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Online Relations aufbauen

Einige PR-Agenturen übertragen ihre
klassischen Modelle der Journalistenansprache fälschlicherweise 1:1 auf Blogger und
scheitern mit ihren an Blogger verschickten Pressemitteilungen, weil sie glauben, dass sie darüber bei wenig Aufwand eine hohe
Reichweite erzielen können. In einem sehr guten Blogartikel greift Bastian Scherbeck das Dilemma der PR-Branche auf.

Unternehmen zeigen ein sehr großes Interesse an Bloggern. Denn wem es gelingt in seiner Branche die richtigen Blogger für
sich zu gewinnen, profitiert von deren Fürsprache enorm. Deshalb geht es bei den Online Relations immer
um den konkreten Aufbau von Beziehungen. Weniger optimistisch sehe ich
seine Idee des Social Media Release. Von dieser Alternative zur
Pressemitteilung dürften nicht nur Journalisten, sondern auch viele
(nichttechnikaffinen) Blogger schlichtweg überfordert sein.

Den Begriff "Blogger Relations" habe ich bewusst vermieden, weil es
ansonsten auch Xing Relations, Twitter Relations und Facebook Relations
etc. geben müsste. Daher bevorzuge ich lieber die Online Relations für
das digitale Beziehungsmanagement.

Klaus Eck