Klaus Eck Klaus Eck ist freier Kommunikationsberater und einer der führenden Corporate-Influencer-Experten in Deutschland. Er ist Social-Media-Pionier, Buchautor und Content-Marketing-Profi. Zu seinen Hauptaufgaben gehört die strategische Begleitung von Corporate-Influencer-Programmen. Seit Februar 2020 moderiert er regelmäßig das Corporate Influencer Breakfast und hat mehr als 60 Talks mit Gästen initiiert, in denen diese über ihre Erfahrungen mit Personal Branding, Corporate Influencern und CEO-Kommunikation berichten.

Wie mache ich mein Blog bekannt?

52 Sekunden Lesedauer

Sie schreiben gute Blog-Artikel und wundern sich, dass niemand sie findet und liest? Darüber muss sich niemand ärgern, wenn er sich auch um das richtige Blog-Marketing kümmert und regelmäßig dafür sorgt, dass andere Blogger sich mit seinen Inhalten auseinandersetzen. Mit Hilfe einer Blog-Promotion sollte man sich bemühen, dass Inseldasein zu verlassen und in die Bloggerwelt einzutauchen. Am erfolgversprechendsten ist hierbei sicherlich das Blog-Networking. In diese Kategorie fällt auch eine Aktion des Dr. Webs: Sven Lennartz  ermöglicht es anderen Bloggern, ihre Online-Journale mit einer Art Miniplakat in seinem Blog kostenlos zu bewerben. Allerdings behält er sich eine redaktionelle Auswahl vor: "Gezeigt wird, was gut aussieht. Ansprüche können aus diesem Angebot nicht abgeleitet werden." Eine gute Idee, die sicherlich auch das Online-Magazin und Blog Dr. Web wieder ein wenig bekannter macht.

12 weitere Tipps für die Blog Promotion:

  1. Aktualisieren Sie Ihr Weblog regelmäßig
  2. Denken Sie an Ihre Zielgruppe und an ein redaktionelles Konzept
  3. Klare Überschriften erleichtern die Einordnung eines Textes und machen neugierig
  4. Berücksichtigen Sie die Suchmaschinen
  5. Kurze Weblog-Beiträge sind erfolgreicher
  6. Die Weblog-URL gehört in die E-Mail-Signatur
  7. Tragen Sie sich in Blog-Listen ein
  8. Tragen Sie einige Ihrer besten Artikel in Social Bookmarking-Services ein und taggen sie diese
  9. Ermutigen Sie andere Blogger zum Verlinken oder taggen
  10. Kommentieren Sie in anderen Blogs und setzen Sie einige Trackbacks
  11. Vernachlässigen Sie nicht das E-Mail-Marketing
  12. Bieten Sie Ihre Inhalte auch als RSS-Feed an

Klaus Eck

Klaus Eck Klaus Eck ist freier Kommunikationsberater und einer der führenden Corporate-Influencer-Experten in Deutschland. Er ist Social-Media-Pionier, Buchautor und Content-Marketing-Profi. Zu seinen Hauptaufgaben gehört die strategische Begleitung von Corporate-Influencer-Programmen. Seit Februar 2020 moderiert er regelmäßig das Corporate Influencer Breakfast und hat mehr als 60 Talks mit Gästen initiiert, in denen diese über ihre Erfahrungen mit Personal Branding, Corporate Influencern und CEO-Kommunikation berichten.

20 Replies to “Wie mache ich mein Blog bekannt?”

  1. Dankeschön! Ich bin relativ neu in der Blogwelt und schon die ganze Zeit am überlegen, wie ich Leute auf mein Blog bekomme.
    Im Moment bin ich mir über die konkrete Themenwahl noch nicht so sicher, denke aber so fängt nahezu jedes Blog-Projekt an.
    Auf jeden Fall ist diese Liste schonmal eine kleine Hilfe für mich.

  2. Sommerpause? Tip-Recycling?
    Wer Englisch kann, der kann zusätzlich auch konkrete Tips zu 8 und 12 haben:
    10 Tips for More Blog Traffic
    … What are side kicks? Side kicks are all aspects of generating traffic through external links, social bookmarking, article tagging, creating external services and using old school emails to inform about your services opposed to the work you invest on your Blogs main content. …
    Schöne Grüße!

  3. MIr ist noch eine Frage eingefallen:
    Bookmarked man seine eigenen Beiträge bei del.icio.us? Wie machen andere Blogger das?
    chris

  4. Hi,
    _auch_ als rss? Ich dachte eigentlich immer, man liefert _vor Allem_ als rss, und dann vielleicht _auch_ eine Kopie davon als html. Naja, ist vielleicht ein typischer Fall von denkste 🙂
    Von direkter Werbung halte ich nicht viel, es sei denn, man hat mit seinem Blog komerzielle Absichten. Ansonsten ist mMn wesentlich das „Netzwerk knüpfen“, also speziell Blogbeiträge kommentieren sowie Trackbacks resp. Pingbacks, und die Veröffentlichung der eigenen Blogroll als unterstützende Maßname. Letzteres hilft zwar nicht direkt dem eigenen Blog, sondern anderen Blogs, aber wenn die das Gleiche machen…
    Ansonsten gilt immer noch das Gleiche wie in klassischen Webseiten: Guter Inhalt, das ist wie Hubraum beim Auto, er ist durch Nichts zu ersetzen. Dabei bin ich mir noch nicht mal sicher, ob ein Themenblog wirklich besser ist als ein ganz persönliches Blog, in dem es um Alles geht, was den Autor beschäftigt. Ich denke mal, das Persönliche macht einen wesentlichen Reiz des Blog resp. des Bloglesens aus. Insofern sind „Kraut-und-Rüben“ Blogs, in denen es um Gott und die Welt geht, aber dies ganz subjektiv und ganz persönlich, vielleicht sogar am erfolgversprechendsten.

  5. Das klingt hier wir ein Treffen von Garagenbands, die alle davon Träumen riesen groß raus zu kommen. Ganz ehrlich! Bekannt wird man durch Beliebtheit. Es gibt eine Menge bekannter Persönlichkeiten deren Bekanntschaft man nicht machen will. Deshalb mein Tipp. Macht euren Blog vor allem beliebt.
    Beliebt wir man nur unter Gleichgesinnten. Und die müssen den Weg zu euch finden. Und dafür benötig man zu erst mal „Geduld“. Sitzfleisch. Schreiblust. Wortgewalt. Unterstützung. Freunde. Mitstreiter.
    Un denkt nicht so sehr darüber nach was den Anderen gefallen könnte, sondern bringt immer wieder zum Ausdruck was euch gefällt.

  6. @Siegfried: Bekannt wird man durch Bekannte. Ob die einen nun mögen oder nicht. Klatsch ist eine kräftige Triebfeder.
    Ansonsten volle Zustimmung. Ohne Geduld und Praxis läuft gar nichts.

  7. @Christof: Bekannt wird man durch Bekannte. Ob die einen nun mögen oder nicht. Klatsch ist eine kräftige Triebfeder.
    Ansonsten volle Zustimmung. Ohne Geduld und Praxis läuft gar nichts.

  8. @ marketing-blog.biz: Stimmt: Manchmal sind Printkampagnen wirklich eine nette Ergänzung.
    @ Chris: Ich würde nicht jeden Artikel selbst bei del.icio.us oder Mister Wong bookmarken. Aber bei einigen ausgewählten Beiträgen dürfte es nicht schaden. Es ist immer die Frage, mit welchem Ziel man das betreibt.

  9. @ Steini: Im Prinzip macht es immer die Mischung und soll auch nicht als Plädoyer für generell kurze Text missverstanden werden.
    Kurze Beiträge erreichen mehr Leser, weil man nicht sehr viel Zeit für die Lektüre benötigt. Zudem erzielen fünf kurze Blogtexte mehr Wirkung als ein großer mit demselben Textumfang.

  10. „- Ermutigen Sie andere Blogger zum Verlinken oder taggen
    – Kommentieren Sie in anderen Blogs und setzen Sie einige Trackbacks “
    Ach SIE sind das, die Amateurbusinessblogger zum Linkscheißen anstacheln. Prima, künftig übertrage ich Linkscheißkommentare mit allen Angaben einfach hierher. Damit Sie die Früchte Ihrer Arbeit auch ernten können.

  11. @kaltmamsel Niemand spricht an dieser Stelle davon, dass jemand auf Teufel komm raus kommentieren sollte. Dass das Kommentieren gelernt sein will, darauf verweise oft genug, insofern würde ich Kommentarspam nun wirklich nicht als Früchte meiner Arbeit bezeichnen. Ganz im Gegenteil. Darüber ärgert sich jedermann und -frau.

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