Klaus Eck Klaus Eck ist freier Kommunikationsberater und einer der führenden Corporate-Influencer-Experten in Deutschland. Der Gründer einiger Agenturen ist Social-Media-Pionier, Keynote Speaker und Content-Marketing-Profi. Zu seinen Hauptaufgaben gehört die strategische Begleitung von Corporate-Influencer-Programmen. Als Berater begleitet er seit mehr als 25 Jahren Marken bei der Digitalisierung ihrer Unternehmens-, Marketing- und Kommunikationsprozesse. Er hat fünf Fachbücher und zahlreiche Publikationen in Zeitschriften über Content Marketing, Corporate Influencer und Reputation Management veröffentlicht. Zu seinen Publikationen zählen die Bücher “Corporate Blogs”, “Karrierefalle Internet”, “Transparent und glaubwürdig”, “Die Content-Revolution im Unternehmen” und “Die neue Macht der Corporate Influencer”. 2023 hat er die Initiative Corporate Influencer Club für engagierte Menschen gegründet, die den digitalen Wandel in ihrer Organisation mitgestalten wollen. Seit Mai 2022 betreibt er gemeinsam mit Alex Wunschel, Sophie Rickmann und Winfried Ebner den Corporate Influencer Podcast.

Ist jeder Mitarbeiter ein Blogger?

1 Minuten Lesedauer

Der IT-Professional Walter Meier hat einen neuen Job in einem großen Konzern gefunden. An seinem ersten Arbeitstag erhält der neue Mitarbeiter nicht nur seine E-Mail-Adresse, Telefonnummer und weitere Informationen über sein neues Arbeitsumfeld, sondern auch noch eine Blog-Adresse für den internen Gebrauch. Oder wie es in der gebloggten Zukunftsvision von Charlene Li, Forrester, heißt: "The company would give all of its employees a personal
internal blog where they could provide project updates, trip reports,
and market intelligence – anything that they think others should know
about the work that they are doing".

Schon bald könnte das Bloggen bei einigen Unternehmen tatsächlich zur Job-Description gehören. So wie es heute selbstverständlich ist, dass die Mitarbeiter sich via E-Mail austauschen, könnte auch das interne Bloggen alltäglich werden. Schließlich erlaubt es den effizienten Austausch von Informationen und erleichtert es, Wissensmanagement im Unternehmen zu betreiben.

Allerdings sind solche euphorischen Zukunftsszenarien mit Vorsicht zu genießen. Schon in der E-Mail-Kommunikation fällt auf, dass längst nicht alle Onliner diese wirklich beherrschen. Zumal in Pisa-Zeiten es nicht unbedingt jedem gegeben ist, sich klar und deutlich in Schrift (und Sprache) auszudrücken. Fredrik Wackå unterscheidet in seinem Weblog Corporate Blogging.Info drei Gruppen voneinander:

1. Those who just wont write. It doesn’t come natural to
them. They never feel a need to have a say – and if they do they much
rather speak than write. They could have the blog URL tattoed on their
forehead, and they still wouldn’t write.
2. Those who wants to
write, but don’t have the knowledge or time. This is the group where
support and training (maybe even a blog URL) could make a difference.

3. Those who would write even if we crashed their computers and stole their pencils. (Read: Many of today’s bloggers…) (Corporate Blogging.Info)

>> Corporate Blogging.Info: No, Not All Of Us Will Blog
>> Forrester Blog: Avenue A/Razorfish uses blogs & social networks for internal collaboration

Klaus Eck Klaus Eck ist freier Kommunikationsberater und einer der führenden Corporate-Influencer-Experten in Deutschland. Der Gründer einiger Agenturen ist Social-Media-Pionier, Keynote Speaker und Content-Marketing-Profi. Zu seinen Hauptaufgaben gehört die strategische Begleitung von Corporate-Influencer-Programmen. Als Berater begleitet er seit mehr als 25 Jahren Marken bei der Digitalisierung ihrer Unternehmens-, Marketing- und Kommunikationsprozesse. Er hat fünf Fachbücher und zahlreiche Publikationen in Zeitschriften über Content Marketing, Corporate Influencer und Reputation Management veröffentlicht. Zu seinen Publikationen zählen die Bücher “Corporate Blogs”, “Karrierefalle Internet”, “Transparent und glaubwürdig”, “Die Content-Revolution im Unternehmen” und “Die neue Macht der Corporate Influencer”. 2023 hat er die Initiative Corporate Influencer Club für engagierte Menschen gegründet, die den digitalen Wandel in ihrer Organisation mitgestalten wollen. Seit Mai 2022 betreibt er gemeinsam mit Alex Wunschel, Sophie Rickmann und Winfried Ebner den Corporate Influencer Podcast.

Ein Kommentar zu “Ist jeder Mitarbeiter ein Blogger?”

  1. tatsächlich würde ich es weitaus sinnvoller finden, wenn in ein „internal weblog“ jedes mitarbeiters alle die genannten infos laufen würden – plus vielleicht automatisch generierte einträge aus anderen applikationen (abwesenheitsliste etc.), als diese infos – wie sonst in vielen unternehmen üblich – per e-mail „an alle“ zu senden.
    das (e-mail an alle) können komischerweise oft auch die, die sich lieber einen arm amputieren lassen, als einen halbseitigen text schreiben würden.
    „information on demand“ über eine person, dann wenn ich etwas wissen will/muss statt „habitual spam“!
    dass das bei introvertierten und verbalisten kein „blog“ im sinne der machwerke ist, wie sie manisch schreibende (wie ich) absondern, ist klar – aber auch kein problem.

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