buble arrow2

Morgenwelt 66: Die Echtzeitkommunikation wird präsenter

Wir kommen der Echtzeitkommunikation wieder ein Stück weit näher. Ab sofort durchwühlt Google Twitter und Co auch hierzulande in Echtzeit. Das heißt die Live-Updates aus Mikroblogging-Services wie Twitter, FriendFeed sowie Meldungen aus Social Networks und News- und Blog-Quellen werden schneller indiziert und auf Wunsch bei einer Google Recherche dargestellt. Dazu müssen Sie im Bereich Optionen sich die letzten Ergebnisse einer Suche anzeigen lassen, wie in diesem Beispiel mit Nestle geschehen. Darüber hinaus haben wir einige weitere Informationen für Sie in dieser Morgenwelt über Lady Gaga, die Bedeutungen von Twitter und Facebook für Kaufentscheidungen und mehr.

A2010-37
 

Gelungene Medien-Masche: Wie man durch gezielte, hemmungslose Provokation im Internet für Aufsehen sorgt, zeigt Lady Gaga. In ihrem neuen, fast zehn Minuten langen Video folgt eine Skurrilität der nächsten. Ein Brille aus brennenden Zigaretten hier, ein Outfit, einzig bestehend aus Absperrband, da: Es vergeht kein Augenblick, an dem nicht irgendwo im Clip etwas Seltsames zu entdecken ist. Mit dieser Provokation auf höchstem Niveau hat das Video einen perfekten Buzz kreiert und war eines der meist diskutierten Themen auf Twitter und Facebook der letzten Woche. Und wer immer noch auf das Internet als Todesstoß der Musikindustrie schimpft, der wird von Lady Gaga eines Besseren belehrt: Laut Meedia haben sich ihre letzten drei Singles drei Millionen mal im Internet verkauft.  

Kaufentscheidungen: Facebook Fanpages bieten für Marken ein sehr großes Potenzial und sollten sehr ernst genommen werden. Das zeigt eine neue Studie von Chadwick Martin Bailey und iModerate Research Technologies. Die Fans einer Marke auf Facebook und Follower auf Twitter deutlich mehr dazu bereit sind, ein Produkt dieser Marke zu kaufen bzw. weiterzuempfehlen. Allerdings ist dieses Ergebnis nicht allzu überraschend, betrachtet man die Tatsache, dass Onliner in der Regel bewusst Fans einer Marke werden, die sie schon vorher gut fanden. Dennoch zeigt die Studie, dass die aktive Teilnahme in sozialen Netzwerken einen Wettbewerbsvorteil darstellt.

FacebookTwitterPRSMALL
 

Social Media Studie: Eine von Bitkom in Auftrag gegebene Forsa-Umfrage zeigt, dass 30 Millionen Deutsche in sozialen Netzwerken aktiv sind. Hauptgrund dafür ist die Möglichkeit, den Kontakt mit Freunden und Bekannten zu pflegen. Ebenfalls wichtig ist der Austausch mit Menschen, die die gleichen Interessen haben. Fast ein Drittel der 1.000 Befragten nutzt das Social Web, um neue Freunde und Bekannte zu finden.

Picture 5
 

aka-aki: Das Netzwerk aka-aki feiert 500.000 Mitglieder. Der Location-based Service informiert seine Nutzer über gemeinsame Freunde und die Interessen anderer Mitglieder in der Nähe, was zu spontanen Treffen und spannenden Entdeckungen führen kann. Die meisten Nutzer des Dienstes finden sich in Deutschland und Frankreich.

Twitter-Historie in einem Bild von Mashable:

10mrdtweets
 

>> Morgenwelt 65: Ich bin hier, aber wo bist du?
>> Morgenwelt 64: Lieber weniger, aber relevante Informationen
>> Morgenwelt 63: Der Olympia Buzz
>> Morgenwelt 62: Google Buzz und das Social Web
>> Morgenwelt 61: DLD-Echo und neue Twitter-Zahlen

Klaus Eck

  • Hallo, Ihr schön zu sehen, Ihre Information. In der modernen Welt zu sehen, die Leute sind mit vielen anderen Person Aushandeln der See macht Barriere vermieden werden.

  • Hallo, Die Nice to see Yoru Information. Viele nützliche Ideen und Anregungen auf der Suche durch Blogs machen es einfacher zu finden. Diese Blogs sehr zu empfehlen.