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Gesucht wird: der Social Media Personalmarketing Innovator

Viele Unternehmen haben die Relevanz von Social Media längst erkannt. Doch was in der Theorie so einfach erscheint, entpuppt sich in der Praxis oftmals als schwierig. Prozesse und Strukturen müssen neu strukturiert, Verantwortlichkeiten geklärt und Inhalte gefunden werden.

Im Bereich Personalmarketing finden zahlreiche Unternehmen erste Anknüpfungspunkte zu Social Media. Facebook als größtes soziales Netzwerk hat in Deutschland 18 Millionen Mitglieder – oder anders gesagt: 18 Millionen potentielle, neue Mitarbeiter. Viele Unternehmen haben dieses Potential erkannt und haben eigene Karriereseiten auf Facebook etabliert: Bayer Karriere, Be Lufthansa oder Daimler Career, um nur einige zu nennen.

Der große Vorteil: Unternehmen können möglichen Kandidaten Einblicke geben, sie können Jobprofile und Funktionen beschreiben und sich als innovativer und moderner Arbeitgeber präsentieren. Auch können sie die Veranstaltungsoption nutzen, um auf Karrieremessen oder eigene Events hinzuweisen. Oftmals findet man auf diesen Seiten einen Mix aus Video, Bildern und Statusupdates.

Diesen Trend im Bereich Personalmarketing sieht auch Lutz Altmann, Geschäftsführer von humancaps consulting:

In den vergangenen Monaten bemerken wir eine stärkere Professionalisierung beim Social Media Personalmarketing. Social Media entwickelt sich neben etablierten Kanälen wie Online oder Print als sinnvolle Ergänzung für Personalmarketing und Recruitment. Wobei wir immer darauf hinweisen, dass zuerst der Mix der Kanäle und insbesondere die Anbindung an die Karrierewebsite optimiert werden muss. Durch Social Media entwickeln sich daher schon heute einige der Personaler immer mehr zum Kommunikator und Arbeitgeberbotschafter des eigenen Unternehmens. Und dies sowohl extern als auch intern.

Das Engagement der Personalabteilungen soll jetzt in einem neuen Award gekrönt werden, der von der W&V, humancaps und Westpress erstmals ins Leben gerufen wurde: der „Social Media Personalmarketing Innovator“ (oder kurz SMP Innovator).

Wie die Idee zum Award entstanden ist, erläutert uns Lutz Altmann:

Wir hatten vor ein paar Wochen im Rahmen einer Diskussion mit der W&V gemeinsam den Eindruck gewonnen, dass die Zeit nach zwei bis drei Jahren Pionierzeit im Social Media Personalmarketing reif ist, speziell die Pioniere und Innovatoren dieses neuen Aufgabenfeldes, also einzelne Personen aus den Unternehmen, stärker herauszustellen. All diese Personen haben durch ihr Engagement mit Social Media schon einiges bewegen können. Denn insgesamt stehen wir hierbei noch am Anfang der Entwicklung und dieses “zarte Pflänzchen” wollen wir hiermit stärken. Alle Partner des Awards waren direkt auch Feuer und Flamme von dieser Idee.

Mitmachen kann jeder! Sie können der Jury eine Person vorschlagen, die Ihrer Meinung nach Großes im Zusammenhang mit Social Media Personalmarketing geleistet hat. Den Namen Ihres Favoriten können Sie zusammen mit einer kurzen Begründung per E-Mail an smpinnovator@wuv.de schicken.

Zu den Auswahlkriterien heißt es:

Sie sind kreativ, flexibel und aufgeschlossen. Sie bewegen sich und andere in ihrem Unternehmen sowie ihren Arbeitgeber ins Social Web. Und sie verändern dabei durch ihr Engagement mit Social Media das Tätigkeitsfeld im Personalmarketing nachhaltig.

In der Jury sitzen Jochen Mai, Betreiber des Blogs Karrierebibel, Judith Stephan, Redaktion W&V karriereundjob, Christian Hagedorn, Geschäftsführer Westpress Werbeagentur, Prof. Dr. Martin Grothe, Complexium und Lutz Altmann, Geschäftsführer humancaps consulting.

Der Gewinner des Awards wird am 19. Mai 2011 auf der diesjährigen SMPC Exklusiv auf der Burg Hemmersbach in Kerpen gekürt. Alle Informationen finden Sie auch im Personalmarketing-Blog.

Bildquelle: Shutterstock

  • Stefano1

    Also nichts für ungut, aber ich habe das Gefühl, ich habe diverse Versionen dieses Textes in diversen Blogs zu diversen neuen Medien personalberatungstechnisch schon öfter gelesen, und die Karriere schlipst von 25 bis 35 Jahre durch glitschige Grosskonzerne (oh, die neue Praktikantin). Ob es vielleicht doch Interessanteres gibt?