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Deutsche kennen Web 2.0 noch nicht und nutzen es doch

Laut einer repräsentativen Umfrage im Auftrag der Hamburger PR-Agentur ZPR können die meisten Menschen mit dem Begriff Web 2.0 nichts anfangen. 6 Prozent der Befragten gaben an, den Begriff überhaupt zu kennen, aber auch hier scheint Unklarheit darüber zu bestehen, was sich hinter dem Begriff Web 2.0 verbirgt. Jedoch zeigte die Umfrage auch, dass in der Gruppe der 16- bis 30-Jährigen das Web 2.0 durchaus eine Rolle spielt. Hier betreiben 14 % ein Weblog, 35 % lesen regelmäßig Weblogs und 42 % sind Mitglied in einer Community. Ein Umbruch in der bisherigen Mediennutzung bestehe aber zurzeit nicht.

Umso interessanter ist es, dass immer mehr Zeitungsverlage auf das Web 2.0 setzen. Für die Online Verlags GmbH des Badischen Verlages in Freiburg hat das Team des Mainzer Internet-Dienstleisters New Identity AG ein spannendes Projekt realisiert. Die Spezialisten erhielten den Auftrag, das Portal fudder.de umzusetzen. Unter dem Menüpunkt Philosophie liest man: „Wir sind der Meinung, dass in naher Zukunft alle Medien digital und multimedial sein werden. Wir sind der Meinung, dass die meisten Menschen dann ihre Informationen zuallererst im Internet suchen werden. Und wir sind der Meinung, dass sich all diese Menschen in Online-Gemeinschaften vernetzen werden. Zum Beispiel auf Internet-Plattformen wie fudder aus Freiburg.“

Wer hat nun recht?

Heike Bedrich, Talisman