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Rocketboom erfolgreich

Wer mit dem Kanzler-TV einer Angela Merkel seine Schwierigkeiten haben mag, weil das Online-Video allzu sehr an eine TV-Weihnachtsansprache erinnert, sollte sich die progressiven Orginale anschauen, die täglich beweisen, wie innovativ iTV sein kann: Eine der Vorreiterinnen im Videocasting oder Videoblogging ist sicherlich Amanda Congdon, die zu den Gründern von Rocketboom zählt.

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Ihr tägliches Videoblog ist ein gutes Beispiel für ein erfolgreiches Konzept. Es wird zurzeit jeden Tag von über 300.000 Zuschauern aufgerufen. Inzwischen wird das Online-Video-Format auch von Werbetreibenden angenommen. Sie zahlen bei Rocketboom laut Robert Scoble jede Woche $85.000. Damit dürften die Rocketboom-Macher bewiesen haben, dass sich solche neuen Formate durchaus rechnen können, wenn sie entsprechend gut gemacht und vermarktet werde. Das deutsche Gegenstück zu Rocketboom stellt Ehrensenf dar. Es wird seit einigen Wochen auch von Spiegel Online promotet.

Das Marktforschungsunternehmen eMarketer erwartet für den Bereich Podcasting, dass in diesem Jahr ingesamt
$80 Millionen für Werbung ausgegeben wird. Bis 2010 sollen die Ausgaben sogar auf $300 Millionen steigen.

In ihrem neuestem Vodcast interviewt Amanda Congdon unter anderem Robert Scoble, der nach seinem Weggang von Microsoft selbst noch stärker als bisher im Podcast-Vodcast-Business mitmischen wird.

>> Gugelproductions: Digitaler Film – das Blog: Geschäftsmodelle für Videoblogs und Vodcasts
>> Forbes: Who’s Paying For Podcasts?
>> Rolling Stone: The Rise of the Video Blog
>> Spiegel Online: Täglicher Senf als Videoblog
>> Video-Blog Monitor: Mefeedia
>> PR-Journal: PR-Kanäle – Kritik am Merkel Video-Podcast

Klaus Eck

2 Antworten zu “Rocketboom erfolgreich”

  1. Boogie sagt:

    Bei Don Rainer blieb die Frage unbeantwortet, warum er die URL zu diesem Beitrag nur verstümmelt anbietet. Meine Nachfrage in der Blogbar wurde, ich gewöhne mich langsam dran, von Rainer mit dem Löschfinger quittiert. Putziges Klein Bloggershausen.

  2. Muggle sagt:

    Ganz einfach: Er will Herrn Eck keinen Google-Saft schenken. Recht hatter.