buble arrow1

Morgenwelt 68: Die Vertrauensfrage

Sollte es Pflicht sein, mit Klarnamen zu kommentieren? Können Blogger nun auch hierzulande Wahlkämpfe beeinflussen? Würden Sie Ihren Followern Geld überweisen? In der heutigen Ausgabe der Morgenwelt geht es um das Thema Vertrauen und Reputation im digitalen Raum. Erfahren Sie außerdem, wie Sie all Ihre Follower effektiv loswerden und welche Bilanz nach 2 Monaten Google Buzz gezogen werden kann. 

Kommentartroll
Kommentarkultur: Die Kommentarfunktion ist neben den Artikeln der wichtigste Bestandteil eines Blogs. Doch unter all den Zustimmungen, eigenen Erfahrungen, Ansichten und konstruktiven Kritiken finden sich immer auch Trolle, die die Anonymität nutzen, um nicht angebrachte Beiträge zu schreiben und so Krawall zu provozieren. Meedia hat dieses Phänomen genauer unter die Lupe genommen und stößt eine Diskussion über Vor- und Nachteile des pseudonymen Kommentierens an. 

Kulturwandel: Blogger werden mächtiger – und Politiker fangen nun auch in Deutschland an, sich mit ihnen auseinanderzusetzen. Diese Hypothesen stellt die Welt Online auf. In dem Artikel bezieht sich die Zeitung vor allem auf die Ruhrbarone, die mit Veröffentlichungen zur Sponsorpraxis von Jürgen Rüttgers die nordrhein-westfälische CDU kräftig aufgemischt haben.  

Vertrauen: Würden Sie einem Wildfremden 70 Euro für ein Ticket überweisen? Martin Weigert von Netzwertig hat es getan, vor dem Hintergrund, diesem Wildfremden bereits ein Jahr auf Twitter zu folgen. In einem Blogbeitrag befasst er sich mit dem Phänomen, warum uns Menschen, mit denen wir noch nichtmal ein "Hallo" ausgetauscht haben, dennoch vertraut sind. 

Social Media Experten: Selbsternannte Social Media Experten gibt es viele heutzutage. Doch welche Fähigkeiten sollte eine Person besitzen, um sich wirklich so nennen zu dürfen? Holger Lischke hat eine Rangliste der Top Ten Eigenschaften erstellt, die einen Social Media Manager auszeichnen. Ganz wichtig sind eine starke Online-Affinität, reichlich Projekterfahrung und weitreichende Kontakte. Die vollständige Liste finden sie auf dem Karrierebibel Blog. Dort verweist er auch auf den amüsanten Artikel: 10 Questions to Evaluate a Social Media 'Expert'.

Google Buzz: Seit nunmehr zwei Monaten ist Google Buzz Teil des Social Web. Der Laengsynt-Blog blickt zurück und beschreibt den Dienst sehr detailliert, von der Entwicklung bis zu Vor- und Nachteilen.

Twitter: Sie möchten auf Twitter ignoriert werden? Twitip kann ihnen bei diesem Vorhaben helfen. Die Blogger haben eine Liste mit abschreckenden Verhaltensmustern erstellt, die früher oder später garantieren, dass einem keiner mehr aufmerksam auf Twitter folgt.

 

>> Morgenwelt 67: Krisenkommunikation in der Krise

>> Morgenwelt 66: Die Echtzeitkommunikation wird prŠsenter

>> Morgenwelt 65: Ich bin hier, aber wo bist du?

>> Morgenwelt 64: Lieber weniger, aber relevante Informationen

>> Morgenwelt 63: Der Olympia Buzz

  • Das Thema Kommentarkultur ist sehr interessant. Als Blogger sollte man sich gelegentlich auch fragen, was einem wichtiger ist, zwanzig Kommentare von normalen Bloggern oder ein Kommentar von einem sehr populären Blogger.
    Ich habe die Erfahrung gemacht, dass nur etwa die Hälfte aller Kommentatoren mit ihrem vollen Namen zu ihrem Kommentar steht, wobei es egal ist, ob es sich um positive oder eher negative Kommentare handelt.
    Eine Namenspflicht halte ich für völlig verfehlt, weil das lediglich zu deutlich weniger Kommentaren führen würde und das ist ja wohl kaum der Sinn des Bloggens.
    Jürgen Schnick