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Business Blogoskop (1)

Ab sofort werde ich mehr oder weniger regelmäßig im Blogoskop einen Überblick über die Diskussionen geben, in der sich Blogger und Medien mit Business-Themen auseinandersetzen, die einen Bezug zu Marketig- und PR haben. Darüber hinaus dient der Blogspiegel des PR Bloggers dazu, auf neue Trends und Blogs zu verweisen.

Der Düsseldorfer Web-Dienstleister Euroweb hat einige Blogger und Forenbetreiber abgemahnt und sorgt dadurch für Kontroversen (123) und für eine gute, aber negative Technorati-Präsenz. Jens Scholz lässt es sich jedenfalls nicht nehmen, auf den Abmahnungsvorgang einzugehen und Euroweb dafür im Gegenzug mit Hilfe von Udo Vetter abzumahnen. Bekannt geworden ist sein Blog durch den Fall Jean-Remy von Matt und die Klowände. Inwieweit eignet sich die Abmahnung eigentlich als Marketing-Tool, fragt sich Andreas Rodenheber im Werbeblogger und liefert gleich die Antwort: Gar nicht, wenn man Missverständnisse und falsche Interpretationen vermeiden und die Menschen von der eigenen Sicht der Dinge überzeugen will. Die Firma Euroweb steht jetzt jedenfalls im Fokus der bloggenden Öffentlichkeit.

Auf mehr Freundlichkeit und Intuition setzt Christof Hintze im Marketing-blog. Dort stellt er als Werbegott seine Top 10 der besten Marketing- Kommunikationsideen vor: Auf Platz 1 ist "Die Freundlichkeit", weil sie nichts kostet und einen unglaublich weit bringt. Sicherlich ein erfolgreicheres Rezept als das Versenden von Abmahnungen. Gefolgt von der Intuition auf Platz 2, die eines der wichtigsten Marketing-Werkzeug überhaupt darstellt. Schließlich sollte niemand das Bauchgefühl ignorieren und nicht immer alles verkopft angehen.

Nicht gottgleich, aber dafür gerne gelesen, geht die kleine PR-Agentur bei Thomas Knüwer der Frage nach, inwieweit der Polizeifunk während eines Fußballspiels wirklich wichtiger ist als die hungernden Kinder in Afrika. Auf Querdenken setzt hingegen Jörg Petermann, der sich sicher ist, dass Content King ist und dass sich auch das Weiterdenken & Kommentieren lohnt. Denn wer "etwas zu sagen (oder besser zu schreiben) hat, lädt immer wieder
zur Einkehr in seine virtuelle Welt ein. Wenn darüber hinaus, Tipps,
Anregungen und Impulse verschiedenster Art geboten werden, ist das wie
eine Dauerkarte." Das trifft auch auf den Fall Euroweb zu, meint nicht zuletzt … Schließlich reicht es nicht, einfach irgendwelche Gerüchte und Meinungen wiederzugeben, wie das viele Blogger tun. Dr. Web rät deshalb zu Recht zu mehr Recherche in seinem Beitrag "Euroweb: Wir sind die Blogger, Widerstand ist zwecklos".

In der Blogosphere ist es so manches Mal angebracht, sich öffentlich zu entschuldigen. Das musste jetzt auch Arianna Huffington einsehen, die im Namen des Schauspieler George Clooney in ihrer
"Huffington Post" seine
Gedanken zur Kritik an der Demokratischen Partei in den USA gebloggt hat. Der Hollywoodstar war wütend über die Reaktionen, die der Blogbeitrag ihm eingebracht hat. Zuvor hatte er sich nicht besonders mit Blogs auseinandergesetzt. Doch dann distanzierte er sich davon. Dazu heißt es auf Max Online:

"Ich war ganz bestimmt nicht einverstanden, dass sie nur meine Antworten zu einem Blog zusammenfasst",
wird Clooney bei "imdb.com" zitiert. "Das macht die Leser glauben,
dieser Blog sei von mir. Ich habe das aber nicht geschrieben. Es sind
nur Antworten von mir auf einen Fragebogen und das ist ein großer
Unterschied", erklärte der "Syriana"-Star weiter. "Ich stehe zu meinen
Äußerungen, aber ich habe diesen Blog nicht geschrieben", so Clooney. (Max-Online)

Angeblich sahen die PR-Agenten des Oscar-Preisträgers es anders. Sie sollen laut Huffington ihre Zustimmung zu den Zitaten gegeben haben. Huffington beteuert, dass 99 Prozent aller Beiträge direkt gebloggt und deshalb authentisch seien. 

Klaus Eck, PR Blogger Workshop

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