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Social Web Breakfast: Privatsphäre 2.0: Die Angst vor der Öffentlichkeit

Morgen werden wir auf dem Social Web Breakfast Berlin miteinander über das Thema "Privatsphäre 2.0: Die Angst vor der Öffentlichkeit" diskutieren. Momentan ist das Thema Datenschutz wieder in aller Munde. Während früher immer der Staat in der Kritik stand, wird inzwischen hinterfragt, wie Unternehmen mit den privaten Daten umgehen. Einerseits gibt es eine große Sensibilität für den Datenschutz, wenn Dritte private Informationen über eine Person sammeln. Doch andererseits stellen viele Bundesbürger ihre privaten Bilder und Texte in Blogs, Twitter und Social Communities bedenkenlos online. Eine kurze Google Recherche genügt, um mehr über die digitale Identität eines Menschen zu erfahren.

Markus_beckedahl
Anscheinend verändert sich der Begriff der Privatsphäre. Haben sich die Grenzen wirklich kulturell so verschoben, dass wir uns vom klassischen Datenschutz verabschieden können? Wie sollen und können Unternehmen sowie der Staat mit den "neuen" Online-Bedingungen umgehen? Darüber werden wir in Berlin mit dem Netzpolitik-Blogger und Unternehmer Markus Beckedahl diskutieren.

Der 31-jährige gebürtige Rheinländer lebt in Berlin und berät mit seiner Firma newthinking communications GmbH Unternehmen und Organisationen zu den kommunikativen und inhaltlichen Herausforderungen der Digitalisierung. Seit 2002 führt er mit netzpolitik.org das bekannteste politische Weblog der Bundesrepublik. netzpolitik.org wurde u.a. von Reporter ohne Grenzen als bestes Weblog für Meinungsfreiheit ausgezeichnet und war für den Grimme Online Award 2008 nominiert. Er ist Veranstalter der größten deutschen Konferenz rund um das Soziale Netz, der Bloggerkonferenz re:publica.

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Klaus Eck