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RSS wird neuer Kanal fuer Online-Werbung

RSS goes Business. Schon heute eignet es sich durchaus als Medium fuer Werbeanzeigen, meint Wolfgang Sommergut in seinem Computerwoche-Artikel, in dem er einige neue Business-Modelle für RSS vorstellt, darunter das von Moreover Technologies Inc. :

„So gab die Moreover Technologies Inc. bekannt, dass sie neben den bisherigen kostenpflichtigen News-Services auch solche anbieten werde, die sich über kontextabhängige Anzeigen finanzieren sollen. Abonnenten können aus einer Vielzahl von Themen wählen, zu denen Moreover passende Inhalte aus unterschiedlichsten Quellen zusammenträgt. Die Company versteht sich daher nicht als Syndizierer, sondern als Aggregierer von Content. Sie verfolgt einen ähnlichen Ansatz wie Google News, das seinen News-Überblick allerdings nur auf der Homepage des Dienstes oder per E-Mail (via Google Alert) bietet. Moreover liefert diese Informationen hingegen als RSS-Feed aus.“ (Computerwoche)

Solche innovativen Ansätze könnten schon bald das Business der E-Mail-Marketing-Anbieter verändern. Zumindest im Medienbereich setzt sich RSS immer mehr in der Content-Distribution durch. Das dürfte in Zukunft noch schneller geschehen, wenn die technischen Hürden bewältigt und damit die Akzeptanz bei den Anwendern verbessert werden. Zurzeit ist es immer noch nicht wirklich kinderleicht, einen Webfeed zu übernehmen. Aber mit dem steigenden Medienangebot auf RSS-Basis werden vermutlich immer mehr Nutzer lernen, mit RSS-Feeds umzugehen.

Steve Outing hat bereits vor einiger Zeit ein mögliches RSS-Business-Modell skizziert. Es könnte sich gegenüber bisherigen E-Mail-Marketing-Ansätzen durchaus als attraktive Alternative erweisen.

„Many e-mail publishers today remain afraid of RSS, suggests Pirillo, but there’s little to fear. He points out that the business model of e-mail publishing doesn’t really change using RSS. Readers still see the same ads, and the same content and design/layout that they would in receiving an HTML newsletter — assuming that they find your site’s headlines and blurbs worthy of clicking on to see full content.

Some publishers are even embedding text advertising within the headline/blurb sets that RSS users see initially in the RSS aggregator software (prior to clicking to see the full content).

And just as there are paid e-mail newsletters, so too can there be paid RSS news feeds. The only caveat there is that paying subscribers to an RSS news feed must use an RSS aggregator that supports authentication (that is, a log-in name and password to gain access to the content).

Pirillo emphasizes that a big advantage of having RSS subscribers is that they are less costly to maintain. Unsubscribing from an RSS feed is simple. Unsubscribing from an e-mail newsletter in theory is simple, but often is not because a subscriber may have changed e-mail addresses and not remember — thus having to call for support in order to unsubscribe. From a business perspective, it’s far cheaper to have 100,000 RSS subscribers than the same number of e-mail ones.“ (Steve Outing)

>>Steve Outing: With E-mail Dying, RSS Offers Alternative (Paid Content)
>> COMPUTERWOCHE ONLINE: RSS soll Kanal für Online-Werbung werden
>> cyDome: Bernd Reder: RSS: Entwickeln sich RSS-Feeds zum Schreckgespenst für E-Mail-Marketiers?
>> cyDome: Klaus Eck: RSS als Marketinginstrument