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Weekly PR-Blogger: Schluss mit Newslettern – zumindest auf WhatsApp

Ob es sinnvoll ist, Newsletter über WhatsApp zu verschicken, oder nur Spielerei darüber wurde viel diskutiert. Zumindest bis WhatsApp diese Woche eine finale Entscheidung bez. des Newsletter-Versandes getroffen hat. Diese Art Diskussionen dürften sich damit erledigt haben.

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WhatsApp wird ab Dezember 2019 Newsletter verbieten

Newsletter landen nicht nur in unseren Postfächern. Wir abonnieren sie auch gerne via Messenger. Und für Unternehmen sind Newsletter eines der wichtigsten Werkzeuge für die eigene digitale Kommunikation. Doch WhatsApp, einer der weltweit größten Messenger, will den Versand auf seiner Plattform verbieten.

Die Ankündigung findet man in den FAQs des Unternehmens. Ab dem 7. Dezember 2019 ist mit dem Newsletter-Versand via WhatsApp Schluss. Wer die Vorschrift nicht beachtet, kann seinen Account verlieren oder wird sogar gerichtliche Konsequenzen zu spüren bekommen. Mit der WhatsApp Business App und der WhatsApp Business API gibt es für Unternehmen dennoch Alternativen, um auch weiterhin mit Kunden per Messenger in Kontakt zu kommen. Unternehmen sollten sich mit diesen Möglichkeiten auseinandersetzen. Vor allem dann, wenn sie derzeit noch mit WhatsApp Newsletter verschicken. [Steffi]

Bildquelle: Mathyas Kurmann on  unsplash


Die Bundesregierung will ein „Influencer-Gesetz“ verabschieden

Es ist ein leidiges Thema – wann ist ein Post als Werbung zu kennzeichnen und wann nicht?! So richtig wusste das bisher niemand, viele Influencer wurden abgestraft, Cathy Hummels bekam im April allerdings Recht. Dennoch kennzeichnen immer noch viele Influencer grundsätzlich alle ihre Instagram-Posts mit dem Zusatz „Werbung“ oder „Anzeige“, aus Angst, abgemahnt zu werden. Das ist nicht nur für die Influencer lästig, sondern auch für die User.

Ein neues Gesetz muss also her, das die Frage, wann ein Post als Werbung zu kennzeichnen ist, endlich beantwortet. „Dass Beiträge, die bezahlt werden, als Werbung gekennzeichnet werden müssen, ist eine Selbstverständlichkeit und muss auch in Zukunft erfolgen“, sagte der Staatssekretär im Justizministerium, Gerd Billen, dem ZDF. „Aber wenn Dinge gepostet werden, für die es keine Gegenleistung gibt, können wir Rechtssicherheit schaffen, indem nicht alles und jedes schon aus Angst vor einer Abmahnung als Werbung gekennzeichnet wird.“

Billen will findet, gerade junge Influencer sollten in Zukunft per Gesetz vor Abmahnungen geschützt werden, wenn sie für ein Posting kein Geld erhalten. Ein entsprechendes Gesetz muss aber erst noch mit anderen Ministerien abgestimmt werden, soll aber sobald wie möglich verabschiedet werden. [Miri]

Bildquelle: CQF-Avocat on pexels


Webinar zu Corporate Influencern

Am kommenden Montag, den 17.06.2019 gibt es bei Contentbird ein kostenfreies Experten-Webinar von Klaus Eck zum Thema Corporate Influencer.  Klassische Kommunikationsmaßnahmen funktionieren kaum noch, ebenso wenig wie Content im Überschuss. Deshalb setzen viele Unternehmen auf Corporate Influencer-Programme und nutzen das Potenzial ihrer Mitarbeiter mehr und mehr für Content Marketing.  Wie aus Mitarbeitern Markenbotschafter werden und welche Unternehmen schon erfolgreich damit arbeiten, erfahrt ihr im Webinar.

Bildquelle: Burst on pexels


Neue Snapchat-Features im Testing

Snap Inc. testet zur Zeit neue Features für Snapchat. Wie der Name bereits andeutet kann der User mit Multisnap mehrere Snaps hintereinander aufnehmen und diese dann anschließend alle auf einmal posten. Bisher ging das nur für Videos bis zu einer Dauer von einer Minute. Einige User können zur Zeit auch eine neue Bitmoji Sticker-Collection in den Story-Replies der App testen.

Im Back-End der App wurde außerdem ein Events Feature entdeckt. Damit können Events erstellt werden, zu denen es dann auch Gruppenchats gibt. [Michi]

Bildquelle: Pixabay on pexels


Instagram der neue News-Kanal?

Laut dem „Reuters Institute Digital News Report“ schaut sich rund ein Viertel der 18- bis 24jährigen Internetnutzer regelmäßig Nachrichteninhalte bei Instagram an. Das sind knapp mehr als bei Facebook oder YouTube.

Auch wenn es eine logische Schlussfolgerung ist – welcher junge Mensch ist zum Beispiel noch aktiv bei Facebook?! -, zeigt es eben auch, dass nicht nur die reine Unterhaltung zählt. Twitter, der für viele alteingesessene User als typischer Nachrichtenkanal zählt, ist mit 6 Prozent übrigens weit abgeschlagen. Aber: Laut des Reports sucht niemand der jungen Zielgruppe direkt nach Nachrichten auf Instagram, sondern „stolpert“ eher darüber. [Jochen]

>> Studie: Instagram bei jungen Leuten für Nachrichten wichtiger als Facebook

Bildquelle: Pixabay on pexels