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Weekly PR-Blogger: TikTok zwischen Wachstum und Verbot

Während TikTok immer beliebter wird, die Nutzerzahlen in vielen Ländern steigen und es auch schon Nachahmer gibt (Instagram Reels), wird trotzdem immer wieder Kritik laut und es hagelt sogar Verbote.

TikTakTikTak – läuft für TikTok die Zeit ab?

Verbot von TikTok

240,8 Millionen monatliche Nutzer weltweit, davon 4,48 Millionen in Deutschland. Das erste soziale Netzwerk aus China ist aus den News kaum wegzudenken. Immer mehr Marketer erkennen das Potential dieser, für sie noch frischen, Plattform. Doch die Kritiken im Ausland und das Verbot in Indien können die App in ihrem rasanten Wachstum bremsen. Auch, weil TikTok immer mehr ein Dorn im Auge Trumps wird (ob es an der letzten Aktion von den Usern liegt?) und er sie am liebsten verbieten möchte. Noch lieber wäre es ihm, wenn ein amerikanisches Unternehmen TikTok übernimmt. Denn so bleiben die Daten der Nutzer im eigenen Land. Und tatsächlich gibt es Interesse: Microsoft rechnet mit einem zweistelligen Milliardenbetrag für die Übernahme.
Während einige nutzerstarke amerikanische Creators die Plattform (voreilig?) verlassen und zu alternativen, wie Triller oder Likee wechseln, wuchsen die größten Deutschen TikTok Creators im letzten Monat um bis zu 10%. [Hannes]

–> Alternativen zu TikTok

Bildquelle: Photo by visuals on Unsplash


Wie es 2020 um Twitter steht?

Twitter Statistiken

Ziemlich gut! Mit einem Umsatz von $ 808 Millionen ist auch im zweiten Quartal 2020 eine positive Entwicklung zu sehen. Der Rekordumsatz von über $ 1 Milliarde. aus dem vierten Quartal 2019 wurde aber nicht übertroffen. Weitere spannende Zahlen des Unternehmens gibt es in der aktuellen Twitter Statistik und hier in Kürze:
Es gibt 186 Millionen aktive Twitter Nutzer pro Tag (weltweit).

  • Die tägliche Nutzung von Twitter ist im Jahr 2020 um 34 Prozent angestiegen.
  • In den USA sind die täglich aktiven Nutzer im Jahresvergleich um 7 Millionen gestiegen.
  • Die Interaktionen mit Twitter Anzeigen sind um 3 Prozent angestiegen.
  • Der Anzeigenumsatz für Twitter beträgt $ 562 Millionen.
  • Die Anzahl von Spam und verdächtigen Inhalten ist um 18 Prozent gesunken.
  • 9 Prozent aller englischsprachigen Tweets schöpfen das 140 Zeichenlimit komplett aus. [Trixi]

Bildquelle: Bild von Edar auf Pixabay


Ohne Fleiß kein Preis

organisches Wachstum Instagram

Ist organisches Wachstum auf Instagram noch möglich? Ja, aber von heute auf morgen passiert es nicht. Wer auf Instagram erfolgreich sein will, muss vor allem Zeit investieren. Ich habe in den letzten Jahren ein paar Strategien getestet und habe meine Erfahrungen auf LinkedIn zusammengefasst.

In dem Artikel erfahrt ihr, welche Faktoren wichtig sind, welche Tools helfen können und auch wie viele Hashtags Sinn machen. [Jochen]

 


Mach was aus dem Sommerloch

Sommerloch

Auch wenn es in vielen (Marketing) Abteilungen gerade ruhiger ist, könnt ihr das Sommerloch nutzen und Dinge aufarbeiten, die im hektischen Tagesgeschäft sonst zu kurz kommen.

  1. Neue Tools testen: Um sich in ein neues Tool einzuarbeiten, braucht es einige ruhigen Minuten. Viele Softwarehersteller bieten eine kostenloses Testversion an, die auf eine bestimmte Zeit begrenzt ist. Dafür ist die ruhige Phase jetzt perfekt! Wer Webinare künftig mit interaktiven Tools aufpeppen möchte, kann hier mehr über Kollaborations-Tools und Online-Whiteboards lesen.
  2. Content-Analyse: Nur weil es sich gerade nicht lohnt neuen Content zu produzieren, heißt das nicht, dass gar kein Content kommuniziert werden muss. Schaut eure Contentstücke durch und bindet Inhalte, die noch immer interessant sind wieder in euere Contentstrategie mit ein.
  3. SEO-Audit: Eure Website sollte regelmäßig auf SEO geprüft werden. Die Analyse bringt Lücken in der SEO-Optimierung ans Licht und deckt Fehler auf.
  4. Reflektieren und verbessern: Werft einen Blick zurück auf eure Arbeitsprozesse und gelaufenen Kampagnen. Was ist gut gelaufen, was schlecht? Anhand von Analysen könnt ihr Verbesserungen für die kommenden Monate entwickeln und planen.
  5. Trotzdem kommunizieren: Auch wenn eigentlich Urlaubszeit ist, heißt das nicht, dass keine Kampagnen stattfinden können. Es lohnt sich gerade jetzt zu kommunizieren, wenn die Konkurrenz leiser ist. Besonders in diesem Jahr ist die Lage mit vielen Daheimurlaubern auch etwas anders und kreative Ideen können trotzdem durchdringen. [Julia]

 

Bildquelle: Photo by Raphaël Biscaldi on Unsplash


Musikvideos und Facebook Watch

Facebook Music Watch

Ähnlich wie bei YouTube wird es schon bald auch auf Facebook ein Leichtes sein Musikvideos im Nachrichten-Feed und in den Profilen von Nutzern zu finden. Facebook Watch bietet zudem reine Musikinhalte, die je nach Genre oder Künstler erkundet werden können.

Der Hintergrund ist der, dass Facebook, die Kontrolle über die auf der Plattform geposteten Musik-Clips behalten möchte.

Die Playlists sind momentan nur in Thailand, Indien und den USA verfügbar. Wann Facebook das Feature auch in Deutschland ausrollt, ist noch unklar. Die Einführung von Music Video Playlist könnte mit exklusiven Verträgen dazu führen, dass die User vermehrt über Facebook auf Musikvideos zugreifen – wir sind gespannt welcher Kanal sich langfristig durchsetzt. [Kelly]

Bildquelle: Bild von StockSnap auf Pixabay


Facebook aktualisiert Chat-Plugin

Facebook Chat-Plugin

Das Unternehmen hat ein Update für sein Messenger-Chat-Plugin für Websites veröffentlicht. Unternehmen können mit über ein Popup-Chatfenster direkt mit den Besuchern ihrer Website in Kontakt treten.

Dafür hat Facebook das Design und das Format des Plugins aktualisiert. Die Website-Integration wurde auch vereinfacht. Die größte Neuerung ist, dass Website-Besucher von der Unternehmenswebsite aus ein Gespräch über den Messenger direkt beginnen können. Besucher müssen nicht mehr im Facebook-Messenger angemeldet – oder registriert – sein.

Das Gespräch kann der Website-Besucher als Gast beginnen. Mit diesen Gastnutzern können Unternehmen aber nur dann interagieren, wenn sich diese auf der Website befinden. [Steffi]

Bildquelle: Photo by Volodymyr Hryshchenko on Unsplash


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