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Weekly PR-Blogger: Neuer Report von Facebook

Das Christchurch-Video hat gezeigt, dass Facebook immer noch zu langsam reagiert, wenn es darum geht, Inhalte zu entfernen, die offensichtlich gegen die Richtlinien verstoßen. Was genau tut Facebook eigentlich gegen diese Postings und was nicht? Das hat das Unternehmen diese Woche versucht zu beantworten. Mit mäßigem Erfolg.

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Facebook veröffentlicht Community Standards Enforcement Report

Mit dem Report möchte Facebook kommunizieren, was das Unternehmen gegen Verletzungen der Richtlinien bisher unternommen hat. Verletzungen der Richtlinien in den Kategorien wie Nackheit und sexuelle Handlungen von Erwachsenen, Belästigungen, Mobbing, Nacktdarstellung von Kindern, Fake Account, Hate Speech werden unter die Lupe genommen. Facebook greift seit Sommer 2018 auf eine KI zurück, um Content, der gegen die Bestimmungen regulierter Waren verstößt, schneller finden zu können.

Auffallend ist, dass es noch andere Inhalte gibt, gegen deren Existenz Facebook nicht genug unternimmt. Das Unternehmen hat Schwierigkeiten, diese Inhalte zu finden, da in vielen Fällen Abkürzungen oder kodierte Worte genutzt werden. Nach diesen Begriffen kann das System nicht suchen. Diese Begriffe zu erlernen, wäre für die KI allerdings kein Problem. Ob Facebook seine Kategorien noch einmal überarbeiten sollte? [Steffi]

Bildquelle: Glenn Carrie on unsplash

Das Löschen von Alexa-Aufzeichnungen soll bald möglich sein

Im April wurde bekannt, dass Mitarbeiter von Amazon tausende gespeicherte Sprachbefehle von Kunden ausgewertet hatten, um den Sprachassistenten zu verbessern. Der Aufschrei der Kunden war groß, Amazon musste heftige Kritik zum Datenschutz einstecken.
Das Unternehmen hat daraus Konsequenzen gezogen und will es seinen Kunden leichter machen, aufgezeichnete Sprachbefehle zu löschen. Bislang war es nämlich nur möglich, getätigte Sprachaufnahmen manuell zu löschen. Amazon will diesen Schritt nun erleichtern. So wird es künftig möglich sein, auch per Sprachbefehl gespeicherte Spracheingaben zu entfernen. Das teilte Amazon am Mittwoch mit. Dafür reiche es, beispielsweise zu sagen: „Alexa, lösche alles, was ich heute gesagt habe.“

Bislang ist diese neue Funktion leider nur in den USA verfügbar, Amazon hat aber betont, dass weitere Länder folgen sollen. Genauere Angaben zum Zeitplan machte das Unternehmen aber nicht. [Miri]

 

Bildquelle: Piotr Cichosz on unsplash

Google führt 3D/AR-Suchergebnisse ein

Manche der Suchergebnisse in der Google App enthalten jetzt ein 3D-Modell, das man auch per Augmented Reality vor sich sehen kann. Ein Beispiel ist „Panda“ – schon sitzt ein Panda in Lebensgröße bambuskauend auf dem heimischen Sofa.

Das Feature haben noch nicht alle Nutzer, es wird gerade ausgeliefert. Spannend für Unternehmen ist, dass wohl auch Unternehmen Modelle hochladen können und man so z.B. Produkte „in der Hand halten“ kann, bevor man sie kauft. [Michi]

 

Bildquelle: Daniel Frank on unsplash

MedTech-Kommunikationskonferenz 2019: Vortrag über KI, Bots und Content Marketing

Auf der Vorabendveranstaltung der Kommunikationskonferenz erläutere ich am 3. Juni, wie Bots und Künstliche Intelligenz das Content Marketing der Zukunft beeinflussen. Die Unternehmen sollten in ihren Kommunikationsmaßnahmen die Kundenbedürfnisse ernst nehmen und ihre Content-Strategie darauf ausrichten. Es gibt leider grundsätzlich wenig Interesse an Unternehmensbotschaften, so dass die Sichtbarkeit von Unternehmen im Internet eher gering sei. Menschen bevorzugen andere Menschen. Damit sind menschliche Beziehungen entscheidend auch für den Erfolg der Unternehmenskommunikation.

Die Inhalte müssen sich auf Kundenbedürfnisse konzentrieren, diese emotional ansprechen und auf Werbeinhalte verzichten. Die Unternehmen brauchen künftig bessere Inhalte, um langfristig zu überzeugen und den Kaufprozess zu begleiten. Künstliche Intelligenz (KI) I und Chatbots schaffen hierbei neue Möglichkeiten für das Content Marketing, auf die wir uns schon heute einstellen können. [Klaus]

 

 

Bildquelle: zhushenje on pixabay