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Morgenwelt 16: Zu viele Statusmeldungen und zu viel Twitter?

Momentan scheint wirklich jedes Blog nur ein Thema zu kennen, so auch der PR Blogger: Twitter. Während die einen Leser überhaupt nicht nachvollziehen können, was die Faszination am Microblogging sein soll und sich mit Schaudern vom Online-Gezwitscher abwänden, gibt es immer mehr Menschen, die sich davon begeistern lassen. Cem Basman stellt einige Twitterati vor. In der Morgenwelt gibt es diesmal sehr viel Getwitter, danach wende ich mich sicherlich verstärkt wieder anderen Themen zu:

Status: Falls Sie sich über die Wasserstandsmeldungen auf Xing bereits gewundert haben, sollten sie unbedingt die Lach- und Sachgeschichten aus dem Web 2.0 von Wolfram A. Zabel im Media-Treff lesen. Der Kommunikation für Vogel Business Media geht den Statusmeldungen auf den Grund und spielt Status-Bingo. Eine andere Antwort auf die Xing-Statusfragen gibt Melanie Huber. Sie analysiert die Status-Varianten-Nutzer und teilt sie in Ignoranten, Verwirrte, Verirrte und andere ein.

Medien: "Die Hedonistische Internationale“ hat dem ARD-Magazin Polylux vor einigen Tagen ein gefälschtes Interview untergejubelt. Das  „Kommando Tita von Hardenberg“ brachte einen angeblichen Speed-User namens „Tim“ in der Sendung unter, der vorgab, regelmäßig die „Alltagsdroge Speed“ als Diät zu nehmen. Jetzt antwortet Tita von Hardenberg in ihrem Blog auf den Medienfake und fragt sich nach dem Sinn des Ganzen.

 

Twitter I: Thomas Knüwer fragt sich erneut, ob Twitter vor dem Blasenplatzen – oder dem Durchbruch steht und bleibt dabei: "Der Kurznachrichtendienst Twitter gibt mir Rätsel auf." In den Kommentaren wird das Für und Wider des Services heftig diskutiert.

Twitter II: Cem Basman hat einige Twitterati oder Twitterer gefragt, warum und für wen sie twittern und einige spannende Antworten erhalten:

Twitter III: Natürlich kann man Twitter auch als kritischer betrachten: Der größte Blödsinn aller Zeiten. Christian Sickendieck meint in seinem Twitter-Bashing-Blogeintrag: "Twitter ist … der Höhepunkt des
Seelenstriptease – welcher der Damen und Herren Twitterer will denn
noch ernsthaft um die Privatsphäre kämpfen, für den Datenschutz
eintreten, wenn er selber weitaus mehr in die Welt bläst, als Schäuble,
Bush & Co. jemals wissen wollen? Vorratsdatenspeicherung,
Fluggastdaten, Online-Durchsuchung, Rasterfahndung, um nur wenige
Schlagworte zu bieten – sie alle sind ein Hühnerschiss gegen das, was
man per Twittersuche findet." Das kann man durchaus so sehen. Andererseits sollte immer jedem klar sein, was er mit seinen "privaten" Daten macht. Verwundert musste der fixmbr-Blogger feststellen, wie harsch so manche Twitterati auf seine Kritik reagieren, weil er deren (und mein) Spielzeug in Frage stellt. Glaubenskriege…

Twitter IV: Eine Zusammenfassung unserer Twitterdialoge "annewillr – Die virtuelle Talkrunde (ENDE)" gibt es bei Jochen Mai in der Karrierebibel. Der WiWo-Blogger stellt in seinem privaten Blog außerdem noch 40 Twitter Tools vor.

Blogger I: Manche Blogger wollen Geld verdienen und tun dieses auch. Einen kleinen März-Überblick über die bekannten Verdienste in der internationalen Blogosphäre gibt Peer Wandiger in seinem Blog "Selbstständig im Netz".

Blogger II: Nahaufnahme einiger Blogger-Gestalten in der FAZ.

Social Networking: 149 Netzwerke aus Deutschland stellt Martin Weigert auf Zweinull.cc vor und überprüft ihre Relevanz.

Krisen-PR: Wie könnte sie eigentlich für Verona Pooth aussehen. Melanie Huber gibt einige lesenswerte Antworten.

Klaus Eck