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Friendfeed für die PR nutzen

Der jüngste Hype-Service 2.0 kommt vom kalifornischen Startup Friendfeed. Was der gleichnamige Dienst leistet, ist ebenso simpel wie genial: Nach der Erstellung eines Mitgliedaccounts bei Friendfeed können Sie dort ihre gebündelten Social Media-Aktivitäten aggregieren und daraus einen Feed erzeugen, der natürlich auch per RSS abonniert werden kann. Auf gut Deutsch lassen Sie dort also ihre Blog- und Twittereinträge, Social Bookmarks, neuen Videos und Fotos auf einer Seite zusammenlaufen.

Dies können Sie natürlich für Ihre Pressearbeit nutzen. Wenn Sie bereits Web 2.0 Instrumente in ihrer Organisation einsetzen, können Sie diese mit Hilfe von Friendfeed bündeln. Diesen Aktivitätsfeed können Sie dann Journalisten und anderen Stakeholdern zur Verfügung stellen und somit dafür Sorge tragen, dass diese künftig keine ihrer Veröffentlichungen mehr verpassen. Neben der Presse stehen die so veröffentlichten Inhalte, etwa Fotos auf Flickr, Videos bei Youtube oder Bookmarks bei Del.icio.us auf diesem Wege nicht nur der Presse, sondern auch den jeweiligen Communities zur Verfügung und können eine wesentliche höhere Reichweite erzielen.

Als Agentur mit mehreren Klienten können Sie sogar noch einen Schritt weitergehen und einen Feed mit den Inhalten all Ihrer Kunden anbieten. So wird ein geneigter Journalist mit nur einem Abonnement über Ihre gesamten Kunden informiert. Besonders wenn Sie Unternehmen einer speziellen Branche vertreten, macht dies Sinn. Außerdem können Sie bequem im Hintergrund neue Kunden einpflegen oder neu genutzte Instrumente hinzufügen, ohne dass der Journalist zusätzlichen Aufwand hat.

>> Friendfeedbeispiel: Klaus Eck

Thomas Euler