Heike Bedrich Als Gastautorin im PR-Blogger tätig.

Nichtraucherkampagne Bel Air startet

49 Sekunden Lesedauer

nahrungs-kette setzt sich mit dem Projekt Bel Air für gute und rauchfreie Luft in Münchner Lokalen ein. Was in anderen Ländern gang und gäbe ist, ist in Deutschland leider noch viel zu selten: gute, rauchfreie Luft in Gaststätten, Lokalen und Restaurants. Die Initiative „nahrungs-kette“ hat sich zum Ziel gesetzt, diesen Zustand zumindest in der Landeshauptstadt München so bald wie möglich zu ändern. Deshalb wurde gemeinsam mit vielen Kooperationspartnern das Projekt „Bel Air“ ins Leben gerufen. Zu den überregionalen Unterstützern gehören unter anderem die Deutsche Krebshilfe, das Netzwerk Kinderumwelt und Gesundheit und das WHO-Kollaborationszentrum für Tabakkontrolle im Deutschen
Krebsforschungszentrum.

In einer Pressekonferenz, die am 25.2. in München stattfindet,
stellen die Organisatoren die Hintergründe und Ziele dieses Projekts
vor, die keine Aktion gegen die Raucher, sondern zum Schutz von
Rauchern und Nichtrauchern vor dem permanenten Einatmen von
Schadstoffen ist. Als Gesprächspartner stehen unter anderem zur
Verfügung:
Edith von Welser-Ude, Schirmherrin der „nahrungs-kette“ (angefragt)

  • Edith von Welser-Ude, Schirmherrin der „nahrungs-kette“ (angefragt)
  • Dr. Inci Sieber, Sprecherin der „nahrungs-kette“
  • Dr. Axel Munte, Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung
    Bayerns
  • Heidrun Kaspar, Vorsitzende Kinderschutzbund München
  • Birgit Patsch, Vorstandsmitglied des Bund Naturschutz, Kreisgruppe
    München
  • Prof. Dr. Friedrich J. Wiebel, Vorsitzender des Ärztlichen Arbeitskreises Rauchen und Gesundheit

Weitere Informationen zur Pressekonferenz gibt es per E-Mail info@nahrungs-kette.de

(Heike Bedrich ist Mitinitiatorin der nahrungs-kette)

Heike Bedrich Als Gastautorin im PR-Blogger tätig.

9 Replies to “Nichtraucherkampagne Bel Air startet”

  1. Ja, darauf warte ich schon Jahre. In den USA bin ich gerne in die rauchfreien Kneipen und Clubs. Wer sich gerne die Gesundheit runieren möchte, kann dies ja bei sich zu Hause tun.

  2. bin zwar selbst Nichtraucher, frage mich aber, ob man wirklich wie in Italien das Rauchen in Gaststätten verbieten muss. Oft würde schon eine bessere Be- und Entlüftung helfen, dann würde es auch nicht so nach Küche und Fett riechen.

  3. Wunderbar! Ich pflege auch eine Liste Nichtraucherzonen in München und schreibe Mails an viele Lokale um zu fragen ob sie Nichtraucherzonen haben. Auch um sie wissen zu lassen, daß sich viele Verbraucher das wünschen. Ergebnisse verlinkt von meinem Namen — auf Englisch, bei Toytown Munich. Ich schreibe der Nahrungskette auch eine Mail!

  4. Da ich die Initiative und ihren Hintergrund – außer, dass sie gegen das Rauchen in öffentlichen Räumen ist – nicht genau einschätzen kann, würde mich interessieren, wie militant und ideologisch das Anliegen verfolgt wird. Klassische deutsche Kneipen, nach deren Besuch man seine Kleider uns sich selbst drei Tage lüften muss – das braucht es nicht. Tatsächlich liegt das Problem auch oft an geizigen Wirten, die entweder keine Klimaanlage haben oder Strom sparen wollen – und an Prolls, die sich gedankenlos eine Zigarette nach der anderen anzünden und ihren Rauch gegen alles und jeden blasenb. Aber wird man diese per Gesetz erziehen können?
    Als regelmäßiger Mailand-Besucher habe ich mich bisher als Nichtraucher in keinem Restaurant von Rauchern belästigt gefühlt. Viele Italiener sehen in dem neuen Gesetz reinen Aktionismus, auf den bald viele Bürger pfeifen werden – wie auch viele andere Gesetze in dem Nachbarland. Polizei und Carrabinieri werden damit wohl umgehen wie mit vielen anderen Vorschriften auch, die praxisfern in Rom entschieden werden. Ich bin gespannt, wie sich das Gesetz mittelfristig in der Praxis bewährt. Ich habe zumindest den Eindruck, dass die italienischen Polizisten in ihrem Alltag keine Lust haben Blockwart zu spielen – und die Italienier dies durchaus honorieren. Nichts ist ihnen mehr Suspekt als ein starker Staat – auf den genau so wenig Verlass wäre wie auf den jetzigen.

  5. Hallo Roland, die Aktion soll die Wirte aufrütteln, und vielleicht schaffen wir es ja wirklich, einige Kneipen rauchfrei zu bekommen. Es geht hier um ein freiwilliges Engagement der Gastronomiebetriebe. Eine gute Belüftung und rauchfreie Zonen, zu denen nicht der Qualm rüberzieht, wäre schon für viele Betriebe und für viele Nichtraucher (denk an unsere Kinder!) vorerst eine gute Lösung. Ich halte Dich auf dem Laufenden.

  6. Wer redet denn noch vom Rauchverbot, das Problem ist längst Geschichte seit der Erfindung der Ersten Zigarette/Zigarillo und Pfeiffe für Nikotinkonsum, ohne Rauch, Tabak und Schadstoffe, die keine Mitmenschen belästigt und gefährdet und in jedem Rauchverbot zugelassen ist.
    Noch nie gehöhrt oder gesehen?
    http://www.ruyanplanet.ch

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