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10 Tipps für das digitale Reputationsmanagement

Wer seinen eigenen Namen bei Google zum ersten Mal eingibt,
ist manchmal überrascht über die Ergebnisse. Nicht jeder der gelisteten
Links trifft hierbei auf die eigene Zustimmung. Anders als bei myONID
können wir die Reihenfolge des Google Rankings nur bedingt beeinflussen.

Das
kann fatale Folgen für die eigene Karriere oder für das Image eines
Unternehmens haben. Wer erst einmal am Online-Pranger steht, tut sich
manchmal schwer mit der öffentlichen Kritik. Jede einzelne Reaktion
wird beäugt und findet erneut ihren Widerhall im Netz.

Aus diesem
Grunde empfehle ich immer, nichts dem Zufall zu überlassen. Seien Sie
sich Ihrer digitalen Spuren bewusst, die Sie selbst hinterlassen und
versuchen Sie für Ihr Anliegen online Fürsprecher zu finden, damit Ihr
digitales Erscheinungsbild wirklich auch Ihren Vorstellungen
entspricht. Marcel Weiss hat mich mit seinen 5 Tipps für eine bessere Online-Reputation inspiriert.

1. Bewußtsein: Jeder sollte sich
darüber im Klaren sein, dass wir inzwischen alle in der Öffentlichkeit
leben. Wenn wir auf eine Veranstaltung gehen, werden dort Fotos, Videos
und Blogbeiträge erstellt, von denen wir vorab nichts ahnen. Wir haben
hierbei oftmals keinen ersichtlichen Ansprechpartner, weil wir
ahnungslos Gespräche führen, die digitalisiert werden. Das Ethos eines
Journalisten gilt den Bloggern erst einmal nichts. Erst wenn die
Berichte online stehen, können wir darauf reagieren. Aus diesem Grunde
sollte jeder regelmäßig seinen Namen googlen (”Ego-Surfing”) und die
eigene digitale Identität überprüfen. Wie werde ich wahrgenommen? Wer
schreibt etwas über mich? Welche Hintergründe hat das?

2. Disziplin:
Wer sich selbst unvorteilhaft in Szene setzt und dafür sorgt, dass es
digital festgehalten wird, darf sich über die Wirkung nicht wundern.
Jeder Twitter- oder Blog-Beitrag entfaltet seine Wirkung. Selbst
Kommentare bleiben nicht unsichtbar. Deshalb sollten wir vor jedem
Publizieren darüber nachdenken, was wir gerade veröffentlichen. Je
emotionaler der eigene Beitrag ist, desto fragwürdiger – weil
unvorteilhaft – könnte dieser sein. Denken Sie vorher nach und
vermeiden Sie es aus der Wut oder Euphorie heraus, etwas zu
veröffentlichen. Dementsprechend ist es kontraproduktiv unter
Drogeneinfluss zu publizieren. Nicht wenige Angestellte durften aus
diesen Gründen ihren Hut nehmen.

>> Weiterlesen im MyONID Blog

Klaus Eck