Klaus Eck Klaus Eck ist freier Kommunikationsberater und einer der führenden Corporate-Influencer-Experten in Deutschland. Der Gründer einiger Agenturen ist Social-Media-Pionier, Keynote Speaker und Content-Marketing-Profi. Zu seinen Hauptaufgaben gehört die strategische Begleitung von Corporate-Influencer-Programmen. Als Berater begleitet er seit mehr als 25 Jahren Marken bei der Digitalisierung ihrer Unternehmens-, Marketing- und Kommunikationsprozesse. Er hat fünf Fachbücher und zahlreiche Publikationen in Zeitschriften über Content Marketing, Corporate Influencer und Reputation Management veröffentlicht. Zu seinen Publikationen zählen die Bücher “Corporate Blogs”, “Karrierefalle Internet”, “Transparent und glaubwürdig”, “Die Content-Revolution im Unternehmen” und “Die neue Macht der Corporate Influencer”. 2023 hat er die Initiative Corporate Influencer Club für engagierte Menschen gegründet, die den digitalen Wandel in ihrer Organisation mitgestalten wollen. Seit Mai 2022 betreibt er gemeinsam mit Alex Wunschel, Sophie Rickmann und Winfried Ebner den Corporate Influencer Podcast.

Der virtuelle Blog-Talk (Teil 13): Selektiv twittern

1 Minuten Lesedauer

Virtuellespodium_2
241 Follower klingt nach viel zu vielen Kanälen, die ich via Twitter abonniert habe, das stimmt schon, Jochen Mai, doch in der Kommunikationsbranche lernt man es zum Glück schnell, Wichtiges vom Unwichtigem zu trennen und nur den für einen persönlich relevanten Informationen "zuzuhören". Natürlich lese/ scanne ich die Feeds meiner abonnierten Twitterati nicht alle. Aber ich lese auch nicht eine ganze Ausgabe des Handelsblatts oder der Wirtschaftswoche in Gänze durch, sondern wähle jeweils aus. Warum sollte das bei den auf Twitter aggregierten Infohäppchen anders sein?

Mein persönliches Twitterverhalten hat sich erst seit kurzem ein wenig gewandelt. Unser Thema lautet "Zuhören statt (nur) reden". Deshalb habe ich inzwischen mit Hilfe von Tweetscan ein einfaches Twittermonitoring aufgesetzt, um keine Fragen und Gesprächsfäden mehr zu verfassen. Jede Information, die sich als Reply an @klauseck richtet, erreicht mich neuerdings direkt via RSS-Feed in meinem RSS-Reader. Ich verpasse dank Quotably und Tweetscan keine konkreten Anreden mehr und kann aufmerksamer auf meine Twitterati-Anfragen reagieren.

Zuvor war es leider wirklich so, Jochen, dass ich nur sporadisch und oberflächlich den Twitter-Newsfeed wahrgenommen und auf einzelne Ansprachen reagiert habe. Doch das ändert sich gerade. Seit einigen Tagen habe ich zudem Thwirl im Einsatz und verpasse dadurch (theoretisch) keine einzige Micro-Botschaft mehr. Angesichts des regen Informationsflusses schaue ich mir die Tweets nur schnell an und entscheide, von wem ich was lese. Das geschieht in kürzester Zeit und orientiert sich an Personen und deren Glaubwürdigkeit: Manchen höre ich einfach lieber zu als anderen, weil sie mich mit guten Informationen & Links auf den Laufenden halten, was Trends und Ideen angeht.

Doch selbst scheinbare sinnfreie Infofeeds (siehe Sascha Lobo) können unterhaltsam sein und sind für mich die Beimischung, die das Twittern reizvoll machen. Neben dem Nutzwert, der vielen Menschen erst einmal nicht unbedingt deutlich wird, geht es bei Twitter auch um die emotionale Ebene. Ist es nicht so, dass wir die Menschen über Twitter viel besser kennenlernen, weil wir Ihnen über längere Zeiträume zuhören und dadurch ein Stück weit an ihrem alltäglichen Leben teilhaben, Jochen?

Das sagte der Vorredner | Hier geht’s weiter

Dieser Beitrag ist Teil einer “virtuellen Podiumsdiskussion” zwischen Jochen Mai (Karrierebibel), Thomas Knüwer (Indiskretion Ehrensache), Klaus Eck (PR-Blogger) und Florian Steglich (imgriff.com) – hier mehr zum Hintergrund.
Und so funktioniert der Blog-Talk: Am Ende jedes Beitrags stehen zwei
Links. Der Erste führt zum vorherigen Beitrag, der Zweite zum nächsten.
Ihr selbst, liebe Leser, könnt die einzelnen Beiträge jederzeit
kommentieren, wobei wir auf den ein oder anderen Kommentar im Verlauf
der Debatte gerne eingehen. Auch die Kommentierung durch einen eigenen
Beitrag (inkl. Trackback) ist natürlich möglich. Bitte habt aber
Verständnis dafür, dass wir die virtuelle Talkrunde nicht erweitern
können, da der Verlauf der Debatte sonst völlig chaotisch und kaum noch
verfolgbar werden könnte.

Klaus Eck

Klaus Eck Klaus Eck ist freier Kommunikationsberater und einer der führenden Corporate-Influencer-Experten in Deutschland. Der Gründer einiger Agenturen ist Social-Media-Pionier, Keynote Speaker und Content-Marketing-Profi. Zu seinen Hauptaufgaben gehört die strategische Begleitung von Corporate-Influencer-Programmen. Als Berater begleitet er seit mehr als 25 Jahren Marken bei der Digitalisierung ihrer Unternehmens-, Marketing- und Kommunikationsprozesse. Er hat fünf Fachbücher und zahlreiche Publikationen in Zeitschriften über Content Marketing, Corporate Influencer und Reputation Management veröffentlicht. Zu seinen Publikationen zählen die Bücher “Corporate Blogs”, “Karrierefalle Internet”, “Transparent und glaubwürdig”, “Die Content-Revolution im Unternehmen” und “Die neue Macht der Corporate Influencer”. 2023 hat er die Initiative Corporate Influencer Club für engagierte Menschen gegründet, die den digitalen Wandel in ihrer Organisation mitgestalten wollen. Seit Mai 2022 betreibt er gemeinsam mit Alex Wunschel, Sophie Rickmann und Winfried Ebner den Corporate Influencer Podcast.

Ein Kommentar zu “Der virtuelle Blog-Talk (Teil 13): Selektiv twittern”

  1. Menschen über längere Zeiträume zuhören – interessantes Konzept. Das heißt, wenn ich meine Frau dazu bringe, ebenfalls mit dem Twittern anzufangen, könnte sie mir demnach nicht mehr vorwerfen: „Du hörst mir ja nie zu!“ 😉

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert