Klaus Eck Klaus Eck ist freier Kommunikationsberater und einer der führenden Corporate-Influencer-Experten in Deutschland. Er ist Social-Media-Pionier, Buchautor und Content-Marketing-Profi. Zu seinen Hauptaufgaben gehört die strategische Begleitung von Corporate-Influencer-Programmen. Seit Februar 2020 moderiert er regelmäßig das Corporate Influencer Breakfast und hat mehr als 60 Talks mit Gästen initiiert, in denen diese über ihre Erfahrungen mit Personal Branding, Corporate Influencern und CEO-Kommunikation berichten.

Die Zukunft der E-Mail fraglich

46 Sekunden Lesedauer

"Sie haben Post", hörte sich in der Netz-Urzeit bei AOL noch ganz positiv an. Damals ahnte wohl noch niemand, was uns eines Tages bevorstehen würde und inzwischen unser täglich Spam-Brot darstellt: Angesichts der E-Mail-Flut ist es mittlerweile eine echte
Herausforderung geworden, den Überblick zu behalten. Auch mit den
besten Organisationsmodellen – Filter, Tagging, Ordner – gelingt dies
nicht immer. Und über die Zeit, die allein für das Organisieren der
Nachrichten aufgewendet werden muss, denkt man besser erst gar nicht
nach.

So ist es nicht weiter verwunderlich, dass von immer mehr Menschen
Kritik an dem Medium laut wird. Wohin wird also die Kommunikation
gehen? In Großbritannien etwa hat die Nutzung von Social Networks
erstmals die von Webmail-Services übertroffen.
Dank der Struktur der SNs trifft man dort auf verhältnismäßig wenig
Spam. Vielleicht also liegt dort der Ausweg? Wie nutzen Sie E-Mails und
wohin verlagert sich Ihre Kommunikation? Können Sie sich vorstellen, Ihre Korrespondenz auf anderen Wegen zu verteilen?

>> heute.de: Kein Entkommen aus der E-Mail-Falle?
>> Fischmarkt: E-Mail ist die Hölle
>> erpmanager: Das Ende von Email
>> Hitwise: Social networks overtake webmail
>> PR Blogger: Unproduktive E-Mail-Junkies
>> PR Blogger: Digitale Mail-Verstopfung
>> PR Blogger: 10 Tipps zur E-Mail-Reduktion
 

Klaus Eck

Klaus Eck Klaus Eck ist freier Kommunikationsberater und einer der führenden Corporate-Influencer-Experten in Deutschland. Er ist Social-Media-Pionier, Buchautor und Content-Marketing-Profi. Zu seinen Hauptaufgaben gehört die strategische Begleitung von Corporate-Influencer-Programmen. Seit Februar 2020 moderiert er regelmäßig das Corporate Influencer Breakfast und hat mehr als 60 Talks mit Gästen initiiert, in denen diese über ihre Erfahrungen mit Personal Branding, Corporate Influencern und CEO-Kommunikation berichten.

8 Replies to “Die Zukunft der E-Mail fraglich”

  1. In der internen Kommunikation ist die Email immer noch an Nummer 1. Privat wurde meiner Meinung nach die Email ohnehin selten genutzt seitdem sich Instant Messager etabliert haben.
    Ich hoffe auch dass die Email nicht ausstierbt, ich finde sie wesentlich übersichtlicher und praktischer als jedes social network. Man bedenke mal was das ganze MS Office paket mit einer einzigen Email anfangen kann.
    lg flo

  2. Der Klang unserer Stimme gehört doch irgendwie mit zu unserer Kommunikation, oder ?
    Nachdem ich fast 20 Jahre im IT-Bereich (Programmierer, Consultant etc.)verbracht habe und die Zeiten, in denen sich das Internet und eMail entwickelt hat, sehr spannend fand, habe ich mich vor ca. 1 Jahr dazu entschlossen, wieder mehr zu telefonieren.
    Anstatt einem Kollegen eine eMail zu schicken, ob er mit zum Mittagessen kommt, rufe ich ihn heute einfach an. Meistens ist mein Gegenüber dann völlig überrascht, dass ich anrufe und keine Mail schicke.
    Es ist wirklich ein Erlebnis mal wieder eine Stimme zu einer Nachricht zu hören.
    Meine eMails schaue ich mir morgens an (Arbeitsbeginn) und zum Nachmittag. Dazwischen ist der eMail-Client aus. Wenn etwas wichtig ist, kann man mich gerne anrufen.
    Sollte mal ein Leser ausprobieren wollen, wie dieses alte Gefühl ist, so rufe er mich doch bitte unter 0151 52426809 an.
    Gruß
    Thomas Hillebrand
    P.S. Zu der Erkenntnis bin ich während meines PR-Studium in 2007 gekommen.

  3. Es kommt zurzeit tatsächlich zu geradezu tektonischen Verschiebungen:
    – Intern: Wikis + RSS-Feeds verdrängen eMails
    – Extern: eMails [(noch) wie gehabt]
    – Privat: deutliche Zunahme an eMails, aber auch IN und IP-Telefonie/Videofonie (hier ziehen langsam auch die älteren Semester nach)

  4. Immer diese Vorhersagen und Zukunftsprognosen. Wenn diese in der Vergangenheit auch nur annähernd wahr geworden wären würden wir längst mit Raketenrucksäcken zum Einkaufen fliegen.
    E-Mail ist etabliert und die Menschheit wird meines Erachtens E-Mails auf viele Jahre hin weiter nutzen – ergänzt z.T. durch neue Kommunikationskanäle. Fernsehen, Radio und Zeitung sind trotz des Internets auch nicht ausgestorben wie vor wenigen Jahren geunkt wurde.
    Das ist „meine Prognose“.

  5. Gerade AOL (mit seit 1995 unveränderter Poststimme) hat sehr ausgereifte Antispam-Technologien. Da kommen die Spam-Mails erst gar nicht in die Inbox sondern werden automatisch aussortiert.

  6. Automatisierter Spam ist gar nicht alleine das Problem. Hierbei hilft in der Tat ein guter Spamfilter, doch was macht man bei den zahlreichen Pressemitteilungen, Newsletter und sonstigen E-Mails, die einem ungefragt zugesandt werden. Das wird zunehmend ein Problem.
    Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie E-Mail-er auf das Thema reagieren und wie vehement E-Mail verteidigt wird. Mir geht es nicht darum zu sagen, dass E-Mail etwas Schlechtes sei, sondern deutlich zu machen, dass es in der Kommunikation durchaus intelligente Alternativen gibt, die gerade von Jüngeren immer häufiger genutzt werden. Bei denen gilt E-Mail als Tool der Älternen…

  7. Email werden sicherlich auch noch in Zukunft eine nicht unbedeutende Rolle spielen. Nicht alles lässt sich über Wikis, Blogs etc. abklären, weder geschäftlich noch privat.
    Gerade wer noch eine schriftliche Bestätigung benötigt kommt an einer Email nicht herum, es sei denn man hat noch ein Faxgerät bei sich stehen, oder man nimmt den klassischen Wege per Brief.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.