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Morgenwelt 27: Kulturkritik

Viel Aufregung um Nichts im deutschen Fernsehen. Deshalb auch ein Thema in dieser Morgenwelt des PR Bloggers. Zum wiederholten Male wird Kritik an der Qualität des TV-Programms geäußert. Es wird dennoch folgenlos bleiben. Aber immerhin zeigen sich die Erregungswellen längst auch im Web. Daran wird nicht zuletzt deutlich, dass es gute (Film-)Alternativen gibt. Jeder kann längst selbst bestimmen, was er sich auf dem Bildschirm ansieht. Schließlich gibt es durchaus qualitativ hochwertige TV-Angebote, die jeder selbst suchen und finden kann. Alternativ gibt es auch noch DVD’s und last but not least das Web, in dem übrigens auch Reich-Ranickis Beitrag als Schnipsel zu sehen gibt:

TV-Panne – Der Literaturpapst Marcel Reich-Ranicki hat seinen „Deutschen Fernsehpreis“ als „Blödsinn“ bezeichnet und abgelehnt. Auf YouTube gibt es den TV-Ausschnitt dazu und einige Hundert Kommentare über das Niveau des deutschen Fernsehangebots. Bislang hat der TV-Ausschnitt bereits mehr als 20.000 Zugriffe erhalten. (Spiegel: Blödel-TV attackiert, Sendeplatz erobertIndiskretion Ehrensache: Reich-Ranicki und der Sturm im WasserglasFAZ: Elke Heidenreich: Reich-Ranicki war der Lichtblick)

Medien95 der 100 wichtigsten US-Tageszeitungen haben inzwischen eigene Blogs. Content Consultant Jay Rosen meint sogar:

“To keep the professional press going, the news tribe will have to migrate across the digital divide and re-settle itself on terra nova.“

Wer sich als Journalist nicht mehr auf das Neue einlässt, hat demnach schlechte Karten oder darf sich dem Club der Anonymen Blogger (besser Journalisten) in Mattusseks Videoblog anschließen.

Online-Reputation – Wie Sie Xing zu Ihrem Vorteil nutzen, erfahren Sie in der Computerwoche, die sich hierbei auf mein Buch „Karrierefalle Internet“ bezieht.

Datenschutz – 30 Millionen Datensätze von Mobilfunkkunden waren frei im Internet bei der Telekom zugänglich. Wie sicher sind ihre Daten noch. Sicher scheint nur zu sein, dass nichts Digitales mehr absolut sicher ist. (Heise online: „Spiegel“: Telekom-Sicherheitslücke offenbart 30 Millionen Handydaten)

Veranstaltungen – Wer es nicht auf Barcamp München geschafft hat, dennoch erfahren will, was das eigentlich ist und was auf solchen Un-Konferenzen passiert, findet zahlreiche Links dazu unter „Berichte vom Barcamp München„.

Monitoring – In Zukunft wird das Monitoring ein wenig leichter. Wer bislang Google Alerts nur per E-Mail empfangen hat, kann dies künftig auch per RSS tun. Das ermöglicht die bessere Kombination mit anderen Monitoringangeboten. (ReadWriteWeb:Google to Offer RSS Feeds for Web Search Results)

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Klaus Eck