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Weekly PR-Blogger: Neue Studie zu aktuellen Trends und Themen im Marketing

KI, Programmatic Advertising – oder doch Influencer und Content Marketing? Die aktuelle DMEXCO Trendumfrage zeigt: Im Alltag der Marketer sind die Prioritäten zwischen dem, was einerseits „grundsätzlich wichtig” ist und andererseits „von Bedeutung für das Tagesgeschäft” nicht immer so, wie erwartet.

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Content Marketing im Alltag der digitalen Marketer am wichtigsten, KI im Trend

Content is King – dass andere relevante Marketing-Trends sich jedoch (noch) nicht unbedingt im operativen Alltag der Marketer niederschlagen, zeigt die aktuell veröffentlichte Umfrage der DMEXCO. In Deutschland sehen 76 Prozent der Befragten Künstliche Intelligenz (KI) als wichtigsten Trend in Sachen Marketing, gefolgt von Personalisierung und Customer Experience Design.

Während letztere auch im Marketing-Alltag als sehr bedeutend wahrgenommen werden, so die Umfrage, fällt KI hier deutlich zurück. „Da sich die Chancen von Technologien vor allem durch Anwendungsbeispiele erschließen, wollen wir auf der DMEXCO verstärkt Fallbeispiele, Best Cases und Umsetzungsszenarien zeigen.”, sagt Dr. Dominik Matyka, Chief Advisor von DMEXCO. Der Veranstalter für digitales Marketing hat im letzten Jahr den Netzwerk-Gedanken stark entwickelt und sich als Thought Leader und Entscheidungsträger positioniert. Für seine erste Trendumfrage wurden 854 nationale und 270 internationale Teilnehmer aus der DMEXCO-Community befragt. [Amanda]

Bildquelle: Carlos Muza on unsplash


Facebook will ein Komitee gegen Hate Speech berufen

„Facebook will reguliert werden”, sagt Nick Clegg, Head of Global Affairs von Facebook. Damit bezieht er sich auf die teils heftige Kritik, in die das Netzwerk in den letzten Monaten immer wieder geraten ist, weil es versäumte, Hass-Kommentare und Beleidigungen, die eindeutig gegen die Richtlinien verstießen, rechtzeitig zu löschen. Die Meinung vieler: Facebook muss schneller und effektiver gegen Hatespeech etc. vorgehen.

Deshalb soll noch in diesem Sommer ein unabhängiger Ausschuss mit 40 Mitgliedern aus aller Welt gebildet werden, bestehend aus Wissenschaftlern, Juristen und Journalisten. Das hat Clegg jetzt in einer Podiumsdiskussion angekündigt. Das Gremium soll über strittige Hate Speech-Fälle beraten. “Die Entscheidungen des Gremiums werden transparent und verbindlich sein, so dass die Menschen gegen unsere Inhalte Einspruch erheben können”, sagte Clegg. Wie das konkret aussehen soll, führte er dabei nicht weiter aus. Bleibt also abzuwarten, wann und wie das Gremium dann wirklich kommt. [Miri]

Bildquelle: Campaign Creators on unsplash


Gehackte Konten wiederherstellen: Instagram testet einfachere Möglichkeiten

Alleine im letzten Jahr wurden hunderte Accounts von Hackern gekapert. Accounts und deren Rückgewinnung in solch einem Fall möglichst schnell zu gestalten, ist für Instagram nach diesen Vorfällen ein besonders wichtiges Anliegen.

Hierfür testet Instagram derzeit mehrere Möglichkeiten. Das Online-Magazin Engadget berichtet, dass die App den Nutzer beispielsweise nach Informationen wie der E-Mail-Adresse oder der Telefonnummer befrägt. Bei richtiger Beantwortung versendet Instagram einen mehrstelligen Code an die gewünschten Kontaktdaten. Damit sollen Instagram-Nutzer Zugriff auf die App erhalten , auch wenn der Hacker die Informationen schon längst geändert hat.

Auch bei dieser Funktion ist derzeit noch unklar, ab wann sie für alle Instagram-Nutzer verfügbar sein wird. [Steffi]

Bildquelle: Luka van Zyl on unsplash


Wann hat mein Post das größte Publikum?

Sprout Social hat untersucht, wann Beiträge in Social Media die meisten Interaktionen hervorrufen. Natürlich ist es stark von Branche, Zielgruppe etc. abhängig, aber eine grobe Angabe kann auf jeden Fall helfen. Manche Ergebnisse überraschen wenig (nach 22 Uhr und sonntags gibt es kaum noch Interaktionen), manche mehr (der späte Vormittag funktioniert gut).

Hier sind einige Kernzeiten:
Facebook: Mi & Do 11-13 Uhr, Fr 9-11 Uhr
Instagram: Mi 10-13 Uhr, Fr 10-11 Uhr
Twitter: Mi 9-11 Uhr, Fr 8-11 Uhr
LinkedIn: Mi 9-10 & 12 Uhr, Fr 10-11 Uhr

Es gab natürlich auch noch einige andere gute Zeiträume und es ist keine automatische Erfolgsformel, aber vielleicht eine grobe Guideline, von der aus man die eigenen Kanäle beobachten und bewerten kann. [Michi]

Bildquelle: Agê Baros on unsplash


Erfolgreicher LinkedIn nutzen

LinkedIn hat uns nun verraten, was auf dieser Plattform am besten wirkt: So empfiehlt LinkedIn beispielsweise den Einsatz von drei Hashtags und des @-Zeichens, um darüber andere Nutzer einzubinden. Denn auch auf LinkedIn sind Menschen aus dem direktem Umfeld wichtiger als Marken.

Das spricht einmal mehr für den Einsatz von Corporate Influencern. Letztlich ist der Erfolg eines Postings vom Engagement der jeweiligen User abhängig. Wenn es mir gelingt, meine Peergroup mit einzelnen Beiträgen zu involvieren, bin ich erfolgreich. Es reicht dabei jedoch nicht aus, einfach nur einen kurzen oder langen Post zu verfassen. Entscheidend für die Reichweite ist hierbei die Pflege des eigenen Netzwerks und das Community Management. Somit dürften gute Networker und gute Kommunikatoren von den so präsentierten LinkedIn Algorithmen am meisten profitieren. Die reine Information reicht auf der Plattform längst nicht mehr aus, um Aufmerksamkeit zu erlangen. Letztlich erwarten viele LinkedIn-Mitglieder voneinander die Einordnung der Themen. Dazu gehört es auch, eine klare Meinung zu vertreten. Content Curation heißt in diesem Sinne auch, dass wir Inhalte bewerten sollten, damit sie sich von anderen unterscheiden. [Klaus]

>> Meedia: LinkedIn ändert seinen Algorithmus: Das müssen Publisher jetzt wissen

Bildquelle: Diego PH on unsplash