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Herausforderung Web 2.0

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Das Mitmach-Web findet in der Businesswelt immer mehr Beachtung. Laut einer Studie von Melcrum wollen 40 Prozent der PR-Abteilungen in großen Unternehmen innerhalb des nächsten Jahres Web 2.0-Anwendungen einsetzen. Interessanterweise wurden Online-Videos hierbei mit 63 Prozent am häufigsten genannt, gefolgt von Corporate Blogs mit 55 Prozent.

Darüber hinaus setzen sich viele Konzerne mit dem Thema Intranet-Blogs auseinander und überlegen, wie sie Web 2.0 insgesamt in der internen Kommunikation nutzen können.

Obwohl die Reputations-Risiken im Zusammenhang mit Web 2.0 bekannt zu sein scheinen, gibt es in rund 70 Prozent der befragten Organisationen bisher keine Blog-Policy, um dem zu begegnen. Trotz der bekundeten Offenheit für Corporate Blogs, Podcasting, Social Networking und andere Web 2.0 Applikationen bleiben die Unternehmen demnach eher zurückhaltend und wagen sich nur langsam in neue unbekannte Regionen der Online-Kommunikation vor, was angesichts der tatsächlichen Risiken nicht weiter verwunderlich ist. Schließlich wird durch das Web 2.0 die klassische Unternehmenskommunikation und -struktur in weiten Bereichen auf den Kopf gestellt.

Deshalb ist es meiner Ansicht immer sinnvoll, sich dem Phänomen Web 2.0 zunächst einmal analytisch zu nähern, um herauszufinden, wie es tatsächlich zum eigenen Unternehmen passt. Wer ist im Web 2.0 unterwegs? Nutzen meine Wettbewerber schon Web 2.0-Tools? Und vor allem: Ist das Web 2.0 (unabhängig von seiner Bezeichnung) ein Hype oder der Anfang von etwas Neuem? Einige Antworten auf diese Fragen finden Sie auch in meinem Buch "Corporate Blogs".

>> via Wortgefecht: Soziale Medien im Business

Klaus Eck