Klaus Eck Klaus Eck ist freier Kommunikationsberater und einer der führenden Corporate-Influencer-Experten in Deutschland. Er ist Social-Media-Pionier, Buchautor und Content-Marketing-Profi. Zu seinen Hauptaufgaben gehört die strategische Begleitung von Corporate-Influencer-Programmen. Seit Februar 2020 moderiert er regelmäßig das Corporate Influencer Breakfast und hat mehr als 60 Talks mit Gästen initiiert, in denen diese über ihre Erfahrungen mit Personal Branding, Corporate Influencern und CEO-Kommunikation berichten.

US-Wahlkampf XII: Obama via Twitter erleben

1 Minuten Lesedauer

"What are you doing? Barack Obama?" Falls Sie sich diese Frage zu dem amerikanischen US-Präsidentschaftsanwärter der Demokraten stellen, erhalten Sie online zumindest einige Antworten. Dank dem Microblogging-Tool Twitter können Sie genau verfolgen, was einige US-Politiker zurzeit – zumindest offiziell – so tun.

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Bei Twitter kann jeder Nutzer innerhalb einer 140 Zeichen-Limitierung eine Online-Veröffentlichung vornehmen und darüber ein kleines Network aufbauen. Jeder Twitterati suggeriert erst einmal Nähe, weil wir auf diese Weise nicht nur erfahren, ob jemand gerne Kaffee, Tee oder Wasser trinkt, sondern auch erfahren, wohin jemand gerade mit dem Zug unterwegs ist oder welche Linkadressen besonders empfehlenswert sind.

Twitter stellt eine schnelle und flüchtige Kommunikationsform dar, die viele auf dem ersten Blick überfordert, aber im Alltag viel Potential aufweist und durchaus nützlich sein kein: als digitaler Anrufbeantworter, als Chat-Tool, für das Linkbaiting, als Bookmarking-Plattform oder Trendbarometer… Kein Wunder also, dass die US-Politiker sich an Twitter versuchen und mit diesem Instrument Wahlkampf betreiben. Schließlich kann jeder damit sehr schnell, eine Online-Community aufbauen und diese pflegen. Der Aufwand und die Kosten für das Community Building halten sich hierbei in Grenzen.

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Zu den prominentesten Twitterati der politischen Hemisphäre gehören mittlerweile Barack Obama und Hillary Clinton, die darüber ihre größten Fans erreichen können. Jeder kann die Twitter-Beiträge per SMS auf seinem Handy empfangen oder per RSS abonnieren. Dabei ist es eher unwichtig, ob die Wahlkampfzentrale oder die Politiker selbst ihren Micro-Content der Welt mitteilen. Bis die deutschen Politiker auf vergleichbare Kommunikationsinstrumente setzen, dürfte noch einige Zeit vergehen. Oder kennen Sie dafür Beispiele?

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Klaus Eck

 

Klaus Eck Klaus Eck ist freier Kommunikationsberater und einer der führenden Corporate-Influencer-Experten in Deutschland. Er ist Social-Media-Pionier, Buchautor und Content-Marketing-Profi. Zu seinen Hauptaufgaben gehört die strategische Begleitung von Corporate-Influencer-Programmen. Seit Februar 2020 moderiert er regelmäßig das Corporate Influencer Breakfast und hat mehr als 60 Talks mit Gästen initiiert, in denen diese über ihre Erfahrungen mit Personal Branding, Corporate Influencern und CEO-Kommunikation berichten.

6 Replies to “US-Wahlkampf XII: Obama via Twitter erleben”

  1. Die Erstellung eines Accounts ist in der Tat schnell gemacht und die Kandidaten haben es auch geschafft eine relativ hohe Anzahl an Lesern zu sammeln, gleichzeitig ist die Ausfuehrung umso schlechter.
    Obama hat weit ueber 6000 „Follower“ und gerade mal 73 Updates. So ist Twitter, meiner Meinung nach, nicht gedacht. Es ist ein Tool fuer die alltaegliche Kommunikation, nicht etwas was ausschließlich zur Verbreitung einer neuen „PM“ dienen sollte.
    Macht aber nix, die Obama Campaign kann sich trotzdem auf die Fahne schreiben, dass sie auch Twitter nutzen. ,)

  2. Für die deutschen Politiker wäre das nichts. Sie agieren so schon kaum im Netz, was sollen sie da mit Twitter anfangen?
    Bis jetzt gibt es nur Twitterprofile die sich mit den Namen der Politiker schmücken und witzige Tweets versenden (@merkel, @schaueble).

  3. Manchmal reicht es schon aus, „dabei“ zu sein… Das Potential haben die Politiker in der Tat noch längst nicht ausgeschöpft, aber das kommt sicherlich auch noch.
    @Stefan: Nun, zumindest wäre es einfach für dt. Politiker handhabbar: Schließlich ist nicht nur unsere Bundeskanzlerin eine eifrige SMS-Nutzerin. Via SMS können Twitter-Inhalte problemlos online gestellt werden.

  4. Aber würden sie den Mehrwert von Twitter erkennen? Würden sie einen darin sehen?
    Ich denke nein – jedenfalls nicht die „alte“ Generation. Die Ursachen hierfür liegen mMn schon im Wahlkampf. Immer noch wird konventionell um Wählerstimmen geworben. Versucht sich eine Partei online, geht es in die Hose (sie FDP).
    Da sie von Twitter kein direktes Feedback bekommen, werden sie keinen Nutzen darin sehen und ausserdem sind unsere Politiker (Bundesebene) noch sowas von 1.0.

  5. Ich denke schon, dass das auch was für deutsche Politiker wäre. Nur feiern wir grade Landeswahlkämpfe, keine Bundeswahlkämpfe. Da ist die Notwendigkeit der Differenzierung wesentlich größer. Und ich baue stark auf die Grünen und ihr Spitzenpersonal. Die werden 2009 hoffentlich was machen!

  6. Twitter wäre eine optimale Lösung für deutsche Politiker – sie können nicht authentisch genug werden!
    Twitter ist das optimale Mittel, um eine Vertrauensbasis herzustellen, sollte ein regelmäßiges Update eingespielt werden.
    Obama und Clinton werde ich auf jeden Fall verfolgen, so ist man immer up-to-date.

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