Klaus Eck Klaus Eck ist freier Kommunikationsberater und einer der führenden Corporate-Influencer-Experten in Deutschland. Der Gründer einiger Agenturen ist Social-Media-Pionier, Keynote Speaker und Content-Marketing-Profi. Zu seinen Hauptaufgaben gehört die strategische Begleitung von Corporate-Influencer-Programmen. Als Berater begleitet er seit mehr als 25 Jahren Marken bei der Digitalisierung ihrer Unternehmens-, Marketing- und Kommunikationsprozesse. Er hat fünf Fachbücher und zahlreiche Publikationen in Zeitschriften über Content Marketing, Corporate Influencer und Reputation Management veröffentlicht. Zu seinen Publikationen zählen die Bücher “Corporate Blogs”, “Karrierefalle Internet”, “Transparent und glaubwürdig”, “Die Content-Revolution im Unternehmen” und “Die neue Macht der Corporate Influencer”. 2023 hat er die Initiative Corporate Influencer Club für engagierte Menschen gegründet, die den digitalen Wandel in ihrer Organisation mitgestalten wollen. Seit Mai 2022 betreibt er gemeinsam mit Alex Wunschel, Sophie Rickmann und Winfried Ebner den Corporate Influencer Podcast.

Fremdwahrnehmung gescheitert

31 Sekunden Lesedauer

„Fremde Fehler beurteilen wir als Staatsanwälte, die eigenen als Verteidiger.“ So lautet ein spanisches Sprichwort. Das bringt ein grundsätzliches Wahrnehmungsproblem auf den Punkt: Denn im Allgemeinen neigen wir dazu, andere Menschen für Fehler verantwortlich zu machen und den Einfluss einer Situation hierbei völlig zu unterschätzen.

Diese Form der Wahrnehmungsverzerrung begegnet uns in vielen zwischenmenschlichen Situationen. Und so auch immer wieder im digitalen Raum: Chats, Foren und andere Kommunikationskanäle dienen in erster
Linie dem Austausch zwischen Menschen. Dabei neigen die Leser dazu, die Textbeiträge immer auf die Persönlichkeit zurückzuführen, statt die jeweilige Situation, in der ein Artikel entsteht, zu berücksichtigen.
Dieser Eindruck wird noch durch die Personalisierung in Blogs verschärft. Das Abbild der Person weist schließlich sehr deutlich daraufhin, wer die Verantwortung für einen Text trägt.

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Klaus Eck

Klaus Eck Klaus Eck ist freier Kommunikationsberater und einer der führenden Corporate-Influencer-Experten in Deutschland. Der Gründer einiger Agenturen ist Social-Media-Pionier, Keynote Speaker und Content-Marketing-Profi. Zu seinen Hauptaufgaben gehört die strategische Begleitung von Corporate-Influencer-Programmen. Als Berater begleitet er seit mehr als 25 Jahren Marken bei der Digitalisierung ihrer Unternehmens-, Marketing- und Kommunikationsprozesse. Er hat fünf Fachbücher und zahlreiche Publikationen in Zeitschriften über Content Marketing, Corporate Influencer und Reputation Management veröffentlicht. Zu seinen Publikationen zählen die Bücher “Corporate Blogs”, “Karrierefalle Internet”, “Transparent und glaubwürdig”, “Die Content-Revolution im Unternehmen” und “Die neue Macht der Corporate Influencer”. 2023 hat er die Initiative Corporate Influencer Club für engagierte Menschen gegründet, die den digitalen Wandel in ihrer Organisation mitgestalten wollen. Seit Mai 2022 betreibt er gemeinsam mit Alex Wunschel, Sophie Rickmann und Winfried Ebner den Corporate Influencer Podcast.

2 Replies to “Fremdwahrnehmung gescheitert”

  1. Warum sollte Kommunikation zwischen Menschen im Web anders funktionieren als im wirklichen Leben? Wenn ich öffentlich meine schlechte Laune an anderen auslasse oder andere diffamiere, ruft das nunmal eine Reaktion hervor und wirft ein schlechtes Licht auf mich zurück.
    Vertrackt daran ist, dass solche negativen Statements in der „intimen“ Zwiesprache mit dem PC geschrieben werden, aber danach – weil geschrieben – noch sehr lange existent sind und nur schwer mit „das hab ich nicht so gemeint“ abgeschwächt oder klar gestellt werden können.
    Leider schützt Sorglosigkeit vor Strafe nicht … jeder Internet-User weiß, dass er sich in einem öffentlichen Raum befindet und Google sehr nachtragend ist.

  2. Das ist etwas interessantes. Das ist mir so noch nicht in den Kopf gekommen. Gut ich hatte schon gemerkt, dass man sich mit einigen tatsächlich ein gewisses Thema unterhalten kann und bei einigen eher nur Bemerkungen kamen die auf seinen aktuellen Zustand hindeuten sollten, aber dies hatte ich nie so betrachtet, sondern einfach weniger voll genommen weil es einfach gar nicht zum Thema passte.

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