sekunden Lesedauer
Welche Zukunft haben Verlage und TV sowie Journalisten? Womit müssen wir überhaupt rechnen in der Medienwelt? Einige Antworten sowie einen Ausblick auf die Medienentwicklung hat am 15. Juli 2009 Richard Gutjahr beim ersten Event des Social Media Clubs München gegeben. Der Reporter und Moderator arbeitet beim Bayerischen Fernsehen und bloggt und twittert fleißig.
In seinem Vortrag "Aufbruchstimmung & Sorgenfalten – warum Sendern und Verlagen der Umgang mit Social Media so schwer fällt" geht auf Gutjahr auf die Dilemmata der Medienhäuser ein und zeigt, wie sie doch noch zukunftsfähig werden könnten.
Seinen Vortrag kann man im Gutjahr Blog nachlesen und dank der tatkräftigen Unterstützung seitens des Bayerischen Rundfunks (von Marcus Schuler) auf Video folgen. Darüber hinaus gibt es einige Twitternotizen vom Social Media Club München.
Dank geht an alle, die diesen Abend ermöglicht haben, an unsere Sponsoren Cirquent (Hauptsponsor) und sowie Virtual Identity (Location Sponsor) und natürlich die vielen Besucher, die den Abend belebt haben.
Das nächste Social Media Treffen ist in München für Mitte September geplant. Wer noch Fotos, Videos oder Blogposts zum Thema hat, kann darauf gerne via Kommentar oder Facebook verweisen. Wir freuen uns über Kommentare oder eine kurze Nachricht.
Klaus Eck
Klaus Eck FolgenKlaus Eck ist freier Kommunikationsberater und einer der führenden Corporate-Influencer-Experten in Deutschland. Der Gründer einiger Agenturen ist Social-Media-Pionier, Keynote Speaker und Content-Marketing-Profi. Zu seinen Hauptaufgaben gehört die strategische Begleitung von Corporate-Influencer-Programmen.
Als Berater begleitet er seit mehr als 25 Jahren Marken bei der Digitalisierung ihrer Unternehmens-, Marketing- und Kommunikationsprozesse. Er hat fünf Fachbücher und zahlreiche Publikationen in Zeitschriften über Content Marketing, Corporate Influencer und Reputation Management veröffentlicht. Zu seinen Publikationen zählen die Bücher “Corporate Blogs”, “Karrierefalle Internet”, “Transparent und glaubwürdig”, “Die Content-Revolution im Unternehmen” und “Die neue Macht der Corporate Influencer”.
2023 hat er die Initiative Corporate Influencer Club für engagierte Menschen gegründet, die den digitalen Wandel in ihrer Organisation mitgestalten wollen. Seit Mai 2022 betreibt er gemeinsam mit Alex Wunschel, Sophie Rickmann und Winfried Ebner den Corporate Influencer Podcast.
2 Replies to “Social Media Club München: TV und Verlage tun sich…”
Toller Beitrag von Herrn Gutjahr. Er geht sehr offen, ehrlich und selbstkritisch er mit dem Thema um. Sowas würde z.Z. im Fernsehen wohl nicht veröffentlicht werden.
Danke für´s bereitstellen dieses Beitrags.
Thomas Noll
Ich habe mir den Beitrag angeschaut, fand ihn als Zusammenfassung ganz nett, aber die Thesen kamen mir sehr bekannt vor bzw. von der Erkenntnis her war mir nichts neues. Zu zwei Punkten möchte ich noch meine Gedanken anmerken:
1. 67 % der Deutschen nutzt heute das Internet. Hier wäre eine genaue Betrachtung der Zahl sehr hilfreich. Wer nutzt das Internet (Altersstruktur, soziale Herkunft, Ausbildungsgrad)? Wofür wird das Internet genutzt? Denn nur ein geringer Anteil der Internetnutzer sind aktive Contentersteller, die einen Blog schreiben oder Twitter nutzen. Zumeist kommen sie aus Medienberufen. Aber im Vortrag wurde die Zahl genannt, um aufzuzeigen, daß in Zukunft die Anzahl der jenigen Bevölkerungsteile, die eine (physische) Zeitung abonnieren, abnehmen wird. Insgesamt mag die Aussage stimmen, aber die Frage ist, um wieviel (Zielgruppe). Und da habe ich meine Zweifel.
2. Jeder Redakteur soll in Zukunft alles machen können, ob Online-, Fernseh- oder Radioproduktion. Wird da nicht die handwerkliche Seite in der Qualität absinken? Diese Produktionen unterscheiden sich erheblich voneinander. Ich bezweifle, ob ein Textredakteur nun gute Aufnahmen mit der Kamera machen kann. Dazu gehört eine Ausbildung, Kenntnisse der technischen Ausrüstung, ihre sichere Handhabung sowie Erfahrung.
Insgesamt hat der Vortrag zwar viele interessante Diskussionspunkte angerissen, aber eben nur dies. Die Frage hinter dem Ganzen steht für mich, ob wir, die wir von unserer Tätigkeit soviel mit Neuen Medien zu tun haben, nicht selbst einer Illusion, einem Hype aufgesessen sind, daß dies die Zukunft ist? Wird sie nicht eher in einer Mischung aus alten und neuen Medien bestehen?
Beste Grüße
Wenke Richter
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Toller Beitrag von Herrn Gutjahr. Er geht sehr offen, ehrlich und selbstkritisch er mit dem Thema um. Sowas würde z.Z. im Fernsehen wohl nicht veröffentlicht werden.
Danke für´s bereitstellen dieses Beitrags.
Thomas Noll
Ich habe mir den Beitrag angeschaut, fand ihn als Zusammenfassung ganz nett, aber die Thesen kamen mir sehr bekannt vor bzw. von der Erkenntnis her war mir nichts neues. Zu zwei Punkten möchte ich noch meine Gedanken anmerken:
1. 67 % der Deutschen nutzt heute das Internet. Hier wäre eine genaue Betrachtung der Zahl sehr hilfreich. Wer nutzt das Internet (Altersstruktur, soziale Herkunft, Ausbildungsgrad)? Wofür wird das Internet genutzt? Denn nur ein geringer Anteil der Internetnutzer sind aktive Contentersteller, die einen Blog schreiben oder Twitter nutzen. Zumeist kommen sie aus Medienberufen. Aber im Vortrag wurde die Zahl genannt, um aufzuzeigen, daß in Zukunft die Anzahl der jenigen Bevölkerungsteile, die eine (physische) Zeitung abonnieren, abnehmen wird. Insgesamt mag die Aussage stimmen, aber die Frage ist, um wieviel (Zielgruppe). Und da habe ich meine Zweifel.
2. Jeder Redakteur soll in Zukunft alles machen können, ob Online-, Fernseh- oder Radioproduktion. Wird da nicht die handwerkliche Seite in der Qualität absinken? Diese Produktionen unterscheiden sich erheblich voneinander. Ich bezweifle, ob ein Textredakteur nun gute Aufnahmen mit der Kamera machen kann. Dazu gehört eine Ausbildung, Kenntnisse der technischen Ausrüstung, ihre sichere Handhabung sowie Erfahrung.
Insgesamt hat der Vortrag zwar viele interessante Diskussionspunkte angerissen, aber eben nur dies. Die Frage hinter dem Ganzen steht für mich, ob wir, die wir von unserer Tätigkeit soviel mit Neuen Medien zu tun haben, nicht selbst einer Illusion, einem Hype aufgesessen sind, daß dies die Zukunft ist? Wird sie nicht eher in einer Mischung aus alten und neuen Medien bestehen?
Beste Grüße
Wenke Richter