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Morgenwelt 64: Lieber weniger, aber relevante Informationen

Wie viele Informationen braucht der Mensch wirklich? In der Echtzeit-Welt werden jede Sekunde unendlich viele davon produziert und es fällt dem Einzelnen immer schwerer, damit umzugehen. Deshalb wird im Harvard Business Manager ein "Recht auf Ruhe" eingefordert. Den Schwerpunkt legt der Artikel auf ein produktives E-Mail-Verhalten. Wie sieht es mit dem E-Mail-Volumen in Ihrem Unternehmen aus? Ist das wirklich alles nötig? Wir sollten uns mit den für uns wirklich relevanten Fragen auseinandersetzen und uns konzentrieren. Einige davon haben wir für Sie in dieser Morgenwelt ausgewählt.

WWF: Dank des Klimawandels gehen weltweit bald die Lichter aus, zumindest wenn die Kampagne des World Wide Fund of Nature erfolgreich ist. Earth Hour soll am 27. März um 20.30 Uhr Millionen Menschen für eine Stunde dazu motivieren, die Lichter auszuschalten. Auf diese Weise will der WWF ein klares Zeichen für den Klimaschutz setzen. Auf nationaler Ebene läuft in diesem Zusammenhang eine E-Mail-Aktion, mit welcher Druck auf die Regierung ausgeübt werden soll. Der WWF möchte so erreichen, dass sich die Kanzlerin für eine radikalere Senkung des Ausstoßes von Treibhausgas einsetzt. Über Facebook und Twitter berichtet der WWF täglich über Neuigkeiten und ruft zum Mitmachen auf. 

WWF Facebook  

Coca Cola's Social Media Ansatz: Wie das Markenunternehmen Social Media für seine Kampagnen nutzt und welche Erfolge es damit hat:

Studie: Es ist keine Überraschung zu erfahren, dass Social Media eine immer bedeutendere Rolle in der Unternehmenskommunikation spielt. Eine Studie der Society for New Communications Research liefert dafür nun den Beweis. Die SNCR hat die größten amerikanischen Unternehmen über ihren Einsatz von Blogs und Twitter befragt. Im bernetblog wurden die wichtigsten Ergebnisse dieser Studie zusammengefasst. Demnach haben die größten und einflussreichsten Unternehmen der USA eine wichtige Vorreiterrolle in Sachen Social Media. In Deutschland scheint es übrigens auch nicht unbedingt anders zu sein. Oder kennen Sie viele mittelständische Unternehmen, die auf Social Media setzen?

Vertrauen: Die Wirtschaftswoche hat ein Interview mit dem Psychologen Martin Schweer zum Thema "Skandale und deren Konsequenzen" durchgeführt. Der Vertrauensforscher erklärt, warum auch noch so große Skandale (wie beispielsweise der Nokia-Boykott) keine langfristigen Konsequenzen für ein Unternehmen haben müssen. Oftmals ist die Qualität des Produktes ausschlaggebend.  

Social Banking: In Zeiten, in denen ein allgemeines massives Misstrauen gegenüber dem Bankenwesen herrscht, muss ein neues Modell her: das Social Banking. Dort wird auf hohe Transparenz gesetzt und der Kunde entscheidet mit, welche Projekte mit seinem Kapital finanziert werden. Dass dieses Konzept erfolgreich ist, zeigt nun eine Studie, die im Website Marketing Blog vorgestellt wird. Eine Bank, die sich voll und ganz dem Social Banking verschrieben hat, ist zum Beispiel die Noa Bank. Das Unternehmen startete Mitte 2009 und hatte bereits fünf Wochen nach der Gründung 6,4 Millionen Euro Kundeneinlagen gesammelt. Mit Privatkunden kommuniziert die Bank fast ausschließlich per Internet und Telefon, es gibt bislang nur eine Filiale in Düsseldorf.

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Kriegsspiele: Die israelische Armee musste eine Razzia im Westjordanland absagen. Der Grund: Ein Soldat aus der Truppe, die die Razzia durchführen sollte, veröffentlichte Details des Plans auf Facebook. Als Konsequenz musste der Soldat zehn Tage im Gefängnis verbringen. Fortan will das israelische Militär die Social Network Nutzung durch die Soldaten stärker kontrollieren. Vermutlich würde es jedoch ausreichen, höhere Sensibilität auf Seiten der Soldaten zu schaffen – etwa mit Hilfe einer Social Media Policy.

Twitter: Eine gute Idee hatte der Shopbetreiber-Blog. Dort gibt es eine Liste mit 300 twitternden deutschen Shopbetreibern. Auf diesem Weg können sich die Shopbetreiber untereinander vernetzen und von den Erfahrungen der anderen profitieren. Außerdem können so wertvolle Kontakte geschlossen werden. Shopbetreiber, die gerne in die Liste aufgenommen werden möchten, können sich hier melden. 

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Krisenkommunikation: Krisenkommunikation ist durch Social Media komplexer geworden. Sämtliche Kanäle müssen beobachtet und für die Kommunkation genutzt werden, was zum Teil relativ aufwändig ist. Ein Vorteil ist jedoch, dass sehr zeitnah und konkret auf Probleme eingegangen werden kann. Im PR-Agentur-Blog können Sie nachlesen, wie heutzutage auf Krisen reagiert werden sollte. 

>> Morgenwelt 63: Der Olympia Buzz
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>> Morgenwelt 60: Employer Branding im digitalen Zeitalter
>> Morgenwelt 59: Behörden im Social Web

Bildmaterial: Shutterstock

Klaus Eck

  • http://www.ethority.de Sabrina Panknin

    Hallo,
    vielen Dank für die komprimierte Zusammenstellung. Ein weiteres Beispiel für einen gelungenen Auftritt in den Social Media in “Social Banking” zeigt die Facebook-Fanpage der GLS Bank http://cot.ag/b4wUsJ
    Passt auch gut zum Thema des SMCMUC.
    Viele Grüße
    Sabrina Panknin

  • http://www.cheap-mlb-jerseys.com cheap mlb jerseys

    Ein nützlicher Artikel – habe eben bei uns im Blog darauf verwiesen. Vielen Dank!