Event ist eben nicht gleich Event…

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Ein häufig fallendes Schlagwort in der Unternehmenskommunikation ist „eventgetrieben“ – der Event als begleitender, PR-verstärkender Effekt. Unbestritten bieten Events gute PR-Chancen, doch im Vorfeld sollte man sich über Möglichkeiten und Grenzen der verschiedenen Eventformen im Klaren sein. Folgend eine kurze Aufstellung verschiedener Eventformen:

Bei Corporate Events gibt es einen eindeutigen und begrenzten Teilnehmerkreis, der im Vorfeld bestimmt wird und dem Unternehmen direkt angehört – beispielsweise die Mitarbeiter einer Abteilung oder die gesamte Vertriebs- oder Führungsmannschaft eines Unternehmens. Bei der Umsetzung von Corporate Events werden in der Regel übergeordnete Unternehmensziele verfolgt – sei es die Verbesserung des Arbeitsklimas durch Teambuilding-Aktionen, die Anerkennung gemeinsam erreichter Erfolge über Incentive-Elemente oder die Motivation für zukünftige Aufgaben mit einem gelungenen Kick-off.

Public Events sind einmalige Veranstaltungen, bei denen in erster Linie ein bestimmter Anlass öffentlich gefeiert wird: der Sommer, ein Jubiläum, der Stadtteil, ein gelungener Umzug. Auch öffentliche Veranstaltungen wie Verbrauchermessen, Tage der offenen Tür und Ausstellungen können als Public Events für Imageziele genutzt werden. Gerade bei Public Events lassen sich Attraktionen aus dem GamePool sehr gut einsetzen.

Social Events sind Veranstaltungen, die entweder direkt oder indirekt benachteiligten Menschen oder einer guten Sache zugute kommen. So werden Spielfeste für besondere Zielgruppen organisiert oder in einer gemeinsamen Aktion mit engagierten Teilnehmern ein bleibender Wert geschaffen.

Brandlands ist der Begriff für Erlebniswelten, die eine Marke mit allen Sinnen erlebbar machen. Es existieren zwei Formen der Brandlands: „Brandland at Location“ und „Brandland in Motion“. Sie unterscheiden sich durch ihre Mobilität, die damit verknüpfte bauliche Umsetzung und die Tatsache, dass bei der einen Version, die Kunden zur Marke pilgern und bei der mobilen Version die Marke zum Kunden kommt. Als „Brandland at Location“ etablieren sich gute Marken-Erlebniswelten über der ursprünglichen Anlass hinaus durchaus als touristische Attraktion in einer Region. Die „Brandlands in Motion“ sind mobil und folgen einem zeitlich fixierten Tourplan. Mit ihnen kommt die Marke live zum Kunden. Sie stellen die konsequente Weiterentwicklung der Roadshow-Idee dar.

Wolfgang Berchtold, spiel & sport team

3 Replies to “Event ist eben nicht gleich Event…”

  1. Wir haben sehr gute Resonanzen auf Events für die Kundenkommunikation mit kleinen sehr ausgewählten Kundenkreisen erhalten (max. 25 Personen). Dabei ist das Konzept sehr individuell auf das Unternehmen (Auftraggeber) zugeschnitten: die Kunden besuchen die Unternehmensprojekte in Berlin, diese sind gleichzeitig die Locations für Abendessen und/ oder Besichtigungen; kleine Überraschungen sind in das Programm eingestreut (Kaffeepausen an ungewöhnlichen Orten etc.), historische Figuren oder belintypische Personen tauchen wie ein roter Faden immer wieder auf. Die Texte für die enstprechende Rolle entwickelt ein Dramaturg. Die Texte werden je nach Situation eingesetzt. Eine Dokumentation in Form eines ungewöhnlichen Fotoalbums rundet das Event ab und bleibt den Teilnehmern in guter Erinnerung.
    Eine solche Veranstaltung zu konzipieren macht wirklich viel Spaß und ist jedes Mal aufs Neue eine Herausforderung.
    Martina Müller, pr-ide PR & Industrial Design

  2. Guck, Guck, PR-Blogger

    Er war wohl einer der Ersten, der unser kleines und beschauliches Blog zur Kenntnis genommen hat. In jedem Fall haben wir ihm unsere ersten Technorati-Links und somit große Teile unseres ersten Traffics zu verdanken. Da sehen wir dann auch mal großmütig d

  3. Vier Arten von PR-Events

    PR-Blogger Klaus Eck stellt in seinem Blog vier verschiedene Arten von PR-Events vor.
    Bei Corporate Events gibt es einen eindeutigen und begrenzten Teilnehmerkreis, der im Vorfeld bestimmt wird und dem Unternehmen direkt angehrt – beispiel…

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