buble arrow0

Weekly PR-Blogger: Content Shock auf LinkedIn

In anderen sozialen Netzwerken ist es schon passiert, z.B. in Instagram: Die Nutzer und Inhalte werden immer mehr, wodurch einzelne Contentstücke von sich aus keine hohe Reichweite mehr erzielen. Dieses Phänomen vom Content Shock ist jetzt auch bei LinkedIn angekommen.

Keine organische Reichweite mehr auf LinkedIn?

LinkedIn Sichtbarkeit

In der Coronakrise haben viele LinkedIn für sich neu entdeckt und sind auf dieser Plattform aktiver geworden. Doch wundern sich immer mehr Mitglieder, warum sie mit ihrem Content nicht (mehr) so erfolgreich sind. Was sind eigentlich die Erfolgsfaktoren für den LinkedIn-Content, den wir über unsere persönlichen Profile veröffentlichen? Personalbranding und eine gute Themenauswahl allein sind nicht entscheidend für den Erfolg auf LinkedIn, sondern eine natürliche Voraussetzung dafür, überhaupt Beachtung zu finden.

In einem Beitrag stellt Thomas Hutter die Mechanismen von LinkedIn vor und erläutert, worauf wir achten sollten, wenn wir unsere Performance verbessern wollen. Die organische Reichweite auf LinkedIn geht zurück, weil es inzwischen mehr qualitativ hochwertigen Content und mehr Aktive gibt.

Ich spreche hierbei von einem Content Shock, mit dem wir umgehen müssen. Es reicht nicht mehr aus, auf LinkedIn einen Inhalt zu stellen und auf den Erfolg zu warten. Stattdessen gilt es, das eigene Netzwerk geschickt zu involvieren. Das sind wichtige Voraussetzungen für das Social Selling. Letztlich kommt es auf das Zusammenspiel von Inhalten, Netzwerk und Content Marketing an. Viele Kontakte und viele Postings allein werden niemanden auf LinkedIn in Sachen Reichweite glücklich machen. Dazu gehört eine gute Content-Strategie, die neben einer gewissen Content Qualität auch die Content-Vermarktung mitdenkt. [Klaus]

Bildquelle: Photo by Windows on Unsplash


Kommunikation nach Corona

Kommunikation nach der Krise

Die Chancen der Coronapandemie für die Unternehmenskommunikation sind eindeutig! Management und Kommunikationsabteilung sind zusammengewachsen, das Vertrauen und der Stellenwert von Kommunikation in Unternehmen ist gewachsen, interne Kommunikation hat sich als fixer Anker für Mitarbeiter etabliert, Qualitäts-Content hat an Relevanz gewonnen.

Doch wie geht es jetzt weiter? Lockerungen der Beschränkungen treten in Kraft und der „normale“ Alltag läuft wieder an. Wie können Unternehmen diesen Neustart kommunikativ begleiten? Welche Themen sind jetzt relevant? Hilfestellung dazu gibt das Webinar „Kommunikation nach der Corona-Krise: Chancen zum Neustart“ von Mynewsdesk. Als Experten mit dabei sind Anne Wahl-Pozeg von Accor, Sylvia Eberl von Mynewsdesk und Klaus Eck. Das Webinar findet am 19. Juni von 11:00-11:45Uhr statt. Anmelden könnt ihr euch hier. [Julia]

Bildquelle: Mynewsdesk


Wer nutzt Social Media mehr – Frauen oder Männer?

Kurz gesagt: Die Social-Media-Nutzer von heute sind jung, weiblich und „etwas extrovertierter“ als Nicht-Nutzer. Das ergab eine aktuelle Studie der Universität Ulm, die soziodemographische und die sog. „big five“ Persönlichkeitsmerkmale der User unter die Lupe nahm. Im Vergleich zu früheren Studien wurde dabei erstmal das Zusammenspiel verschiedener sozialer Netzwerke untersucht. Heraus kam, dass Whatsapp am häufigsten genutzt wird, und mehr als ein Drittel der Befragten die Facebook-eigenen Plattformen Whatsapp, Instagram und Facebook gleichzeitig nutzen. [Amanda]


Mehr Monetarisierung auf Instagram

Instagram Monetarisierung

Das Unternehmen hat für IGTV Live neue digitale Abzeichen hinzugefügt. Mit diesen Stickern können Nutzer ihren Lieblingssendern Geld spenden. In den letzten Monaten hatte Instagram bereits an Monetarisierungsmöglichkeiten für IGTV gearbeitet. So wurden im Februar 2020 erste IGTV-Anzeigen getestet. Im März konnten mehrere Entwickler diese Anzeigenformate bereits testen.

Jetzt hat das Unternehmen eine breitere Einführung dieser Anzeigen in IGTV-Inhalte angekündigt. Einnahmen aus diesen Werbeanzeigen werden zwischen Instagram und den Erstellern geteilt. Eine Übersicht über alle IGTV-Anzeigen erhält man hier. [Steffi]

Bildquelle. Photo by Georgia de Lotz on Unsplash


Facebook mit Archiv-Funktion

Facebook Archiv Funktion

Facebook führt eine neue Funktion ein: Das Archiv. Dort soll es künftig möglich sein, Postings, die vielleicht nicht mehr so aktuell oder vorzeigbar sind, zu archivieren.

Zuckerbergs Netzwerk verkauft es als Möglichkeit, nicht mehr zeitgemäße Postings künftig einfacher kuratieren zu können. Ein Schelm, der denkt, dass Facebook damit vielleicht auch verhindern will, dass User Daten, Ereignisse, Fotos oder ähnliches einfach löschen – und somit aus dem direkten Zugriffsbereich des Netzwerks entfernen.

Natürlich gab es bisher auch schon die Möglichkeit, die Sichtbarkeit alter Postings einzuschränken, in dem man sie einfach auf privat („nur ich“) gestellt hat. Einfacher – und wahrscheinlich bei der breiten Masse verbreiteter – war es allerdings, die Postings schlichtweg zu löschen.

Wenn man die Postings über die Archiv-Funktion nun löscht, bleiben sie erst einmal 30 Tage im Mülleimer, bis sie endgültig gelöscht werden. Vielleicht überlegt es sich ja der eine oder die andere in der Zeit noch einmal anders? Mehr zur neuen Archiv-Funktion gibt’s bei Facebook. [Jochen]


Veranstaltungen


Den Weekly PR-Blogger gibt’s auch in einer Kurzfassung auf Instagram!