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Facebook-Wahrheiten: Bono in der Partyfalle

Alles kommt raus, das musste jetzt auch der verheiratete U2-Sänger Bono akzeptieren, nachdem er ungewollt engumschlungen mit zwei jungen Frauen in Bikinis in der digitalen Öffentlichkeit steht. Das private Foto fand seinen Weg von dem Social Network in die Online-Welt, obwohl Bono eigentlich die Privatsphären-Einstellung für sein Album richtig vorgenommen hat. Seine Partyfotos waren vermutlich nur seinen persönlichen Kontakten vorbehalten.

Dummerweise hat eine seiner Partybekanntschaften – die 19-jährige Andrea Feick – ein anderes Verständnis von der Privatsphäre gehabt und die Fotos frei zugänglich in ihr Profil gestellt, sodass alle Mitglieder des New York-Networks auf Facebook Zugriff auf ihre Partyfotos hatten. Auf Facebook sollte man auf die Privatsphäre-Einstellungen achten, wenn man einem lokalen Netzwerk oder einer Gruppe beitreit. So ist es möglich für jedes einzelne Foto-Album die Privatsphäre einzustellen und nur den persönlichen Kontakten oder dem gesamten Netzwerk die Bilder zugänglich zu machen.

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Daran hat die Bono-Bekanntschaft Andrea Feick vermutlich nicht gedacht. Somit ist es kein großes Wunder mehr, dass die Boulevard-Zeitung „The Daily Mail“ die Fotos ebenfalls einem breiten Publikum zugänglich machte und damit Privates in die Öffentlichkeit zerrte. Oftmals sind die Grenzen der Privatsphäre fließend.

Welche Erfahrungen haben Sie mit dem Foto-Missbrauch gemacht? Haben Ihre Freunde noch nie Fotos veröffentlicht, die Ihnen nicht gefallen oder Sie überrascht haben?

>> Spiegel Online: Bikinimädchen blamieren Bono auf Facebook
>> Bono’s Bikini Teens Perplex Facebook’s Privacy
>> Informationweek: Bono’s Bikini Teens Perplex Facebook’s Privacy
>> The Daily Mail: What will St Bono’s wife say about him partying with two teenage girls?

Klaus Eck