buble arrow15

Haben Sie schon ein Google Profil?

Ein Online-Profil können Sie sehr schnell erstellen und veröffentlichen. Google bietet seit geraumer Zeit seinen Nutzern die Möglichkeit, personalisierte Profilseiten zusammenzustellen. Doch wie kann man dieses Angebot für seine persönliche Online-Reputation nutzen?

Google-profil

Das Google-Profil stellt auf den ersten Blick nur ein weiteres Profil dar, auf dem Sie Angaben zur eigenen Person machen: Auf diese Weise können Sie Ihren Namen, Hobbies, Arbeitgeber, Qualifikationen, Kontaktdaten und Online-Identitäten auf der Google-Profilseite für verschiedene Personengruppen sichtbar und findbar gemacht werden.

Diese weitere Präsenz Ihres Namens im Internet kann sich durchaus positiv auf Ihr Ranking in den Suchmaschinen auswirken und beschert ihnen eine zusätzliche Chance der einfachen Selbstdarstellung. Seit kurzem können Sie dazu eine so genannte Vanity-URL einrichten, das heisst eine Webadresse, die Ihren Namen oder einen generischen Begriff schon in sich trägt, und somit zusätzliche Treffer bei Suchmaschinenabfragen erzeugen. Auch die angegebene Beschreibung im Text selbst wird von Google indiziert und gerankt. Wenn Sie Ihre wichtigsten Keywords im Google Profile unterbringen, können Sie dadurch etwas für die Suchmaschinenoptimierung Ihrer Online-Identität unternehmen.

Wer einen Account bei Google bereits besitzt und Picasa, Google Mail, Youtube oder einem anderen Google-Service nutzt, kann problemlos ein Google Profil anmelden. Wichtig dabei ist jedoch, dass Ihr Username mit Ihrem Namen in Verbindung steht. Wenn „HermannMayer@gmail.com“ nicht mehr verfügbar ist, macht es auch Hermann.Mayer@gmail.com – das Kürzel vor dem @, also ihr Username, definiert Ihre Vanity-URL. Aber auch alle anderen Onliner können für sich nach Ihrer Anmeldung ein Profil einrichten.

Nachdem Sie sich mit Ihrem Nutzerdaten bei Google angemeldet haben, können Sie in der rechten oberen Ecke „Edit Profile“ auswählen. Hier tragen Sie die Daten ein, die Sie freigeben möchten, laden ein Foto hoch oder fügen Ihre Präsenzen in anderen sozialen Netzwerken hinzu. Ganz unten auf der Einstellungs-Seite findet sich der Punkt „Profil URL“. Dort können Sie Ihre Vanity-URL, die nach dem Schema http://www.google.com/profiles/USERNAME aufgebaut ist, aktivieren. Unter dem Reiter „Contact Info“ ist es noch möglich, Adress-, Telefon- und Messaging-Daten für bestimmte Personenkreise wie zum Beispiel Ihre Gruppen in Google Mail (Gmail) freizuschalten. 

Sollten Sie jedoch einen Google-Account haben, der nicht mit Ihrem Namen zusammenpasst, sollten Sie mit einem Trick arbeiten: Schauen Sie einfach nach, ob Ihr Name noch frei ist und registrieren Sie noch ein Konto mit eben diesem Nutzernamen bei einem der Google-Services. Nutzen Sie dieses dann zumindest als Zweiaccount für das Google-Profil und leiten Sie alle Profile-E-Mails mit einem Filter auf Ihren Hauptaccount weiter. Das geht problemlos.

Das Google Profil ist im Grunde ein Meta-Profil: Einerseits greifen verschiedenste Dienste wie zum Beispiel Google Books auf die dort gespeicherten Daten zu, andererseits können Freunde, Kollegen und Bekannte sich leicht durch die auf der Profilseite verzeichneten Identitäten bei Xing, Flickr oder Facebook mit Ihnen verbinden. Diese Zusammenführung aller Online-Profile hilft beim persönlichen Identity Management und erlaubt es, eine zentrale Anlaufstelle für Interessierte zu schaffen – eine mögliche erste Informationsquelle für all jene, die sich ein Bild über Sie machen wollen. 

>> Mein Google-Profil Klaus Eck 
>> Google Hilfe: Über Profile 
>> PR Blogger: Personal Branding mit myON-ID ausbauen

Klaus Eck