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Kommentarhygiene

Je besser ein Blog in den Suchmaschinenergebnisse gefunden wird, desto attraktiver wird leider auch ein Blog für die Kommentarspammer, die auf diese Weise für ihre Angebote zu werben. Neben den üblichen Viagra- und sonstigen Spam-Botschaften gibt es auch Kommentare, die nicht auf dem ersten Blick als Spam erkennbar sind. Hieran zeigt sich dann auch, wie wichtig es ist, die eigenen Kommentare zu lesen und zu pflegen. Wenn Beiträge sich erkennbar nicht auf einen Artikel beziehen, also eindeutig off-topic sind, hat jeder Blogger das gute Recht, diese störenden Kommentare zu entfernen. Manchmal deuten allein schon die zahlreichen Rechtschreibfehler darauf hin, wie einige Beispiele aus dem PR-Blogger zeigen, die ich heute entfernt habe:

"Mit dieser Seite koenen Sie für Ihrer Blog und Webseite etwas besoders zu finden."
Kommentiert von: uaken | 23. November 06 um 11:28

"GUT ,Sie haben viele Auskünfte gesammelt. Ich bin beeinflusset. Ich habe auch ein bisschen Information."
Kommentiert von: jansen | 23. November 06 um 11:29

"Ihr Blog finde ich sehr Interessant."
Kommentiert von: duschem | 23. November 06 um 11:30

Manchmal erkennt man die Kommentarspammer auch daran, dass sie keine Klarnamen verwenden. Wer mit einem Pseudonym kommentiert, muss meiner Ansicht nach immer damit rechnen, aus den Kommentaren entfernt zu werden. Schließlich findet ansonsten in einem personalisierten Blog keine Kommunikation auf derselben Augenhöhe statt. Es ist  zudem für "Trolle" ein leichtes, scharf zu schießen, wenn sie dafür keinen wirklich persönlichen Einsatz bringen. Ausnehmen würde ich hiervon allerdings wiederum fundierte Kommentare, die für den Leser von Interesse sein könnten.

Eine derartige Blogpromotion ist jedenfalls keinem Unternehmen anzuraten und dürfte eher kontraproduktiv für die Vermarktung des eigenen Online-Journals sein.

Klaus Eck

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