Klaus Eck Klaus Eck ist freier Kommunikationsberater und einer der führenden Corporate-Influencer-Experten in Deutschland. Er ist Social-Media-Pionier, Buchautor und Content-Marketing-Profi. Zu seinen Hauptaufgaben gehört die strategische Begleitung von Corporate-Influencer-Programmen. Seit Februar 2020 moderiert er regelmäßig das Corporate Influencer Breakfast und hat mehr als 60 Talks mit Gästen initiiert, in denen diese über ihre Erfahrungen mit Personal Branding, Corporate Influencern und CEO-Kommunikation berichten.

Bloggende Headhunter unterwegs

28 Sekunden Lesedauer

Die ersten Personalberater präsentieren sich jetzt in der deutschen Bloggerwelt. Das wundert mich keineswegs. Schließlich finden viele Headhunter online ihr Klientel und treffen dabei immer häufiger auch auf Blogger. Vor einigen Tagen hat Michael Neumann, Geschäftsführer der Nexecute GmbH, sein Corporate Blog "Headhunter" eröffnet und berichtet dort regelmäßig über seinen Arbeitsalltag. Auf diese Weise kann Neumann zeigen, wie er arbeitet und womit sich sein Human Ressource-Unternehmen auseinandersetzt.

Obendrein ist ein Headhunter-Blog für Jobsuchende eine gute Adresse, um erste Informationen auf ihre Fragen zu erhalten. Daraus dürften sich in Zukunft interessante Blog-Inhalte entwickeln, die möglicherweise interessante Jobkandidaten anlocken. So könnte sich die Präsenz eines gut gemachten Headhunter-Angebots schon nach kurzem in Google positiv auswirken.

>> Robert Basic

Klaus Eck Klaus Eck ist freier Kommunikationsberater und einer der führenden Corporate-Influencer-Experten in Deutschland. Er ist Social-Media-Pionier, Buchautor und Content-Marketing-Profi. Zu seinen Hauptaufgaben gehört die strategische Begleitung von Corporate-Influencer-Programmen. Seit Februar 2020 moderiert er regelmäßig das Corporate Influencer Breakfast und hat mehr als 60 Talks mit Gästen initiiert, in denen diese über ihre Erfahrungen mit Personal Branding, Corporate Influencern und CEO-Kommunikation berichten.

5 Replies to “Bloggende Headhunter unterwegs”

  1. Wenn es nur um Management-Themen geht, sicher ein gutes Marketing-Instrument. Das Letzte aber, was eine wechselwillige Führungskraft will, ist mit Sicherheit ein Headhunter, der nur einen Hauch von Indiskretion offenbart. Aus seinem Arbeitsalltag sollte Herr Neumann also besser nicht berichten…

  2. Dem Kommentar kann ich nur recht geben. Diesbezüglich werde ich auch nur in einer anonymen Form über mögliche Erlebnisse berichten. Die Diskretion ist das oberste Gebot der Personalberater! Aber da sind wir ja schon beim Thema. Nicht jeder Personalberater nimmt diese Diskretion so ernst. Ethische und moralische Werte zu Leben und umzusetzen ist mein hehres Ziel. Darüber hinaus auch ein wenig von der Mystifizierung der Berufsgruppe zu nehmen und Informationen die wir Aufsammeln aus dem Bereich HR und Wirtschaft zu Kommentieren.

  3. Natürlich sollte man nur etwas über seine Kunden schreiben, wenn diese damit auch einverstanden sind. Mir gefällt der Ansatz des Headhunter-Blogs sehr gut, die eigene Berufsgruppen ein wenig entmystifizieren zu wollen. Ähnliches beobachte ich auch inmmer häufiger bei den Law-Blogs.

  4. Der Kommentar von Klaus Eck gefällt mir gut: Entmystifizierung tut Not in unserer Branche! Ob man allerdings hierzu einen Blog braucht? Für viel wichtiger halte ich es, mit den Bewerbern und Kandidaten in jedem einzelnen Kontakt respektvoll umzugehen.
    Beispielsweise sind Interviews im Kaffeehaus oder unter Beobachtung der Gäste einer belebten Hotel-Lobby kein guter Stil; ebenso nicht, wenn sie unter Zeitdruck oder gar nur am Telefon stattfinden. Leider Beispiele, die sich so immer wieder beobachten lassen…
    Solche „Arbeitsmethoden“ lassen dann beim Bewerber tatsächlich Fragen nach der Methodik des Auswahlprozesses entstehen, fördern die Intransparenz und schaden damit letztlich allen ernthaften Personalberatern.
    Blogger könnten hier und da vielleicht aufzeigen, was ein Kandidat von einem Personalberater erwarten kann, da macht es dann Sinn. Wenn dabei gegenüber der Öffentlichkeit allerdings aus dem „Nähkästchen“ geplaudert wird – hier stimme ich den anderen Kommentatoren uneingeschränkt zu – hört der Spaß auf.
    Aber auch das sehen in der Praxis leider nicht alle Personalberater so: Wie dumm ist es doch, sich mit Informationen aus vertraulichen Kandidatengesprächen wichtig zu machen! Und die Kandidaten bekommen so ein Fehlverhalten von Personalberatern oft gar nicht mit. Da sind Blogs zwar einerseits zwar eine Verführung zur Indiskretion, andererseits durch ihre freie Verfügbarkeit im Netz aber auch ein guter Schutz vor „hinten-rum-Kommunikation“.
    Mein Fazit: Wer ein guter, verantwortungsvoller Personalberater ist, der darf auch bloggen (wenn er will)!

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