Klaus Eck Klaus Eck ist freier Kommunikationsberater und einer der führenden Corporate-Influencer-Experten in Deutschland. Er ist Social-Media-Pionier, Buchautor und Content-Marketing-Profi. Zu seinen Hauptaufgaben gehört die strategische Begleitung von Corporate-Influencer-Programmen. Seit Februar 2020 moderiert er regelmäßig das Corporate Influencer Breakfast und hat mehr als 60 Talks mit Gästen initiiert, in denen diese über ihre Erfahrungen mit Personal Branding, Corporate Influencern und CEO-Kommunikation berichten.

Social Bookmarking: Googles Shared Stuff

1 Minuten Lesedauer

Google hat vor einigen Tagen ein neues Social Bookmarking System namens Shared Stuff eingeführt, welches den einfachen Austausch von Bookmarks via “email/ share” Button im Browser ermöglicht und damit über sein bisheriges Google Bookmarks-Angebot mit Community Features hinausgeht. Nachdem man ein Bookmarklet in seinem Browser integriert hat, kann man die favorisierten Webseiten direkt zu seinem Shared Stuff Profil hinzufügen. Dabei können die Links Bilder, Texte und Kommentare enthalten und direkt via iGoogle oder RSS abonniert werden. Soweit eigentlich noch nichts Neues. Schließlich bieten Social Bookmarking Services wie Digg, Mister Wong oder Delicious längst ähnliche Features an und wirken raffinierter.

Jedoch kann man via Shared Stuff seine Links auch zu anderen Plattformen wie beispielsweise Facebook, Delicious und Digg hinzufügen. Noch wirkt das ein wenig umständlich, vergleicht man den Service mit dem Add-This-Button. Dennoch hat das viel Potenzial für die Online-Kommunikation. Wer auf einzelne Blogartikel verweisen will, kann mit Hilfe von Social Bookmarks sehr gut Bog-Promotion betreiben. HIerbei ist es empfehlenswert auf Social Bookmarking-Spam zu verzichten und nicht jeden eigenen Beitrag zu bookmarken.

Ein weiteres interessantes Features stellt der mögliche Datenabgleich mit den eigenen Gmail-Kontakten dar. Die Google Shared Stuff-Nutzer können ihre Gmail-Kontakte direkt mit Links versorgen oder die öffentlichen Bookmarks ihrer Kontakte einsehen.

Falls sich das neue Bookmarking-System dank der Marktmacht Googles durchsetzt, dürfte es das Tagging insgesamt voranbringen und  spannende Auswirkungen auf das Google-Suchsystem haben. Denn je mehr der Suchmaschinenanbieter über die präferierten Vorlieben seiner Anwender weiß, desto leichter dürfte es sein, die Suchergebnisse mit menschlicher Hilfe zu optimieren.

In gewisser Weise bietet Google seinen Nutzer mit seinem neuen Tool auch Networking-Möglichkeiten an. Schließlich kann jeder Google Shared Stuff-Nutzer sein eigenes Profil einrichten und dort Informationen (Bild, Links) zu seiner Person hinterlassen.

>> Techchrunch: Google Wants You To Share Stuff
>> Google Operationg System: Google Shared Stuff
>> Golem: Shared Stuff: Google startet mit Social Bookmarking
>> Klaus Eck – Google Shared Stuff Profil
>> GoogleWatchBlog: Google Shared Stuff – erklärt
>> Google Bookmarks 

Klaus Eck

Klaus Eck Klaus Eck ist freier Kommunikationsberater und einer der führenden Corporate-Influencer-Experten in Deutschland. Er ist Social-Media-Pionier, Buchautor und Content-Marketing-Profi. Zu seinen Hauptaufgaben gehört die strategische Begleitung von Corporate-Influencer-Programmen. Seit Februar 2020 moderiert er regelmäßig das Corporate Influencer Breakfast und hat mehr als 60 Talks mit Gästen initiiert, in denen diese über ihre Erfahrungen mit Personal Branding, Corporate Influencern und CEO-Kommunikation berichten.

2 Replies to “Social Bookmarking: Googles Shared Stuff”

  1. Mir ist aufgefallen, dass der Service, wenn ich einen Link über das Bookmarklet hinzufüge, der schon bei del.icio.us gespeichert ist, sich die entsprechenden Tags von dort holt… Irgendwie krass – denn plötzlich sehe ich da meine garantiert einmaligen Tags?!?

  2. >>Falls sich das neue Bookmarking-System dank der Marktmacht Googles durchsetzt, dürfte es das Tagging insgesamt voranbringen und spannende Auswirkungen auf das Google-Suchsystem haben.<< Das sehe ich genauso. Gut möglich, dass der Suchenden nun wirklich massgeschneiderte Suchergebnisse erhält. Allerdings dreht es sich auch wieder ums alte Lied, ob datenschutztechnisch was zu befürchten wäre oder nicht.

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