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Morgenwelt 96: So wird ein (Facebook-)Schuh draus

Morgenwelt96_Schuhe Der Streetview-Medienhype flacht langsam ab, die Deutschen scheinen sich mit dem Bilderdienst arrangiert zu haben. Manche mehr, manche weniger. Welche netten Bilder Streetview liefern kann, wie Sie das verpixelte Haus des Nachbarn doch wieder sichtbar machen können und welche Adidas Superstars Sie unbedingt brauchen, erfahren Sie in der heutigen Morgenwelt.

SMCMUC: Am Montag drehte sich der Social Media Club München um das Thema "Social Media in der Versichungsbranche". Markus Walter von der Allianz und Andreas Bode, Vorstand der R+V24 referierten über ihre Erfahrungen und den Umgang mit dem Social Web. Ein Bericht über die Veranstaltung finden Sie im SMCMUC-Posterous-Blog. (Disclaimer: Die R+V und die R+V24 sind Kunden von Eck Kommunikation)

Morgenwelt96_Adidas Social Schuhwerk: Gerry Mckay hat wohl das absolute Must-Have der Social Media-Branche kreiert, wenn es darum geht, sich in der Offline-Welt fortzubewegen. Facebook- und Twitter-Addicts können ihre Liebe jetzt den "Adidas Twitter oder Facebook Superstars" auch an den Füßen tragen. Vor allem die Facebook-Variante ist mit Liebe zum Detail wirklich sehr gut gelungen. Schade, dass es sich (bis jetzt) leider nur um einen Designentwurf handelt. Gefunden bei "Das Kraftfuttermischwerk".

Weihnachtsmann: 31 Prozent der 6-12jährigen amerikanischen Kinder hat einen bestimmten Wunsch zu Weihnachten: Sie hätten gerne, dass ein iPad unter dem Tannenbaum liegt bzw. am Kamin hängt. Andere große Wünsche: Computer, iPod oder auch ein Nintendo DS. E-Reader sind weniger begehrt, mit elf Prozent liegen sie abgeschlagen auf dem letzten Platz. Mehr dazu bei mashable.

BestOf: Man kann mit Google's Streetview deutlich mehr machen als einfach nur die Nachbarschaft erkunden oder verpixelte Häuser zu suchen, sie dann zu fotografieren oder gar mit Eiern zu bewerfen. Wer viel Zeit hat, kann sich auch auf die Suche nach interessanten Schnappschüssen machen. Wer sich die Mühe sparen will, der sollte einmal einen Blick auf die sehr umfangreiche Sammlung von Jon Rafman machen. Verhaftungen, Stinkefinger, Prostitution und mehr – alles festgehalten durch die Streetview-Autos. Gefunden bei McWinkel.

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Zusammenarbeit: Wollten Sie schon immer mal mit Tim Burton zusammenarbeiten? Kein Problem, der Autor/Produzent/Regisseur ermöglicht Ihnen via Twitter an seiner neuen Story zu basteln. Bis zum 6. Dezember kann jeder einen kleinen Teil zu "Tim Burton's Cadavre Exquis" beitragen. Einfach einen Tweet dazu verfassen und die besten Tweets des Tages werden dann an die Story gehängt.

Lieferung: Der Magen knurrt, der Kühlschrank ist leer und vor die Tür wollen Sie bei dem Wetter sowieso nicht mehr? Da hilft meist nur der Griff zu einem der vielen Flyer, die der Lieferservice um die Ecke gestern noch in den Briefkasten geworfen hatte. Wenn jetzt aber keiner zur Hand ist oder Sie doch Hunger auf etwas anderes haben? Wenn Sie in Berlin oder Hamburg leben, kann Ihnen der "Lieferheld" weiterhelfen. Postleitzahl angeben und der Service liefert die Lieferdienste in der Umgebung mit der dazugehörigen Speisekarte. Ähnliches gibt es mit "mjam" übrigens auch schön länger in Österreich.

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iUni: Die amerikanischen Kinder wünschen sich iPads zu Weihnachten, die Studenten der Universität Kassel bekommen sie zum Lernen. 200 der 2.000 Studenten können nun mobil an zwei Pilotveranstaltungen zum Thema "eLearning" teilnehmen und mit den Tablets überall auf dem Campus schnell auf Datenbanken zugreifen oder Literatur suchen. Die Projektleiterin Christiane Borchard hofft, dass durch den Einsatz weniger Studenten durchfallen, wie jetzt.de schreibt.

Pixelwut: Ihre Nachbarn hatten bei Google den Wunsch geäußert, doch bitte bei Streetview nicht zu erkennen zu sein? Jetzt haben Sie zwei Möglichkeiten: Sie respektieren den Wunsch – muss ja jeder schließlich selber wissen – oder Sie zeigen Ihrem Nachbarn über "finde das Pixel", dass er sich der digitalen Erfassung nicht entziehen kann. Ist die Frage, ob die Welt das wirklich braucht …? Aber immerhin besser, als die betreffenden Häuser mit Eiern zu bewerfen, finden wir die Idee auf jeden Fall.

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Insights: Facebook hat die Post-Statistiken für alle sichtbar gemacht. Vorher konnten diese nur Seiten-Admins sehen, dessen Seite mehr als 10.000 "Fans" hatte. Jetzt können alle Admins darauf zugreifen, egal wie viele "Fans" die Seite hat und sehen, wie einzelne Posts ankommen. Unter dem jeweiligen Beitrag stehen jetzt "Impressions" (eine grobe Schätzung der Zugriffe) und "Feedback" (prozentuale Anzahl an Likes und Kommentaren auf ein Post in Bezug auf die Impressions). Mehr dazu bei facebookmarketing.

Jochen Hencke (@schneeengel)

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Bildquelle: Shutterstock

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    Oh mann, da ist ja ganz schön was zusammen gekommen. Fangen wir doch mal bei dem FB-Schuh an…Facebook macht jetzt schon Werbung im Stadtpark? Heftig ^^
    Weihnachtsmann war doch klar, der alte ist out, es lebe der neue Santa, der mit dem TomTom im Schlitten zu den Häusern fliegt. Dazu nutzt er natürlich vorher auch StreetView, um sich danach was vom Lieferanten zu bestellen :-)