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Weekly PR-Blogger: Social Media erobert die Welt

Always on ist für viele Menschen nicht nur eine ständige Verbindung zum Internet und die Verfügbarkeit zu allerlei Online-Diensten, sondern mittlerweile auch die Nutzung von sozialen Netzwerken. Die neuesten Statistiken und Features der Kanäle lest ihr im Weekly!

Die Hälfte der Welt nutzt Social Media

Die halbe Welt nutzt Social Media

Laut dem Report „Digital 2020“ von We Are Social und Hootsuite nutzen insgesamt 3,96 Milliarden Menschen soziale Netzwerke. Bei einer aktuellen Weltbevölkerung von 7,8 Milliarden sind das also mehr als die Hälfte.

Pro Tag registrieren sich allein auf Instagram z.B. im Schnitt über eine Million NutzerInnen neu. Das Netzwerk aus dem Zuckerberg-Imperium schafft damit über eine Milliarde aktive Nutzer.

Weitere interessante Erkenntnis: Laut „Digital 2020“ ersetzen Social Media immer mehr klassische Suchmaschinen, wenn es um Infos zu Produkten oder Dienstleistungen geht. [Jochen]

–> Ein paar mehr Infos zum Report findet ihr auch bei Horizont


Das Erfolgsrezept des Netflix Algorithmus

Netflix Algorithmus

Der Netflix Algorithmus sammelt beim Streamen jede Sekunde unendlich viele Daten und schlägt uns daraufhin unermüdlich Serien oder Filme vor. Laut Netflix folgen 80% der Nutzer den Vorschlägen des Algorithmus, der durch künstliche Intelligenz, Kreativität und maschinelles Lernen gespeist wird. Für Netflix gilt es den Nutzer innerhalb von 90 Sekunden zu überzeugen.
Das Geheimnis des Netflix Algorithmus ist ein Zusammenspiel aus verschiedenen Daten.

So schließt er nicht nur das Genre bisher gesehener Filme mit ein, sondern auch den Schauplatz, den Inhalt und die Charaktere. In der Praxis bedeutet das, dass wenn die Serie House of Cards gesehen wurde, Filme und Serien mit Drehorten in den USA, den gleichen Schauspielern oder politischen Inhalten vorgeschlagen werden. Außerdem bleiben die Empfehlungen nicht auf das Genre beschränkt, sondern würden in diesem Fall z.B. um Action- oder Dokumentarfilme ergänzt werden. Zudem erfasst Netflix verschiedene Zeiten. Wie lange schauen wir eine Serie oder einen Film? Und wie schnell lassen wir uns durch das Vorschaubild und den Titel überzeugen? – Ausdrucksstarke Gesichter ziehen hier wohl am meisten. 😉

Diese Kombi ist auch dafür verantwortlich, dass es zu Vorschlägen kommt, mit denen wir nicht gerechnet hätten. Ergebnis ist ein passender und vielseitiger Programmvorschlag, der nur selten daneben liegt. [Trixi]


Rezos neues Social-Media-Analyse-Tool Nindo

Nindo

Wie schon einst mit dem Video „Die Zerstörung der CDU“ zeigt der Youtuber Rezo was er kann. Damals sorgte Rezo binnen einen Jahres für fast 17 Millionen Aufrufe. Kurz danach kam Rezos Auseinandersetzung mit den deutschen Medien. „Die Zerstörung der Presse“ erreichte um die 3,3 Millionen Zuschauer. Nun hat Rezo ein eigenes Social-Media-Analyse-Tool am Start. Nindo, so der Name, zielt auf den deutschen Markt ab, und ist in der Nutzung kostenlos und werbefrei.
Rezos Intention ist es aktuelle Entwicklungen in den verschiedenen Kanälen aufzuzeigen und die Kanäle der Influencer übersichtlich auf einer Seite abzubilden. So werden die Plattformen YouTube, Instagram, Twitter, Twitch und TikTok bedient, welche in Top-100-Listen der Kanäle, nach Views, Likes, neuen Followern und Rang, geordnet werden. Angezeigt werden die Daten der letzten 5 Tage. [Kelly]

–> Mehr zu den Features gibt es auf t3n

Bildquelle: Bild von MrJayW auf Pixabay

Neue Features für WhatsApp Business

QR Codes in WhatsApp Business

Jeder kennt sie – QR-Codes. Bislang konnten diese nur von privaten Nutzern des Messenger-Dienstes genutzt werden. Doch nun stehen sie auch Business-Kunden zur Verfügung. Der Clou dahinter: Man scannt den QR-Code, dahinter ist ein Firmenprofil hinterlegt und schon kann man mit diesem Profil chatten.
Zusätzlich gibt es sogenannte Short-Links auf Webseiten, über die man ebenfalls direkt mit Unternehmen chatten kann. Einzige Voraussetzung: Die Konversation geht vom Kunden aus. Auch Produktkataloge können per Link ganz einfach im Chat geteilt werden. [Miri]

–> Mehr über das neue Feature bei WhatsApp

Bildquelle: WhatsApp


Der „Privacy Shield“ – weder privat, noch ein Schild?

Urteil gegen Privacy Shield

Der Europäische Gerichtshof hat das „Privacy Shield“ genannte Datenschutzabkommen zwischen den USA und der EU in einem Urteil gekippt. Es sollte die datenschutzkonforme Verarbeitung von Daten aus der EU in den USA garantieren. Da dies in der Praxis so aber nicht umsetzbar ist, hat Max Schrems (bekannt von einigen erfolgreichen Klagen gegen Facebook, Safe Harbour u.a.) erfolgreich dagegen geklagt.
Viele Firmen haben das Abkommen genutzt, um legal Daten aus der EU in die USA zu übertragen, nun muss das Abkommen jedoch aktualisiert werden. Bis dahin könnten die zuständigen Datenschutzbehörden Übertragungen stoppen und Bußgelder verhängen. Manche Firmen haben schon seit einiger Zeit begonnen, die Daten von EU-Bürgern auf Servern in der EU zu speichern, um das Problem zu umgehen. Ob im dritten Anlauf endlich eine DSGVO-konforme Lösung gefunden wird bleibt abzuwarten. [Michi]

–> Mehr Informationen bei der Süddeutschen Zeitung

Bildquelle: Photo by iMattSmart on Unsplash

Snapchat öffnet sich für HTML-basierte Mini-Apps

Snapchat Anwendungen von Drittanbietern

Damit erfindet der US-Anbieter allerdings keine Neuheit. Das Prinzip der sogenannten Super-Apps gibt es bereits in China oder anderen Schwellenländern.

Bereits im Juni diesen Jahres hatte Snapchat angekündigt, dass die Chat-Sektion um einige Anwendungen von Drittanbietern  erweitert werden soll. Ab sofort sind diese Applikationen nun nutzbar. Diese erlauben es, den Snapchat-NutzerInnen eine Reihe von ToDos direkt im Instant-Messenger zu erledigen.

Wo sind diese Mini-Apps zu finden? Diese befinden sich unterhalb des Texteingabefeldes. Wenn man auf eine der Applikationen tippt, öffnet sich diese im Vollbildmodus.

Derzeit ist eine Version der Meditations-App von Headspace und eine entwickelte Applikation von Snap, die bei der Entscheidungsfindung helfen soll, verfügbar. [Steffi]

–> Weitere Informationen im YouTube Video

Bildquelle: Photo by Thought Catalog on Unsplash


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