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Studie: B2B-Unternehmen nutzen Twitter intensiver

Immer wieder fragen mich Kunden, ob sie denn als B2B-Unternehmen überhaupt ein Blog aufsetzen oder twittern sollten, schließlich seien dort doch nur die Endkunden. Darauf antworte ich immer, dass auf Twitter im deutschsprachigen Raum ohnehin nur die Influencer zu erreichen sind. Vielleicht twittern hierzulande insgesamt 50.000 regelmäßig. Das ist nicht viel und schon gar keine Reichweite, die sich ein Marketingverantwortlicher wünscht. Andererseits twittern gerade die Chefredakteure der Online-Medien und sind die meisten Influencer aus dem Social Media Umfeld längst auf Twitter – oder auch in Facebook zu finden und somit gut erreichbar.

Sowohl der Business-to-Consumer-Bereich wie auch der Business-to-Business-Bereich wachsen sehr schnell. Der US-zentrierten "2009 B2B Social Media Benchmarking Study" (eMarketer) ist jüngst zu entnehmen, dass interessanterweise die B2B-Unternehmen in den USA das Microblogging, Blogging und Monitoring intensiver verfolgen als der B2C-Sektor. Besonders auffällig sind die Unterschiede bei Twitter. Damit wollen die B2B-Unternehmen vor allem ihre Bekanntheit steigern und ihre Reputation verbessern.

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Die B2B-Firmen nutzen häufiger das Social  Networking für sich als Werkzeug und betreiben in Social Media zahlreiche "digitale Filialen". Nur auf Facebook und MySpace sind B2C-Unternehmen präsenter. Das Social Network Xing spielt in Amerika keine Rolle. Hingegen ist es interessant zu sehen, wie wichtig hierbei international LinkedIn ist, welches in Deutschland eher unwichtig ist.

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Die eigenen Erfolge messen die B2B-Unternehmen ebenfalls intensiver. Hierbei setzen sie verstärkt auf das Social Media Monitoring, um herauszufinden, wie ihre Marken im Web wahrgenommen werden. Viele Unternehmen nutzen hierbei vor allem Google Alerts und Twitter Search zum Self Monitoring, was in vielen Fällen durchaus ausreichend sein kann.

Wer sich als innovatives Unternehmen positionieren will, sollte die Kommunikationschancen in Social Media für sich nutzen und nicht vergessen, wie wichtig Online-Recherchen geworden sind. B2B-Firmen profitieren schließlich ebenfalls davon, dass sie mehr über die Wahrnehmung ihrer Marken erfahren und zudem ihre B2B-Partner ebenfalls online erreichen. Nicht nur Endkunden sind im Netz vertreten.

Wie messen Sie Ihre Unternehmenserfolge im Netz? Wie schätzen Sie die Entwicklung hierzulande ein?

Klaus Eck