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Morgenwelt 9: Mehr Informationen über Xing-Mitglieder

Wer nach einem "Sonntagmorgen" ins Büro kommt und an diesem Montag gerne Kaffee trinkt, sollte sich zumindest einmal das gleichnamige Unternehmen "Sonntagmorgen" online ansehen. Denn das Startup zeigt, wie Blog-Marketing funktioneren kann. Mehr dazu diesmal in der Morgenwelt. Darüber hinaus dürften einige Xing-Mitglieder verwirrt ihren Newsfeed betrachten, der jetzt noch intensiver genutzt wird:

Xing/ Twitter: Premium-Mitglieder des Social Networks können ab sofort oben rechts auf ihrem XING-Profil ihren aktuellen Status eintragen und dadurch wie bei Twitter mitteilen, was sie gerade tun, ob sie Kaffee trinken, einen Vortrag halten, telefonisch erreichbar sind oder im Urlaub. Wenn Sie die Statusmeldung verwenden, können Sie via News Feed bei Xing Aufmerksamkeit erzeugen oder Ihre Zielgruppe mit inflationären Informationen überfordern. Das hängt ganz von Ihrem persönlichen Nutzungsverhalten ab. Jedenfalls können Sie via Xing-Statusmeldung Ihre Kontakte noch enger an sich binden. Einen Versuch ist das durchaus wert.

Blog-Marketing: Arbeiten am Sonntagmorgen, heißt das Blog eines neuen Startups. Der Gründer Till Achinger konnte sein Unternehmen Sonntagmorgen erfolgreich in die Öffentlichkeit lancieren, indem er nach Ansicht von Jochen Krisch einen wahren Blogsturm auslöste. Sein Fazit: "Kontinuierliche Blogarbeit (= Öffentlichkeitsarbeit) sollte für Webstartups zur Pflichtübung gehören – vor, während und nach dem Start." Wer "reine Kaffeesorten zum Selbermischen" bestellen will, findet alles Notwendige dazu bei dem neuen E-Commerce-Anbieter.

Kommunikation: In der Süddeutschen Zeitung wird gefragt, ob die anonyme, offene Kommentarfunktion in den Blogs nicht bereits wieder auf dem Rückmarsch sei. Dabei setzt die Zeitung mal wieder auf eine gewisse Portion Provokation: "Web 2.0. Freie Hatz für freie Bürger?" Hierbei werden Einzelfälle, in denen pöbelartike Kommentare vorkommen mögen, relativ schnell verallgemeinert und der Hoffnung Ausdruck verliehen, dass man die Mitmachwelt des Kommentierens einschränken könne. Die Ausnahme wird zur Regel. Dabei hat sich nach wie vor nichts geändert: Die meisten Blogger ermöglichen weiterhin Kommentare in ihren Online-Journalen. Auf den eigenen Umgang mit Kommentaren weist nur ein Satz verschlüsselt hin: "Dass sich die Netzangebote großer Medien (gemeint ist die SZ) daher dazu gezwungen sehen,
regulierend in die Leserdiskussionen auf ihren Seiten einzugreifen,
dass sie Kommentare oft löschen müssen, oder sich wie diese Zeitung
entscheiden, die Diskussionen während bestimmter Zeiten einzufrieren,
hat ihr Ansehen bei Bloggern bislang nicht eben gesteigert."

Flickr: Die Yahoo-Tochter soll laut Techcrunch demnächst seinen Fotoservice um einen eigenen Video-Dienst ergänzen und damit Youtube und Sevenload Konkurrenz machen (via 1000ff)

Selbstvermarktung: Michael van Laar hat auf Xing ein neues Forum zum Thema "Selbstmarketing" gegründet, in dem über Imagepflege, Reputationsmanagement und Networking diskutiert werden kann.

Bloggerjobs: Es heißt so oft, dass Blogger nur von Luft und Liebe leben. Damit soll es bald ein Ende haben, wenn die Site Bloggerjobs tatsächlich erfolgreich ist. Wer Blogger oder Podcaster für einen Job sucht, soll dort künftig fündig werden. Manchmal dürfte eine Technorati-, Google-Blogsearch- oder Xing-Recherche jedoch erfolgreicher sein. Aber ich bin dennoch gespannt, ob hier nicht doch ein eigener Marktplatz für Blogger entsteht. Immerhin ist das Veröffentlichen von Angeboten zunächst einmal kostenlos. (via Upload)

Klaus Eck