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PR-Leute am Pranger

Nicht nur Journalisten stehen in Watchblogs wie Bildblog.de unter Beobachtung. Auch  PR-Leute werden sich immer häufiger damit auseinandersetzen müssen, dass auch ihre Arbeit online bewertet wird. Während der Journalist und Blogger Volker Weber keine Namen nennt, wenn er ein Telefonat mit einer PR-Agentur widergibt, sind andere Blogger sicher nicht ganz so zurückhaltend.

Guten Tag, hier ist … von der Agentur …

Guten Tag, Frau …

Wir hatten Ihnen letzte Woche eine Einladung zu einem Pressegespräch
zum Thema … per E-Mail geschickt. Können Sie sich daran erinnern.

Nein, aber das kann gut sein, dass Sie mir eine Einladung geschickt haben.
Ich wollte nur noch mal nachfragen, ob Sie vielleicht Interesse an diesem Gespräch haben.

Vermutlich nicht. Denn sonst hätte ich Ihnen wohl eine Antwort geschickt.

OK, ich wollte ja nur noch mal nachfragen.

Auf Wiederhören.

Ja, ähm, auf Wiederhören.
(Volker Weber: CeBIT ante portas –   in vowe dot net)

>> Zahlreiche "indiskrete" und unterhaltsame Beispiele liefert Thomas Knüwer im Blog "Indiskretion Ehrensache": Pressemitteilungen, die man lieber vermeiden würde und es doch nicht kann