Klaus Eck Klaus Eck ist freier Kommunikationsberater und einer der führenden Corporate-Influencer-Experten in Deutschland. Er ist Social-Media-Pionier, Buchautor und Content-Marketing-Profi. Zu seinen Hauptaufgaben gehört die strategische Begleitung von Corporate-Influencer-Programmen. Seit Februar 2020 moderiert er regelmäßig das Corporate Influencer Breakfast und hat mehr als 60 Talks mit Gästen initiiert, in denen diese über ihre Erfahrungen mit Personal Branding, Corporate Influencern und CEO-Kommunikation berichten.

Im Kommentarspam-Feuer

57 Sekunden Lesedauer

Je erfolgreicher ein Blog ist, desto häufiger werden die Kommentarfelder eines Online-Journals das Opfer von Spammern, die mit Hilfe von Spam-Robots automatisch mit zahlreichen Links auf ihre eigene Website gefüllt werden. Manchmal gehen die Spam-Attacken soweit, dass die Spam-Programme automatisch alle Blog-Einträge durchsuchen und dann Kommentare hinzufügen. Wenn Ihr Corporate Blog nicht vor solchen Spam-Einträgen geschützt ist, müssen Sie die Kommentare manuell aussortieren, damit Sie nicht irgendwelche seltsamen Links auf Glücksspiel-, Viagra- oder sonstige dubiose Web-Angebote in Ihren Kommentaren haben.  Das ist sehr umständlich, zeitintensiv und daher nicht zu empfehlen.
Das musste ich gerade in den vergangenen Tagen erleben.

Normalerweise genügt der Einsatz des CAPTCHA-Tests (Completely Automated Turing Test to tell Computers and Humans Apart), um Kommentarspam zu vermeiden. Schließlich lässt sich dadurch herausfinden, ob ein Mensch oder ein Spam-Robot auf die Website zugreift. CAPTCHAs sollen den automatischen Spam verhindern. Deshalb besteht ein CAPTCHA in der Regel aus einer Grafik, die einige verfremdete Buchstaben und Zahlen enthalten. Während Menschen die Zeichenfolge noch entziffern und in einer kleinen Maske wiedergeben können, scheitern die meisten Programme daran und können keinen Spam mehr als Kommentare eintragen.

Den CAPTCHA-Test nutze ich schon länger im PR Blogger. Doch aufgrund eines massiven Kommentarspam-Angriffs werde ich eine Zeitlang neue Kommentare erst nach einer Freischaltung online stellen können, in der Hoffnung, kein attrakitves Ziel für weitere Angriffe zu werden. Leider sehen Kommentarschreiber deshalb ihre Beiträge zunächst noch nicht online. Tagsüber werde ich dafür Sorge tragen, dass diese relativ zügig im Web stehen.

Klaus Eck

Klaus Eck Klaus Eck ist freier Kommunikationsberater und einer der führenden Corporate-Influencer-Experten in Deutschland. Er ist Social-Media-Pionier, Buchautor und Content-Marketing-Profi. Zu seinen Hauptaufgaben gehört die strategische Begleitung von Corporate-Influencer-Programmen. Seit Februar 2020 moderiert er regelmäßig das Corporate Influencer Breakfast und hat mehr als 60 Talks mit Gästen initiiert, in denen diese über ihre Erfahrungen mit Personal Branding, Corporate Influencern und CEO-Kommunikation berichten.

7 Replies to “Im Kommentarspam-Feuer”

  1. Das ist wirklich das größte Manko bei Captcha, keine Frage, aber welche Alternativen gibt es noch, um Kommentarspam zu bewältigen? Ich freue mich über jede Anregung?

  2. Bei uns (bloghouse.org/Drupal) verwenden wir eine kleine Rechenaufgabe bei den Kommentaren. Die erfüllt auch ihren Zweck und man benötigt keine Grafik.

  3. Seit wir auf serendipity 1.0 upgedatet haben und hier ein neueres Plugin einsetzen, dass vom Trackbackversender verlangt, dass auf seiner Seite ein Link zu uns dargestellt wird, ist bei uns sehr entspannte Ruhe eingetreten. Vorher mußten wir uns täglich mindestens 200 per API übermittelter Kommentare erwehren. Da wir – fehlerhaft – auch noch eine Protokollierung vorgenommen hatten, mußten wir insgesamt 11.500 afgelaufene und zu oderierende Trackbacks entfernen. Mal schaun wie lange die uhe anhält. Dir wünschen wir viel Erfolg!

  4. Ich glaube dein Blog steht auch besonders im Spamfeuer. Ich hab bei einem Artikel in meinem Blog einen Trackback auf den PR Blogger gesetzt. Bisher sind ca. 50 – 70% des Kommentarspams bei diesem Artikel aufgelaufen.

  5. Bei meinem „selbstgebastelten“ Blog kann mir das erst mal nicht passieren. Ich sehe es allerdings auch so, dass der Kommentarbereich in einem Blog nicht unbedingt ein demokratisches Forum ist, wo jeder völlig unreflektiert seine Meinung sagen darf. Eine gewisse Freiheit möchte ich mir da schon herausnehmen zu kontrollieren, was dort erscheint – auch unabhängig davon, ob da nun eine Forenhaftung besteht oder nicht 😉
    Allerdings habe ich bis jetzt auch nur einen kleinen Bruchteil der eingehenden Kommentare von einer Veröffentlichung ausgeschlossen.

  6. Wir setzen aktuell auch ein Blog auf Serendipity-Basis auf und haben dort in Form von Plugins drei umfassende Anti-Spam-Tools zur Verfügung. Eines davon arbeitet u.a. mit dem lernenden Blog-Spamfilter von akismet.com, der – wenn ich es richtig verstanden habe – ähnlich funktioniert und effektiv ist wie der Spamfilter von Mozilla/Firefox.

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