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Im Kommentarspam-Feuer

Je erfolgreicher ein Blog ist, desto häufiger werden die Kommentarfelder eines Online-Journals das Opfer von Spammern, die mit Hilfe von Spam-Robots automatisch mit zahlreichen Links auf ihre eigene Website gefüllt werden. Manchmal gehen die Spam-Attacken soweit, dass die Spam-Programme automatisch alle Blog-Einträge durchsuchen und dann Kommentare hinzufügen. Wenn Ihr Corporate Blog nicht vor solchen Spam-Einträgen geschützt ist, müssen Sie die Kommentare manuell aussortieren, damit Sie nicht irgendwelche seltsamen Links auf Glücksspiel-, Viagra- oder sonstige dubiose Web-Angebote in Ihren Kommentaren haben.  Das ist sehr umständlich, zeitintensiv und daher nicht zu empfehlen.
Das musste ich gerade in den vergangenen Tagen erleben.

Normalerweise genügt der Einsatz des CAPTCHA-Tests (Completely Automated Turing Test to tell Computers and Humans Apart), um Kommentarspam zu vermeiden. Schließlich lässt sich dadurch herausfinden, ob ein Mensch oder ein Spam-Robot auf die Website zugreift. CAPTCHAs sollen den automatischen Spam verhindern. Deshalb besteht ein CAPTCHA in der Regel aus einer Grafik, die einige verfremdete Buchstaben und Zahlen enthalten. Während Menschen die Zeichenfolge noch entziffern und in einer kleinen Maske wiedergeben können, scheitern die meisten Programme daran und können keinen Spam mehr als Kommentare eintragen.

Den CAPTCHA-Test nutze ich schon länger im PR Blogger. Doch aufgrund eines massiven Kommentarspam-Angriffs werde ich eine Zeitlang neue Kommentare erst nach einer Freischaltung online stellen können, in der Hoffnung, kein attrakitves Ziel für weitere Angriffe zu werden. Leider sehen Kommentarschreiber deshalb ihre Beiträge zunächst noch nicht online. Tagsüber werde ich dafür Sorge tragen, dass diese relativ zügig im Web stehen.

Klaus Eck