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Vorsicht! Giftige Schreiber

…lautet der heutige Artikel von Thomas Knüwer im Handelsblatt. Längst hat das Thema Weblogs die Blogosphäre verlassen. Der Handelsblatt-Autor Knüwer beschreibt die Gefahr, die von Weblogs ausgehen, wie einen Virus, der sich schnell ausbreiten kann und macht das am Beispiel des häufig zitierten Kryptonite-Falles deutlich, wo ein 25-jähriger Fahrradliebhaber auf seinem Blog zeigte, wie man ein 50-Dollar Schloss mit einem Kuli öffnet.

Knüwer berichtet, dass ein systematisches Screening des Internets außerhalb der klassischen Nachrichtenmedien nur selten stattfindet. Statt dessen erntet man auf die Frage, ob Weblogs eingesetzt werden nur die Frage."Web was?".

Eine besondere Bedeutung misst Knüwer der Suchmaschine Google zu,
die den Weblog-Virus wie eine Art Katalysator noch verstärken kann.

Die Sichtweise bleibt nicht nur negativ. Knüwer zitiert Martin Röll und Thorsten Wichmann, Berlecon, die Unternehmen zum Aufbau eigener Weblogs raten.

Meiner Meinung nach ist es aber nicht damit getan, einfach Unternehmensinformationen
in ein Weblog zu stellen. Die Anforderung an diese Art der
Kommunikation sind weitaus höher als bei einer klassischen
WWW-Unternehmensdarstellung. Fragen der Akzeptanz durch die
Rezipienten, die Glaubwürdigkeit des Blogs und der Blogger eines
Corporate Blog, die Kosten der Moderation und Erstellung von Content
spielen eine wesentliche Rolle.