Klaus Eck Klaus Eck ist freier Kommunikationsberater und einer der führenden Corporate-Influencer-Experten in Deutschland. Er ist Social-Media-Pionier, Buchautor und Content-Marketing-Profi. Zu seinen Hauptaufgaben gehört die strategische Begleitung von Corporate-Influencer-Programmen. Seit Februar 2020 moderiert er regelmäßig das Corporate Influencer Breakfast und hat mehr als 60 Talks mit Gästen initiiert, in denen diese über ihre Erfahrungen mit Personal Branding, Corporate Influencern und CEO-Kommunikation berichten.

Studie: B2B-Unternehmen nutzen Twitter intensiver

1 Minuten Lesedauer

Immer wieder fragen mich Kunden, ob sie denn als B2B-Unternehmen überhaupt ein Blog aufsetzen oder twittern sollten, schließlich seien dort doch nur die Endkunden. Darauf antworte ich immer, dass auf Twitter im deutschsprachigen Raum ohnehin nur die Influencer zu erreichen sind. Vielleicht twittern hierzulande insgesamt 50.000 regelmäßig. Das ist nicht viel und schon gar keine Reichweite, die sich ein Marketingverantwortlicher wünscht. Andererseits twittern gerade die Chefredakteure der Online-Medien und sind die meisten Influencer aus dem Social Media Umfeld längst auf Twitter – oder auch in Facebook zu finden und somit gut erreichbar.

Sowohl der Business-to-Consumer-Bereich wie auch der Business-to-Business-Bereich wachsen sehr schnell. Der US-zentrierten "2009 B2B Social Media Benchmarking Study" (eMarketer) ist jüngst zu entnehmen, dass interessanterweise die B2B-Unternehmen in den USA das Microblogging, Blogging und Monitoring intensiver verfolgen als der B2C-Sektor. Besonders auffällig sind die Unterschiede bei Twitter. Damit wollen die B2B-Unternehmen vor allem ihre Bekanntheit steigern und ihre Reputation verbessern.

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Die B2B-Firmen nutzen häufiger das Social  Networking für sich als Werkzeug und betreiben in Social Media zahlreiche "digitale Filialen". Nur auf Facebook und MySpace sind B2C-Unternehmen präsenter. Das Social Network Xing spielt in Amerika keine Rolle. Hingegen ist es interessant zu sehen, wie wichtig hierbei international LinkedIn ist, welches in Deutschland eher unwichtig ist.

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Die eigenen Erfolge messen die B2B-Unternehmen ebenfalls intensiver. Hierbei setzen sie verstärkt auf das Social Media Monitoring, um herauszufinden, wie ihre Marken im Web wahrgenommen werden. Viele Unternehmen nutzen hierbei vor allem Google Alerts und Twitter Search zum Self Monitoring, was in vielen Fällen durchaus ausreichend sein kann.

Wer sich als innovatives Unternehmen positionieren will, sollte die Kommunikationschancen in Social Media für sich nutzen und nicht vergessen, wie wichtig Online-Recherchen geworden sind. B2B-Firmen profitieren schließlich ebenfalls davon, dass sie mehr über die Wahrnehmung ihrer Marken erfahren und zudem ihre B2B-Partner ebenfalls online erreichen. Nicht nur Endkunden sind im Netz vertreten.

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Klaus Eck

Klaus Eck Klaus Eck ist freier Kommunikationsberater und einer der führenden Corporate-Influencer-Experten in Deutschland. Er ist Social-Media-Pionier, Buchautor und Content-Marketing-Profi. Zu seinen Hauptaufgaben gehört die strategische Begleitung von Corporate-Influencer-Programmen. Seit Februar 2020 moderiert er regelmäßig das Corporate Influencer Breakfast und hat mehr als 60 Talks mit Gästen initiiert, in denen diese über ihre Erfahrungen mit Personal Branding, Corporate Influencern und CEO-Kommunikation berichten.

2 Replies to “Studie: B2B-Unternehmen nutzen Twitter intensiver”

  1. Ich glaube, dass auch in Zukunft via Twitter kaum Endkunden erreicht werden können. Aber das ist nicht schlimm, denn das Potential liegt meiner Meinung nach nur in speziellen Informationsnischen, wie employer branding oder eben B2B, wobei sich der Aufwand auch da nur für einige Branchen lohnt und das nicht generalisiert werden kann.

  2. Die jüngst veröffentlichte Studie von Virtual Identity und Google zur Webnutzung bei B2B-Entscheidern spricht eine klare Sprache: Nahezu jede Investitionsentscheidung beginnt heutzutage im Web, und zwar mit einer Google-Recherche und auf den Websites infrage kommender Anbieter.
    Zwei Stunden sind Manager durchschnittlich online, E-Mail nicht eingerechnet. Besonders überraschend: Klassische Kommunikationsinstrumente wie Messen, Presseartikel oder Werbung werden unwichtiger. Stark im Kommen ist dagegen die Nutzung von Social Media – auch im B2B-Sektor.
    Das vorrangige Ziel ist somit, überhaupt bei Google gefunden zu werden und recherchierende Interessenten auf die eigene Website zu lenken. Dort sollte die Barriere zum Dialog möglichst niedrig sein.
    Voraussetzung für das reibungslose Ablaufen dieser Mechanik: attraktiver Content und kontinuierliche Beziehungspflege. Aktivitäten im Social Web sind dann der nächste Schritt. Sie bieten die Möglichkeit, sich in die öffentlichen Gespräche zu den relevanten Themen einzuklinken. Sich im Austausch mit Stakeholdern ein publizistisches Profil zu erarbeiten. In meinem Umfeld treffe ich auf immer mehr Unternehmen und Kommunikatoren, die ihre Ressourcen auf diese grundlegende Mechanik ausrichten und entsprechend ihre Prioritäten neu setzen. Deutlich mehr als noch vor 12 Monaten.
    Link zur Studie: http://www.virtual-identity.com/de/geschaeftsfelder/marketing_communication.php

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