Klaus Eck Klaus Eck ist freier Kommunikationsberater und einer der führenden Corporate-Influencer-Experten in Deutschland. Er ist Social-Media-Pionier, Buchautor und Content-Marketing-Profi. Zu seinen Hauptaufgaben gehört die strategische Begleitung von Corporate-Influencer-Programmen. Seit Februar 2020 moderiert er regelmäßig das Corporate Influencer Breakfast und hat mehr als 60 Talks mit Gästen initiiert, in denen diese über ihre Erfahrungen mit Personal Branding, Corporate Influencern und CEO-Kommunikation berichten.

Social Networking in Privat Clubs

39 Sekunden Lesedauer

Das Handelsblatt setzt auf ein eigenes Netzwerk für Wirtschafts- und Finanzentscheider, über das sich neue Geschäftskontakte pflegen lassen. Die Social-Networking-Plattform Handelsblatt.net basiert hierbei auf der openBC-Technologie. Das Hamburger Unternehmen OpenBC bietet seine Social
Software renommierten Unternehmen, Organisationen und
Business-Netzwerken in Lizenz an und hat selbst in seinem OpenBC-Network inzwischen rund 480.000 Mitglieder. Angst vor Kannibalisierungseffekte Waschowdurch ihre Lizenzpolitik hat Daniela Waschow, Mitglied der Geschäftsleitung bei OpenBC, dennoch nicht: "Die Privat Clubs sind in erster Linie für Gruppen gedacht, die ihr individuelles Angebot erweitern wollen. Homogene Social Networks wie bspw. das Handelsblatt.net sprechen ihre Ziegruppen völlig anders als OpenBC an." Das Wirtschafts- und Finanzblatt will über seine neue Networking-Plattform die Kundenbindung verbessern und die Kommunikation mit den Lesern intensivieren. Nach einer dreimonatigen Testphase kostet die
Mitgliedschaft im Networking-Portal 7,95 Euro im Monat.

In Zukunft werden weitere Lizenzgeschäfte folgen. Schließlich verfolgt OpenBC ein ambitioniertes Ziel: "OpenBC soll das Betriebssystem für Social Software werden", so Daniela Waschow.

>> Wer jetzt auch Mitglied bei Handelsblatt.net werden will, erreicht mich auch auf diese Weise

Klaus Eck Klaus Eck ist freier Kommunikationsberater und einer der führenden Corporate-Influencer-Experten in Deutschland. Er ist Social-Media-Pionier, Buchautor und Content-Marketing-Profi. Zu seinen Hauptaufgaben gehört die strategische Begleitung von Corporate-Influencer-Programmen. Seit Februar 2020 moderiert er regelmäßig das Corporate Influencer Breakfast und hat mehr als 60 Talks mit Gästen initiiert, in denen diese über ihre Erfahrungen mit Personal Branding, Corporate Influencern und CEO-Kommunikation berichten.

3 Replies to “Social Networking in Privat Clubs”

  1. Hallo,
    ich bin openBC-Mitglied der ersten Stunde und „glühender Fan“ davon. Ich kann dem Kommentar von Alexander Korte nur zustimmen, ähnliches fand ich bei handelsblatt.net auch nervig, und man merkte, dass viele, die bereits in openBC.com „zu Hause“ sind, sich auch bei handelsblatt.net registrierten.
    Aus meiner Sicht wird dieses White-Labelling nur erfolgreich sein, wenn nicht nur die Zielgruppen-Ansprachen, sondern auch die Funktionalitäten der Plattformen unterschiedlich sein werden. Vermutlich liegt es auch daran, dass openBC.com bereits eine sehr starke Mitgliederanzahl hat und dortige Mitglieder ebenfalls unter die Zielgruppen der White-Label-Plattformen fallen – Stichwort „Die Karawane zieht weiter“, so wie man es auch bei vielen Mailinglisten beobachten kann/konnte.

  2. Hallo Björn, das sind interessante Gesichtspunkte. Vielleicht gehen tatsächlich einige OpenBCler weg von der „Mutter“ und suchen sich einen kleineren Ort auf einer anderen Plattform, die besser zu ihren Themen passt. Ich bin gespannt, ob die Karawane wirklich weiterzieht. Es wird sich zeigen, ob das Konzept aufgeht. Entscheidend sind sicherlich die Angebote, die die jeweilige Networking-Plattform ihren Mitgliedern macht. Darüber könnte eine Ausdifferenzierung erfolgen.

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