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Social Bookmarking doch erfolgreich

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Während der Spiegel kritisch auf das Web 2.0 schaut und darin nur ein Bubble 2.0 entdecken kann, ist die amerikanische Wirtschaftspresse schon wieder etwas weiter. Die Business Week entdeckte in der Ausgabe vom 14. August 2006 eine neue Erfolgsstory, die den Spiegel-Artikel "Die Zeit der Kopfgeldjäger" doch etwas ad absurdum zu führen scheint. 

In der Titelgeschichte wird der Jungunternehmer Kevin Rose des Social Bookmarking-Unternehmens Digg als "Valley Boy" porträtiert. An seinem Beispiel versucht die Business Week zu verdeutlichen, was sich seit der Dot-Com-Blase letztlich verbessert hat und warum Web 2.0 mehr ist als nur ein Hype.

Onliner können mit Hilfe von Digg ihre Bookmarks ablegen und anschließend bewerten. Laut Business Week besuchen jeden Tag eine Million User Digg.com und bookmarken und/oder bewerten dort rund 4.000 neue Webseiten. Immerhin liegt Digg bei der Populärität der Websites auf Platz 24 in den USA, knapp hinter The New York Times (Platz 19) und weit vor Fox News (Platz 62).

Zu den führenden Social Bookmarking-Services in Deutschland gehört sicherlich Mister Wong der Werbe- und Onlineagentur construktiv, die hierzulande ein vergleichbares Angebot wie Digg anbietet. Bisher werden die Bewertungsfunktionalitäten der Web 2.0-Site allerdings hierzulande noch nicht besonders genutzt. Aber vielleicht ändert sich das mit der Zahl der User in Zukunft.

>> Mister Wong Blog: Quo Vadis, Spiegel Online?
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>> PR Blogger: Siegeszug des Web 2.0 in Deutschland?

Klaus Eck