Klaus Eck Klaus Eck ist freier Kommunikationsberater und einer der führenden Corporate-Influencer-Experten in Deutschland. Der Gründer einiger Agenturen ist Social-Media-Pionier, Keynote Speaker und Content-Marketing-Profi. Zu seinen Hauptaufgaben gehört die strategische Begleitung von Corporate-Influencer-Programmen. Als Berater begleitet er seit mehr als 25 Jahren Marken bei der Digitalisierung ihrer Unternehmens-, Marketing- und Kommunikationsprozesse. Er hat fünf Fachbücher und zahlreiche Publikationen in Zeitschriften über Content Marketing, Corporate Influencer und Reputation Management veröffentlicht. Zu seinen Publikationen zählen die Bücher “Corporate Blogs”, “Karrierefalle Internet”, “Transparent und glaubwürdig”, “Die Content-Revolution im Unternehmen” und “Die neue Macht der Corporate Influencer”. 2023 hat er die Initiative Corporate Influencer Club für engagierte Menschen gegründet, die den digitalen Wandel in ihrer Organisation mitgestalten wollen. Seit Mai 2022 betreibt er gemeinsam mit Alex Wunschel, Sophie Rickmann und Winfried Ebner den Corporate Influencer Podcast.

Ein genialer Plan: Fussball-WM macht aus Deutschen hilfsbereite Frohnaturen

48 Sekunden Lesedauer

Welche Auswirkungen wird die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 für Deutschland haben? Diese Frage beschäftigte das Panel "Fußball-WM 2006 – Vertrauensmotor für den Standort Deutschland" auf dem Deutschen Werbekongress (dwk). Die Moderatorin Ursula Heller erwartete hier eine konkrete Anwort: "Wir können hierzulande ja nicht Samba tanzen wie die Brasilianer und lustig sein wie die Briten." Doch Sebastian Turner von Scholz & Friends, sonst um keine auslandenden Erklärungen verlegen, fasst sich in diesem Fall kurz: "Das geht von alleine.". Der Imageerfolg habe viel mehr mit Graswurzeln zu tun als mit einer Motivationskampagne. Jeder wisse, die Aufforderung "nun sei mal spontan!" funktioniere nicht. Widerspruch kam von Ralf-Klein-Bölting, Chef des Konzernmarketings Deutsche Bahn: "Freundlichkeit braucht Training, von alleine geht das nicht."

Martin Kotthaus, Referatsleiter Deutschlandbild Ausland im Auswärtigen Amt, träumt davon, dass die Berliner pünktlich zur WM zu rheinländischen Frohnaturen mutierten und den hilflos umher mäandernden Touristen unter den Linden freundlich weiterhelfen würden. Er ist zuversichtlich, dass Deutschland durch Freundlichkeit überzeugt: "Wir sind besser als alle glauben", betont er. Selbst Turner pflichtet hier bei und berichtet vom Erfolg, den der Aufruf für freiwillige WM-Guides hatte:Über 200.000 Bewerber lassen sich schulen, damit sie ehrenamtlich den WM-Gästen behilflich sein können. Na denn, dann kann ja nichts mehr schief gehen…

Klaus Eck Klaus Eck ist freier Kommunikationsberater und einer der führenden Corporate-Influencer-Experten in Deutschland. Der Gründer einiger Agenturen ist Social-Media-Pionier, Keynote Speaker und Content-Marketing-Profi. Zu seinen Hauptaufgaben gehört die strategische Begleitung von Corporate-Influencer-Programmen. Als Berater begleitet er seit mehr als 25 Jahren Marken bei der Digitalisierung ihrer Unternehmens-, Marketing- und Kommunikationsprozesse. Er hat fünf Fachbücher und zahlreiche Publikationen in Zeitschriften über Content Marketing, Corporate Influencer und Reputation Management veröffentlicht. Zu seinen Publikationen zählen die Bücher “Corporate Blogs”, “Karrierefalle Internet”, “Transparent und glaubwürdig”, “Die Content-Revolution im Unternehmen” und “Die neue Macht der Corporate Influencer”. 2023 hat er die Initiative Corporate Influencer Club für engagierte Menschen gegründet, die den digitalen Wandel in ihrer Organisation mitgestalten wollen. Seit Mai 2022 betreibt er gemeinsam mit Alex Wunschel, Sophie Rickmann und Winfried Ebner den Corporate Influencer Podcast.

Ein Kommentar zu “Ein genialer Plan: Fussball-WM macht aus Deutschen hilfsbereite Frohnaturen”

  1. „Ralf-Klein-Bölting, Chef des Konzernmarketings Deutsche Bahn: „Freundlichkeit braucht Training, von alleine geht das nicht.“
    Armes Deutschland.
    Da hat der Mensch von der Bahn das Problem seiner Unternehmenskultur mit grundsätzlichen Eigenschaften der Menschen in diesem Land verwechselt. „Zwangsfreundlichkeit“ ist doch das Problem!! Und was sonst sollte da „trainiert“ werden?

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