Klaus Eck Klaus Eck ist freier Kommunikationsberater und einer der führenden Corporate-Influencer-Experten in Deutschland. Er ist Social-Media-Pionier, Buchautor und Content-Marketing-Profi. Zu seinen Hauptaufgaben gehört die strategische Begleitung von Corporate-Influencer-Programmen. Seit Februar 2020 moderiert er regelmäßig das Corporate Influencer Breakfast und hat mehr als 60 Talks mit Gästen initiiert, in denen diese über ihre Erfahrungen mit Personal Branding, Corporate Influencern und CEO-Kommunikation berichten.

10 Tipps zum besseren Bloggen

1 Minuten Lesedauer

Worauf sollte man beim Eröffnen eines Weblogs achten? Gibt es Voraussetzungen für das erfolgreiche Bloggen? Viele Neu-Blogger eröffnen einfach ein Weblog, um eigene Erfahrungen zu sammeln. Das ist sicher sinnvoll, um sich mit Weblogs vertraut zu machen. Dennoch lassen sich einige Fehler bereits von Anfang an vermeiden. In den folgenden 10 Punkten stelle ich einige kurze Tipps für das erfolgreiche Betreiben eines Business-Weblogs vor.

1. Klare Kategorien erleichtern das Finden von Inhalten und strukturieren den BlogContent besser. Wer sich nicht frühzeitig Gedanken über den eigenen Themenfokus macht, verlierte genauso wie die Leser schnell den Überblick über die Vielfalt der eigenen Inhalte.

2. Klare, prägnante Überschriften sollten sofort Auskunft über den Inhalt geben. Niemand hat angesichts des Information Overloads viel Zeit, sich einen Blog-Beitrag mühsam zu erarbeiten. Wer die Inhalte über nicht vollständige RSS-Feeds bezieht, möchte auch wissen, was sich hinter dem Webfeed verbirgt. Gute Teaser ziehen Leser.

3. Es gibt Zeiten, in denen die eigenen Zielgruppen besser
erreichbar sind. Wer in den High Traffic-Zeiten postet, hat sicherlich
den Vorteil, direkt wahrgenommen zu werden.

4. Umstritten ist unter vielen Bloggern, ob die Webfeeds
komplett zur Verfügung gestellt werden sollten oder nur zum Teil.
Zurzeit bietet der PR Blogger auch nur Teaser-Feeds an. Auf lange Sicht
ist es dennoch sicherlich besser, die kompletten Inhalte zu
distributieren, um die Leser an sich zu binden.

5. Die interne Verlinkung ermöglicht den Lesern verborgene BlogInhalte ebenfalls zu lesen. So schnell veralten die Inhalte nicht.

6. Ein eigener Stil schafft Authentizität und hebt das Weblog
aus der Masse hervor. Wer nur Linklisten abtippt, ist kaum unterscheidbar von
zahlreichen Blogs. Exklusive Inhalte und Ideen verfehlen ihre Wirkung nicht, wenn sie lesegerecht aufbereitet werden.

7. Außerdem ist es sinnvoll, Kontaktmöglichkeiten zu schaffen, damit potentielle Interessenten
Social Networking betreiben können. Es genügt eine weiterführende Web-Adresse, Telefon oder E-Mail. Die Kommentarfunktion reicht dafür
nicht wirklich aus.


8.
Ohne Weblog Promotion wird man nicht wirklich in der Blogosphere
wahrgenommen. Deshalb  sollte man beim Start seines Weblogs auch
darüber nachdenken, wie man es bekannt macht.


9.
Eine Möglichkeit besteht in der Kommentar- und
Trackback-Funktionalität. Es genügt jedoch nicht, sich nur auf das eigene
Weblog zu verlassen. Nach dem Motto: Die Leser finden mich schon von
selbst. Online-Marketing spielt durchaus eine Rolle und trägt zur Popularität eines Online-Angebots bei. Letztlich entscheidet natürlich dennoch die Attraktivität des Content über Leserbindungen.


10.
Je mehr Inhalte im eigenen Weblog stehen, desto mehr
Content-Potenzial ist für Neues vorhanden. Dabei geht es nicht um das
Kopieren von Content, sondern vielmehr darum, eigene Ideen konsequent
weiterzuentwickeln und somit Informationsstänge aufzubauen, die für die
BlogLeser von Interesse sind.

>> inspiriert von A Penny for
>> PR Blogger: 7 Tipps für ein erfolgreiches Business Weblog

Klaus Eck Klaus Eck ist freier Kommunikationsberater und einer der führenden Corporate-Influencer-Experten in Deutschland. Er ist Social-Media-Pionier, Buchautor und Content-Marketing-Profi. Zu seinen Hauptaufgaben gehört die strategische Begleitung von Corporate-Influencer-Programmen. Seit Februar 2020 moderiert er regelmäßig das Corporate Influencer Breakfast und hat mehr als 60 Talks mit Gästen initiiert, in denen diese über ihre Erfahrungen mit Personal Branding, Corporate Influencern und CEO-Kommunikation berichten.

19 Replies to “10 Tipps zum besseren Bloggen”

  1. Bei diesen 10 wirklich sehr nützlichen Tipps wird ein wenig die etwas andere Sorte von Blogs vernachlässigt: Meta-Blogs. Zugegeben, im Bereich PR-Blogging gibt es noch nicht so wahnsinnig viel Weblogs, die sich hauptsächlich mit anderen Weblogs befassen und deswegen wesentlich Servicefunktion erfüllen. (Indem sie einen Überblick über die Diskussionslandschaft zur Verfügung stellen.) In anderen Bereichen – wie beispielsweise der Philosophie – gibt es eine ganze Menge davon. (wie zum Beispiel:
    Philosopher’s Carnival (http://philosophycarnival.blogspot.com/), ephilosopher (http://www.ephilosopher.com/index.php) oder Online Paper in Philosophy (http://opp.weatherson.net/). Und für genau diese Art von weblogs gelten die oben genannten ‚inhaltlichen‘ Regeln nicht in vollem Maße, denke ich.

  2. Bei den BlogTipps handelt es sich wirklich um erste Tipps, worauf man unbedingt achten sollten. Natürlich muss man sich letztlich immer den konkreten Einzelfall anschauen, um dem jeweiligen Blog gerecht zu werden. Schließlich gelten bspw. in internen oder geschlossenen Weblogs von Unternehmen ganz andere Regeln.

  3. Hat Kategorisierung und strenger Themenfokus wirklich diese Bedeutung für den Erfolg eines Weblogs? In den 4 Jahren des mehr oder weniger intensiven Bloggens und auch im Hinblick auf mein Verhalten sehe ich eher eine geringe Nutzung der Archive (und wenn, dann nutze ich die Suche), ob sie nun kategorisiert sind oder nicht. Zum anderen gibt es doch recht viele gut besuchte Weblogs, die kein explizites Thema haben.

  4. Auch wenn viele Usability-Experten die Navigation in einem Weblog für (fast) entbehrlich halten, für mich ist sie nach wie vor sehr wichtig.
    Eine Navigation ohne treffliche Kategorien ist für einen Neu-Blogger (zu denen ich nun mal noch zähle und visuell orientierten Menschen wie mich) wichtig, da ich auf diese Weise überhaupt an ältere Inhalte herankomme und mir diese auch noch anschauen kann. Sonst geht es mir wie in mancher Diskussions-Runde: ich komme dazu und verstehe zu Beginn nur Bahnhof, weil die anderen über etwas diskutieren, was ich nicht kenne.
    Gerade dieser Tage habe ich in einem Weblog gesucht und entnervt abgebrochen, weil weder eine Suchfunktion noch klare Kategorien mir das Suchen erleichtert haben. Schade eigentlich. Es scheint ein Engpass vieler Blogs zu sein, dass sie aufgrund ihrer Struktur und dem Fehlen von eigenen Designs Schwierigkeiten haben, den Usern die Inhalts sauber anzubieten. Meist sind nur die letzten n Beiträge erreichbar.
    Einen Themenfokus finde ich insbesondere bei der Vermarktung sehr hilfreich. Habe festgestellt, dass bei mir sonst das Interesse sehr bald schwindet. Man muss den Fokus ja nicht so sklavisch eng halten.
    Genauso wichtig wie eigene Inhalte ist für mich die Länge der Beiträge. Klaus, Du hattest dazu ja ein nettes Posting auf Deinen Seiten. Abwechslung und auch „eine interessante Schreibe“ tun ihr übriges. Ein interessanter Titel „saugt“ manchen Leser in das Blog, so blöd es auch ist. Aber es funktioniert!

  5. Als „Neuling“ mit dem RSS-Blogger http://www.rss-blogger.de hab ich wieder mal aus eigener Erfahrung gesehen, dass die Tipps ziemlich genau das Treffen, was wirklich wichtig ist. Die meisten – aber noch nicht alle Punkte hab ich selber beachtet und es hilft. Innerhalb der 2 Wochen, in denen der RSS-Blogger online ist, habe ich doch schon mehr Zugriffe erreicht, als ich selbst Anfangs für möglich gehalten habe.
    Einen wichtigen Punkt will aber doch noch anführen, der mir für die Neueinsteiger sehr wichtig erscheint: es macht Sinn sich mal die eigenen Themen klar zu machen und eine entsprechende Liste aufzustellen mit Themen und interessanten Artikel, die gebloggt werden können. Nicht immer ist ein aktuelles Thema vorhanden und gerade am Anfang ist eine kontinuierliche Pflege des Weblogs auf jeden Fall sinnvoll.

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